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Interventionsansätze zur Gesundheitsförderung

Die oben stehende Grafik der SportKreativWerkstatt beschreibt mögliche Interventionsansätze zur Gesundheitsförderung. Im Zentrum steht dabei der Mensch mit seiner Gesundheit, die sich aus Körper, Geist und Emotionen zusammensetzt. Um den Menschen herum sind in einem Kreis die möglichen Orte und Tätigkeiten (Urlaub, Konsum,…) dargestellt, bei denen die Interventionsmaßnahmen angewendet werden können. Die unter dem Menschen angeordneten Begriffe wie Entspannung oder Gesundheitsmanagement stellen beispielhafte Maßnahmen für die Gesundheitsförderung dar.
Was ist Gesundheitsförderung?
Gesundheitsförderung wird in der heutigen Gesellschaft immer bedeutender. Insbesondere die zunehmende Überalterung und die erhöhte Lebenserwartung der Bevölkerung führen dazu, dass ein Umdenken in der Gesundheitspolitik notwendig ist. Nicht allein die Therapie von vorhandenen Krankheiten darf im Zentrum stehen, sondern die allgemeine Gesunderhaltung und die krankheitsunabhängige Prävention müssen verstärkt gefördert werden. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf dem gesunden Menschen und der Erhaltung dieses Zustandes. Gesundheitsförderung ist nach der Weltgesundheitsorganisation ein “Prozess, die Menschen zu befähigen, ihre Kontrolle über die Determinanten von Gesundheit zu erhöhen und dadurch ihre Gesundheit zu verbessern. Aktive Beteiligung (Partizipation) ist essentiell, um Gesundheitsförderungsaktivitäten zu erhalten” (WHO, 1998). Dabei ist die Eigenverantwortung der Einzelnen ihrer Gesundheit gegenüber entscheidend und muss dementsprechend so früh wie möglich gefördert und unterstützt werden. Wichtige Themen in der Gesundheitsförderung sind unter anderem die Erhöhung der körperlichen Aktivität, gesunde Ernährung und die Schaffung eines gesundheitsförderlichen Umfeldes. Gesundheitsförderung schafft die Möglichkeit vorherrschende chronische Erkrankungen abzuwenden, indem die vorhandene Risikofaktoren minimiert werden. Der Umgang mit der Gesundheit soll/muss in Deutschland verbessert werden. Ein Anfang wurde durch das Präventionsgesetz (§20 SGB V) vollbracht, das explizit die Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und die verstärkte Verankerung der Gesundheitsförderung fordert. Gesundheitsförderung kann an den verschiedensten Orten stattfinden wie zum Beispiel am Arbeitsplatz, in Schulen oder dem sozialen Umfeld.
Was ist Gesundheit?
Gesundheit wird im allgemeinen Sprachgebrauch meistens nur über das Fehlen von Krankheit definiert. Doch Gesundheit umfasst noch viele weitere Aspekte, die je nach Individuum mehr oder weniger bedeutend sind und zum Teil auch individuell ganz verschieden sein können. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat bereits 1949 eine ganzheitlichere Definition aufgestellt, bei der Gesundheit ein “Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen“ ist. Dieser Zustand des Wohlbefindens und der gesunde Mensch an sich rücken in der heutigen Zeit immer mehr in den Mittelpunkt und werden auch zukünftig immer mehr an Bedeutung gewinnen. Bedingt wird diese Veränderung insbesondere durch die Überalterung der Bevölkerung, die zunehmend höhere Lebenserwartung und die gestiegene Bedeutung von Gesundheit in der individuellen und öffentlichen Wahrnehmung. Als Konsequenz aus diesen Entwicklungen muss die Gesundheitsförderung und die die Förderung des krankheitsunabhängigen Präventionsgedankens in der Gesellschaft stärker verankert werden.
Ziele
Feste Ziele helfen Gesundheitsförderliche Maßnahmen durchzuführen. Egal bei welcher Maßnahme der Gesundheitsförderung, ob Bewegung, gesunde Ernährung, etc. ist es immer wichtig sich feste Ziele zu setzen und auch einen Zeitpunkt anzugeben, zu dem diese Ziele erreicht sein sollen. Beispielsweise “Zweimal die Woche gesunder Salalt im nächsten halben Jahr”!
Erfolgserlebnis
Einer der wohl besten Motivationsfaktoren ist das Erfolgserlebnis. Was motiviert und spornt jemanden mehr an sich gesundheitsförderlich zu Verhalten wie der Erfolg. Erfolg kann dabei beispielsweise ein wesentlich entspannterer körperlicher Zustand durch das Stressmanagement oder ein besseres Gesundheits- und Körpergefühl durch eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung sein.
Motivationshilfen
Motivationshilfen sind besonders bei der Förderung der körperlichen Aktivität gut einsetzbar und motivieren die Teilnehmer zusätzlich sich zu bewegen. Diese Motivationshilfen können prinzipiell in allen Altersklassen eingesetzt werden, es muss nur darauf geachtet, dass die jeweils passende Unterstütung für die Zielgruppe gewählt wird.
Die Computerkonsole Wii begeistert beispielsweise sowohl Kinder und Jugendliche als auch Erwachsene. Die Sport- und Fitnessspiele regen zur Bewegung an und motiveren auch Personen, die sonst nur wenig Bezug zur Bewegung haben.
Schlechtes Gewissen
Wenn das schlechte Gewissen einen mal wieder sehr plagt, kann man sich vielleicht doch noch dazu motivieren eine Runde joggen zu gehn oder statt den Pommes doch den Salat vorzuziehen!
Guter Geschmack
Bei einer gesunden Ernährung ist es ganz wichtig, dass die Mahlzeit auch gut schmeckt. Gerade Kinder essen nicht, um sich gesund zu ernähren, sondern weil es ihnen schmeckt.
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Stairway to Heaven – zum schmalen Grat zwischen Sklaverei und Schönheitssport
Challenge:
Gelangweiltes Dahintreten in Fitnessstudios mag das Gewissen beruhigen oder Aktivität demonstrieren; es bringt jedoch denen, die das so machen, so gut wie nichts – und schreckt andere von körperlicher Aktivität ab. Dabei bieten Sport und Bewegung alle Möglichkeiten, Freude mit Gesundheits- und Schönheitswirkung zu verbinden; man muss nur auch zeitgemäße Angebote entwickeln und Lifestyle-PR entsprechend gestalten.
Storyline:
Cuernavaca, Mexico; im Museum. Ein großes Mühlrad erweckt meine Neugier – und kein Wunder: Es ist gar kein Mühlrad, sondern eine endlose Trittleiter, ähnlich wie ein Hamsterrad, nur dass hier Sklaven treten, um Wasser zu fördern, Getreide zu mahlen… Ich weiß es schon gar nicht mehr genau. Es sieht martialisch aus.

