<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Holistic Innovation &#187; Innovationsförderung</title>
	<atom:link href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/innovationsfoerderung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.holistic-innovation.org</link>
	<description>The Open Network</description>
	<lastBuildDate>Fri, 16 Dec 2011 05:36:08 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Handy aus; Herz und Hirn an! – Weniger Kommunizieren und dafür besser Kooperieren verbessert den Wirkungsgrad von Innovationsarbeit enorm!</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/11/20/handy-aus-herz-und-hirn-an-%e2%80%93-weniger-kommunizieren-und-dafur-besser-kooperieren-verbessert-den-wirkungsgrad-von-innovationsarbeit-enorm/</link>
		<comments>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/11/20/handy-aus-herz-und-hirn-an-%e2%80%93-weniger-kommunizieren-und-dafur-besser-kooperieren-verbessert-den-wirkungsgrad-von-innovationsarbeit-enorm/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 14:11:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Hirn]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationsförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Wirkungsgrad]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.sportkreativwerkstatt.de/?p=103</guid>
		<description><![CDATA[Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz Challenge: Dauerkommunikation über Email, Handy, Twitter und Facebook prägt heute den Alltag. Für Innovationsarbeit hat dies jedoch eine ganze Reihe von negativen Konsequenzen, die kaum in der Diskussion stehen und deshalb von vielen kaum wahrgenommen werden. Innovatoren sollten sich dieser Probleme bewusst sein und „Mobilmachen“ gegen die Dauerokkupation der Herz-, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz</p>
<p><strong>Challenge:</strong></p>
<p>Dauerkommunikation über Email, <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/handy/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Handy">Handy</a>, Twitter und Facebook prägt heute den Alltag. Für Innovationsarbeit hat dies jedoch eine ganze Reihe von negativen Konsequenzen, die kaum in der Diskussion stehen und deshalb von vielen kaum wahrgenommen werden. Innovatoren sollten sich dieser Probleme bewusst sein und „Mobilmachen“ gegen die Dauerokkupation der Herz-, <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/hirn/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hirn">Hirn</a>- und Sinneskapazitäten.</p>
<p><strong>Storyline:</strong></p>
<p>Immerhin nervt das Nokia-Einheitsgebimmel nicht mehr – wenn man es in einem Workshop gerade geschafft hat, dass die Teilnehmer nachdenken. Jetzt massiert der Kommunikationsvibrator schön unauffällig die Körperteile, über denen er sich gerade befindet. Nun ja: Eigentlich ist das nur zum Teil ein Fortschritt. Denn uns wurde der Spaß beim Anblick der hochroten Köpfe genommen, die ein „Tschuldigung“ herauspressend die restlichen Teilnehmer des Meetings in Missbilligung vereinen. Schlimmer noch; der ganze Scham scheint verschwunden. Denn wenn jemand fünf Minuten nach der Kaffeepause mit dringender Miene aus dem Konferenzraum eilt, ist es in seltensten Fällen der Harndruck, der nach dem Ortswechsel verlangt. Ja, manche fühlen sich mittlerweile selbst für diesen zu wichtig und telefonieren ungerührt während des Meetings… Und mit SMS und Email beschäftigt sich heute ohnehin (fast) jeder, (fast) immer, (fast) überall!</p>
<p>Ach wenn doch nur auch nur annähernd so viel mehr geschähe, wie heute mehr kommuniziert wird. Schlimmer: Ich beobachte eher das Gegenteil. Abmachungen zum Beispiel scheinen fast grundsätzlich vorläufig, man kann ja immer noch… und sich dann zusammenrufen… leider ist gerade… um was ging es eigentlich? Der Qualität der Arbeit dient all das nicht. Und insbesondere für Innovationsarbeit ist Dauergeplappere und -gemaile fatal. Warum?</p>
<ul>
<li>Für die Entwicklung von Visionen, komplexen Zukunftsvorstellungen als Richtungsgeber für Innovationen, sind Phantasie, geistige Freiräume und die Fähigkeit für ein komplexes Vorstellungsvermögen wichtig. In weiteren Innovationsphasen erfordert die Generierung erfolgreicher Konzepte und Systemlösungen die Fähigkeit zu komplexer Problemlösung und kreativer Konzeptfindung; jeweils auf der Basis eines systemischen Verständnisses der Herausforderungen. Doch viele dieser Kompetenzen verkümmern oder werden durch die Kommunikations-Dauerbeanspruchung aus dem persönlichen Budget von Zeit und Geist getilgt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Innovation bedeutet und erfordert Initiative und Durchhaltevermögen bis zum letztendlichen (Produkt-)ergebnis. Hierzu ist geistige und körperliche Energie nötig; Widerstände müssen ausgehalten, Aktivitäten initiativ weiter gedacht und gemacht werden. Für all das bleibt in der Dauerkommunikation oft weder Zeit noch Energie übrig.</li>
</ul>
<ul>
<li>Viele Innovationen entstehen durch Synergien, die wiederum eine hohe informelle Qualität und Vertrauenswürdigkeit der Beziehungen und eine positive Chemie zwischen den Partnern voraussetzen. Diese Qualitäten sind nun vielleicht proportional zur Qualität der <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/kommunikation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommunikation">Kommunikation</a>, sicher aber nicht zur deren Quantität. Insbesondere die ansteigende Beliebigkeit ist für Vertrauensbildung und positive Chemie kontraproduktiv.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das „Treffen“ der Bedürfnisse und Interessen der späteren Nutzer einer Innovation stellt an die Innovatoren Anforderungen an Empathie, Einfühlungsvermögen und an die Wahrnehmungsfähigkeit von Gefühlen, Interessen, Dispositionen und Lebensbedingungen. Doch die komplexe Sinnlichkeit wird zusehends reduziert: Drei Spiegelstriche im Powerpoint, zwei kurz geschossene Digitalfotos, 112 Zeichen im Twitter, die kurze SMS „Bin angekommen. Sonne scheint!“</li>
</ul>
<p><strong>Suggestions:</strong></p>
<p>Im Sinne der Förderung effektiver Innovationsarbeit möchte ich aus dieser Diskussion folgende Vorschläge ableiten:</p>
<ol>
<li> Innovatoren und Innovationsförderer sollten sich klarmachen, dass Innovationarbeit anders abläuft und andere Anforderungen stellt als viele „normale“ Projektarbeit (das ist fast schon ein Kotau gegenüber dem Status Quo: Sicherlich stört Dauerkommunikation auch bei anderer Arbeit, aber das soll hier nicht Thema sein…). Und sie sollten diese Andersartigkeit der Arbeit auch zulassen und sich den neuen Anforderungen entsprechend orientieren.</li>
<li>Innovationsarbeit sollte sich dauerhaft reflexiv an der Wirkung des Tuns – und als Voraussetzung hierzu an der Qualität der <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/kooperation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kooperation">Kooperation</a> orientieren. Dabei können viele Tätigkeiten nicht schablonenhaft vorgegeben werden, sondern verlangen nach Kontemplation und dichtem Diskurs (ich werde sicherlich in einem anderen Blog schreiben, was ich genau damit meine…).</li>
<li>Damit die oben genannten Probleme kompensiert werden, sollten Innovatoren Zeit einplanen für Arbeitsphasen ohne alle Gadgets. Kein Laptop, kein <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/handy/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Handy">Handy</a>, kein Fotoapparat; noch nicht einmal eine Armbanduhr. Viele wurden dabei schon überrascht, was Geist, Körper und das soziale Leben sonst noch bieten&#8230; für Innovatoren sind solche Erfahrungen erfolgsentscheidend.</li>
<li>Bei wichtigen Workshops und Diskursen sollte von den Teilnehmern die komplette Anwesenheit von Körper und Geist gefordert werden. Noch vor wenigen Jahren war das eine Selbstverständlichkeit; heute lässt es sich kaum noch fordern und sicher nicht immer realisieren. Doch manchmal müssen Moderatoren auf Anwesenheit und „<a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/handy/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Handy">Handy</a> aus“ bestehen, um Workshopziele wie die Vermehrung von Wissen und Kompetenz, die zielgerichtete Ideenproduktion und die „Mitnahme“ und Immersion der Teilnehmer zu erreichen.</li>
</ol>
<p><strong>Questions:</strong></p>
<ol>
<li>Bei Innovationsarbeit führt ein Weniger und Langsamer, dafür aber Intensiver, in aller Regel zu wertvolleren Ergebnissen. Wie kann man diese Tatsache gegen den heutigen Hektik-Mainstream wirkungsvoll kommunizieren?</li>
<li>Wie können Elemente eines sozio-technischen Systems zur Unterstützung von Innovationsarbeit aussehen, die effektiv und wirkungsvoll sind?</li>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/11/20/handy-aus-herz-und-hirn-an-%e2%80%93-weniger-kommunizieren-und-dafur-besser-kooperieren-verbessert-den-wirkungsgrad-von-innovationsarbeit-enorm/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Tod der Tat? – Barack Obama erhält den Friedensnobelpreis</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/10/12/der-tod-der-tat-%e2%80%93-barack-obama-erhalt-den-friedensnobelpreis/</link>
		<comments>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/10/12/der-tod-der-tat-%e2%80%93-barack-obama-erhalt-den-friedensnobelpreis/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 13:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationsförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Nobelpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.sportkreativwerkstatt.de/?p=87</guid>
		<description><![CDATA[Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz Challenge: Gehen heute selbst in der idealistischen Welt der erklärte gute Wille und die charismatisch vorgebrachte gute Idee vor der vollbrachten guten Tat? Für Innovatoren wäre diese Entwicklung dramatisch und demotivierend. Und überhaupt: Warum gibt es eigentlich keinen Nobelpreis für Innovation? Storyline: Wenn man gerade in Oslo ist, fühlt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz</p>
<p><strong>Challenge:</strong></p>
<p>Gehen heute selbst in der idealistischen Welt der erklärte gute Wille und die charismatisch vorgebrachte gute Idee vor der vollbrachten guten Tat? Für Innovatoren wäre diese Entwicklung dramatisch und demotivierend. Und überhaupt: Warum gibt es eigentlich keinen <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/nobelpreis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nobelpreis">Nobelpreis</a> für Innovation?</p>
<p><strong>Storyline:</strong></p>
<p>Wenn man gerade in Oslo ist, fühlt sich alles noch viel näher und deshalb viel unglaublicher an. Ja, nach allem was ich weiß und erzählt bekomme schätze ich Barack <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/obama/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Obama">Obama</a> sehr. Eine Erlösung von George W. Bush – mittlerweile mag man ja schon gar nicht mehr wahrhaben, dass es diese acht Jahre wirklich gab. Ich fühlte sogar ein wenig Hoffnung zurückkehren, dass Glaubwürdigkeit, Authentizität, vielleicht sogar Benevolenz in der Politik tatsächlich (noch) möglich sind. Auch in Deutschland könnten wir sicher mehr davon gebrauchen.</p>
<p>Doch nun das! Der Friedensnobelpreis, vielleicht die höchste Auszeichnung der Welt für ideelles Handeln, wird für Charisma vergeben. Und das ohne Not: <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/obama/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Obama">Obama</a> wird noch bis mindestens Anfang 2013 der mächtigste Mann der Welt sein. Er hätte noch genug Zeit gehabt, sich eine solche Auszeichnung tatsächlich zu verdienen. So aber fühlt es sich an wie ein Schlag ins Gesicht für all jene, die mit ihrer Energie und Initiative, oft unter hohem persönlichen Risiko und gegen das gesamte Establishment, im Großen wie im Kleinen Großartiges zur Förderung von Frieden und Freiheit geleistet und erreicht haben.</p>
<p>Innovatoren können über diese Entwicklung nicht glücklich sein. Schon heute steht die Zahl derer, die über Innovation reden, mit der Zahl der wenigen, die Innovation tatsächlich „machen“, in einem krassen Missverhältnis. Und wenn jetzt selbst anerkannte überparteilich ideell angesiedelte Gremien wie das Nobelpreiskomitee begnadete Redner statt begnadigter Täter auszeichnen; woher kann man dann noch die Motivation ziehen, die Welt zu verändern?</p>
<p><strong>Suggestion:</strong></p>
<p>Laut dem Testament Nobels soll der <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/nobelpreis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nobelpreis">Nobelpreis</a> an diejenigen Personen ausgeteilt werden, die im vergangenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen gebracht haben. Eine Frage darf, ja muss erlaubt sein: Wo bleiben hier die Innovatoren? Denn diese sind es doch, die nicht nur forschen und reden, sondern Visionen entwickeln und diese umsetzen; mithin direkter als irgendwer sonst der Menschheit Nutzen bringen.</p>
<p>Ich fordere daher auch einen <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/nobelpreis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nobelpreis">Nobelpreis</a> für Innovation; im Geiste des Testaments von Nobel, aber abweichend von der heute etwas überholten Fokussierung auf die disziplinäre Fokussierung des damaligen Zeitgeistes. Und dabei ist mit Innovation ausdrücklich nicht eine technische Erfindung oder Entwicklung gemeint, sondern ein Produkt, ein Angebot, eine Aktivität oder sonstiges, das tatsächlich und primär neuen Nutzen für die Menschheit stiftet.</p>
<p>Große Innovationen werden zu einem hohen Anteil durch idealistische Enthusiasten auf den Weg gebracht. Menschen, die oft jenseits von Arbeitsbeschreibung und momentaner Anerkennung, und erst recht nicht mit adäquater Vergütung, großartige Lösungen für die Menschen entwickelt und verbreitet haben. Für diese gibt es bisher keine Auszeichnung; typische Innovatoren würden auch nicht unbedingt dafür und deswegen arbeiten. Aber ein <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/nobelpreis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nobelpreis">Nobelpreis</a> für Innovation wäre ein öffentlichkeitswirksame Förderung der Idee, dass es das sehr wohl Wert ist, durch hohen persönlichen Einsatz innovative Lösungen zum Nutzen der Menschheit zu entwickeln und zu etablieren. Nachahmer können und sollten ermutigt werden!</p>
<p><strong>Questions:</strong></p>
<ol>
<li>Wer wären würdige Preisträger für einen <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/nobelpreis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nobelpreis">Nobelpreis</a> für Innovation?</li>
<li>Wie könnte man Kategorien und Auswahlkriterien so festlegen, das tatsächlich diejenigen Personen oder Gruppen ausgezeichnet werden, die Innovationen mit einem hohen Nutzwert für die Menschheit entwickelt und etabliert haben?</li>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/10/12/der-tod-der-tat-%e2%80%93-barack-obama-erhalt-den-friedensnobelpreis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>An das Morgen denken wir morgen – Betrachtungen zu den Selbstlähmungskräften des Marktes</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/08/11/an-das-morgen-denken-wir-morgen-%e2%80%93-betrachtungen-zu-den-selbstlahmungskraften-des-marktes/</link>
		<comments>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/08/11/an-das-morgen-denken-wir-morgen-%e2%80%93-betrachtungen-zu-den-selbstlahmungskraften-des-marktes/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 07:26:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationsförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Lähmung]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.sportkreativwerkstatt.de/?p=72</guid>
		<description><![CDATA[Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz Challenge: Die Krise als Chance… selten wurde ein Spruch mehr missbraucht. Denn um eine Chance zu sein, muss man in der Krise etwas ändern – und nicht durchhalten, schnell die Probleme auf Alle verteilen und dann weiterwursteln bis zum nächsten absehbaren Chaos – wie derzeit leider zu beobachten. Mein Plädoyer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz</p>
<p><strong>Challenge:</strong></p>
<p>Die Krise als Chance… selten wurde ein Spruch mehr missbraucht. Denn um eine Chance zu sein, muss man in der Krise etwas ändern – und nicht durchhalten, schnell die Probleme auf Alle verteilen und dann weiterwursteln bis zum nächsten absehbaren Chaos – wie derzeit leider zu beobachten. Mein Plädoyer daher: Stützt Innovatoren; lasst sie aber nicht nur Produkte und Serviceangebote entwickeln, sondern auch Vorschläge für ein nachhaltigeres Wirtschafts- und Finanzsystem!</p>
<p><strong>Storyline:</strong></p>
<p>Nein, wir Deutschen sind nicht die einzigen, die den Kopf in den Sand stecken und warten, bis alles vorbei ist. Die OECD bemängelt bei nahezu allen Staaten den Rückgang von Investitionen in Innovation in Krisenzeiten – und fordert, auch langfristiges Denken in kurzfristige Konjunkturprogramme einzubetten, „um die Glaubwürdigkeit für die Staatsanleihen zu erhöhen und eine bessere Neuausrichtung und dadurch eine nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu ermöglichen.“ (<a href="http://www.oecd.org/dataoecd/59/45/42983414.pdf" target="_blank">http://www.oecd.org/dataoecd/59/45/42983414.pdf</a>).</p>
<p>Letztendlich ist es unser großes Glück, dass die Vogel Strauß Mentalität weltweit vorzuherrschen scheint. Denn jeder Erstsemester in BWL lernt, dass man gerade in Zeiten der Krise in Innovationen investieren sollte. Nur – wenn keiner das tut, geht alles mehr oder weniger so weiter wie bisher. Globales Nichtstun als Chance, mit Pomadigkeit durchzukommen…</p>
<p>Schauen wir uns an, was passiert (ist):</p>
<ul>
<li>Größenwahnsinnige und unverantwortliche globale Zockerei einiger Banker, der sich die Wiedekings und Schaefflers dieser Welt beherzt anschlossen, verursachte eine Krise in der Finanz- und dann auch in der realen Wirtschaft (allein diese oft genannte Trennung zeigt schon den Unfug des Gesamtsystems).</li>
</ul>
<ul>
<li>Dieses System wird gerettet, in einem einmaligen Kraftakt die Probleme sozialisiert, das heißt, auf uns alle und die Folgegenerationen verteilt. An Geld soll es nicht scheitern…</li>
</ul>
<ul>
<li>Der Staat nimmt also Kredite auf – und die, die das Schlamassel ausgelöst haben, verdienen an der Kreditvergabe. Und die Investmentbanker „machen schon wieder 4000 EUR Flaschen Wein auf“, wie die Süddeutsche letzte Woche berichtete. Aber die Banken „müssen“ sich noch weiter sanieren und geben das Geld erst einmal nicht weiter.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Unternehmen machen weniger Umsatz und Kurzarbeit; die Anleger wollen endlich wieder Gewinn und setzen die Unternehmen unter Druck. „Jedes Quartal wollen die jetzt schwarze Zahlen; überall wird kosmetisch behandelt…“ jammert einer unserer Kunden. Ein anderer: „Ich brauche jetzt zwei Unterschriften vom Konzernvorstand, um einen Auftrag zu vergeben.“ Allein dieser bürokratische Akt kostet vermutlich mehr als das ganze Projekt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Innovationsvorhaben werden daher von vielen auf Eis gelegt: „Vor nächstem Jahr geht da gar nichts…“ so der Tenor vieler unserer Partner.</li>
</ul>
<p>Aus Unternehmersicht scheint klar: Sicherheit geht vor; eher werden Arbeitskräfte erhalten als Abenteuer der Innovation gewagt. Und man kann ihnen auch nicht vorwerfen, im Rahmen der Bedingungen des Finanzsystems zu agieren, dem sie doch ausgeliefert sind. Und dennoch: Die Sicherheit ist trügerisch. Denn sie geht davon aus, dass nach der Krise alles so funktioniert wie vorher – ähnliche Produkte, ähnliche Kaufinteressen, ähnliche Systemstrukturen. Dass dies jedoch so sein wird, ist unwahrscheinlich: In Kern-Zukunftsfeldern wie Mobilität und Gesundheit vollziehen sich rasante Veränderungen; neue Technologien und  Materialien ermöglichen völlig neuartige Produkt- und Systemansätze – all das wird sicher zu neuen Produkten und zu neuen Strukturen führen. Wer daher jetzt auf das Gestern setzt, wird morgen mit einem gehörigen Kater aufwachen. Was also tun?</p>
<p><strong>Suggestions:</strong></p>
<p>Der zentrale aber auch einigermaßen „abgefahrene“  Vorschlag ist der, Innovatoren nicht nur auf Innovationen in Produkt, Technologie, Service etc. anzusetzen, sondern diese auch Konzepte für ein zukunftsorientiertes und nachhaltig erfreuliches Wirtschafts- und Finanzsystem entwickeln zu lassen. Man dürfte gespannt auf die Ergebnisse sein – und hätte bei guter Moderation endlich auch fundierte Vorschläge, die nicht in den Hinterzimmern von Davos oder Parteizentralen einseitig interessensgeleitet entstehen. Aber ich kann auch konkreter:</p>
<ul>
<li> Unternehmen sollten jetzt die nicht ausgelasteten Arbeitskräfte dafür einsetzen, an Innovationspotenzialen im Hinblick auf Zukunftsthemen zu arbeiten. Neben den konkreten Impulsen stellt sich dadurch die gesamte Firma auf für die Herausforderungen von morgen ein; durch verbesserte Qualifikation, Methoden, Strukturen und viele positive Effekte mehr.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Politik sollte bei Kurzarbeit nicht nur Weiterbildung fordern und fördern, sondern mindestens genauso stark auch die Mitarbeit an Innovationsvorhaben.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ebenso sollte die Politik bei der staatlichen Förderung von Arbeitsplätzen nicht auf den Erhalt überkommener Strukturen bis zur nächsten Wahl setzen, sondern neue zukunftsorientierte Arbeitsplätze und den Wechsel dorthin fördern. Auch wer 20 Jahre bei Quelle gearbeitet hat, sollte heute eher zu Google gehen als den Leichnam noch eine Zeit konservieren helfen (schlimm genug, dass mir bei „<a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a>“ kein deutsches Unternehmen einfällt…)</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Banken sollten zumindest etwas Einsicht und Demut zeigen und uns nicht gleich mit mehr von Demselben ins nächste Schlammassel stürzen. Eine Möglichkeit hierzu wäre die Einrichtung eines Innovationsfonds, der für zwei Jahre aus nicht ausbezahlten Boni aufgebaut wird. Es kann doch nicht angehen, dass die Gier angesichts der verheerenden Konsequenzen nicht zumindest eine Zeitlang ausgesetzt werden kann – auch wenn es die Weltgemeinschaft nicht schafft, sich auf entsprechende Regeln zu einigen und diese zu implementieren.</li>
</ul>
<p><strong>Questions:</strong></p>
<ol>
<li>Die Erarbeitung von Innovationspotenzialen in „Querschnitts“-Zukunftsthemen wird als Richtungsimpuls immer wichtiger, lässt sich aber kaum in etablierten Unternehmen und Strukturen verankern. Wer also kann diese am besten anstoßen, wer finanzieren, wer moderieren und wer mitarbeiten?</li>
<li>Wie kann eine Lobby für kleine zukunftsträchtige innovative Unternehmen aufgebaut werden, die mit den Lobbys der Großen und Etablierten, der Reichen und Schönen, auf Augenhöhe mithalten kann?</li>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/08/11/an-das-morgen-denken-wir-morgen-%e2%80%93-betrachtungen-zu-den-selbstlahmungskraften-des-marktes/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neues Geld zur Förderung der Wissenschaft – Fluch oder Segen für Innovation?</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/06/23/neues-geld-zur-forderung-der-wissenschaft-%e2%80%93-fluch-oder-segen-fur-innovation/</link>
		<comments>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/06/23/neues-geld-zur-forderung-der-wissenschaft-%e2%80%93-fluch-oder-segen-fur-innovation/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 08:06:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Fluch]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationsförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Segen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.sportkreativwerkstatt.de/?p=5</guid>
		<description><![CDATA[Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz Challenge 18 Milliarden zusätzlich für die Wissenschaft bedeuten eine tolle Langfristinvestition für Deutschland. Aber wird dieses Geld im Hinblick auf die Zukunftssicherung auch optimal verteilt? Oder wird durch die ausschließliche Förderung etablierter Institutionen eher der Trend verstetigt, dass die Innovationsfähigkeit in Deutschland hervorragend ist, aber kaum in Innovationen resultiert? Innovative [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz</p>
<p><strong>Challenge</strong></p>
<p><span style="text-align: justify">18 Milliarden zusätzlich für die Wissenschaft bedeuten eine tolle Langfristinvestition für Deutschland. Aber wird dieses Geld im Hinblick auf die Zukunftssicherung auch optimal verteilt? Oder wird durch die ausschließliche Förderung etablierter Institutionen eher der Trend verstetigt, dass die Innovationsfähigkeit in Deutschland hervorragend ist, aber kaum in Innovationen resultiert? Innovative Entwicklungen entstehen in vielen Fällen erst in neuen Institutionen, Verbünden und Ressourcenpartnerschaften. Eine Innovationsdynamik erfordert auch eine institutionelle Dynamik, eine Dynamik im Diskurs und in der Herangehensweise. Hier sehe ich Nachbesserungsbedarf; hier fordere ich Mut und Unterstützung für Neue Wege!</span></p>
<p><strong>Storyline</strong></p>
<p><span style="text-align: justify">Am 4. Juni ist das Kabinett der Empfehlung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz gefolgt und hat für die nächsten zehn Jahre 18 Milliarden EUR an zusätzlichen Mitteln zur Stärkung des Wissenschafts- und Forschungsstandorts Deutschland „bewilligt“ (<a href="http://www.bmbf.de/de/13683.php">http://www.bmbf.de/de/13683.php</a>)</span></p>
<p>Nein, hier geht es nicht um die Frage, ob der Zehn-Jahres-Horizont ein sinnvolles Zeitmaß für die Aufsummierung der Mittel darstellt oder nur gewählt wurde, damit der Betrag im Vergleich zu Maßnahmen der Rettung von Banken und Unternehmen nicht zu mickrig ausfällt. Und es geht auch nicht darum, herauszuarbeiten, dass teilweise „nur“ existierende Programme verlängert wurden. Ganz klar: Die Zukunftssicherung braucht lange Planungshorizonte, die Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung ist ein gutes Mittel zur Zukunftssicherung, das Geld ist also prinzipiell hervorragend investiert!</p>
<p>Aber: Welche Konsequenzen hat dies für die Innovationstätigkeit in Deutschland? In der schrecklichen Inflation des Verweises auf die Allzweckwaffe Innovation wird eine Investition in Bildung, Wissenschaft und Forschung oft einfach gleichgesetzt mit <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/innovationsfoerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Innovationsförderung">Innovationsförderung</a>. Schauen wir einmal genauer hin:</p>
<p>Ein Teil des Geldes geht in die Förderung von Studienplätzen. Wenn dies nicht durch eine grassierende Verschulung des Studiums kompensiert wird, erhöht dies mittelfristig die Anzahl der Menschen, die gut über ihr Tun reflektieren, Innovationsprojekte anstoßen und organisieren und Technologieentwicklungen voranbringen können; somit also das Potenzial für die Durchführung von Innovationsvorhaben.</p>
<p>Ein zweiter Teil des Geldes geht in die Verstetigung der Exzellenzinitiative. Hier bin ich skeptisch: Exzellenz kann per se nicht inflationär sein; viele Kräfte an vielen Universitäten wurden bereits gebunden, um Anträge vorzubereiten und Lobbyarbeit zu leisten. Völlig neuartige Ansätze haben trotzdem kaum eine Chance; erst recht nicht solche von neuen Playern: Man will und muss den Experten und Gutachtern gefallen; diese einen Konsens finden. Beides ist toll zur Qualitätsverbesserung dessen, was ist, nicht so toll zum Aufbau von Etwas, das noch nie war!</p>
<p>Ein dritter Teil des Geldes geht in den stetigen Budgetanstieg vorhandener Wissenschaftsinstitutionen; fünf Prozent pro Jahr für die Fraunhofers, Max Plancks usw. Das ist zwar schön für diese und Beleg für ihre gute Lobbyarbeit, bedeutet aber irgendwie auch nichts weiter als „noch mehr von demselben“. Mehr Wissenschaft, mehr Forschung, mehr Technologie. Und damit auch mehr Potenzial für Innovationen; solche Innovationen, die aus Wissenschaft, Forschung und Technologie resultieren.</p>
<p>Tief im Inneren seufze ich, dafür laut. Nach der Idee der Holistischen Innovation sollten Innovationen von Zukunftsvisionen, von der systemischen Exploration von Innovationsfeldern, von der Realisierung sozialer, ökologischer und/oder ökonomischer Zielsetzungen ausgehen. Für all dies wird zwar das Potenzial gestärkt, nicht aber die Impulsgebung, die Institutionen übergreifende Netzwerkbildung, die Ressourcen für systematische Arbeit an den Phasen VOR der technologischen Entwicklung und wissenschaftlichen Evaluation. Hierfür müssten neue Ansätze, Denkweisen und Methodologien gefördert werden, und natürlich auch neue Verbünde und neue Institutionen. All dies soll die hervorragende Basis in Deutschland ergänzen und dafür sorgen, dass Innovationen effektiver und vor allem zielgerichteter entwickelt werden können. Leider, leider sieht dieser Zukunftsplan hierzu keine Mittel vor.<br />
<strong>Suggestions</strong></p>
<p><span style="text-align: justify">Zukunftssicherung in Deutschland sollte nicht nur eine Stärkung der Innovationsfähigkeit bedeuten, sondern auch der Innovationen selbst. Statt „nur“ Exzellenz zu fördern, und dadurch auch irgendwie zu entwerten, sollten auch experimentelle Projekte zu zukünftigen Bildungsmethoden, -inhalten und -strukturen gefördert werden. Statt nur etablierte Institutionen zu fördern, und dadurch meist auch Methoden und Denkweisen zu verstetigen, sollten auch neue Netzwerke und Institutionen, innovative Projektpartnerschaften und Dialogansätze, kreative Formen der Ressourcennutzung und visionäre Pilotvorhaben jenseits etablierter Denkmuster gefördert werden.</span></p>
<p><strong>Questions</strong></p>
<ul>
<li>Wie kann man den Widerspruch zwischen der Förderung von Expertentum, bewertet und beworben durch Experten, und der Förderung gänzlich neuer Ansätze auflösen? Wie kann man beide Ansätze optimal ergänzen?</li>
<li>Wie kann man neue innovative Institutionen, Verbünde und Projekte zur Förderung auswählen, ohne auf der einen Seite doch wieder auf das Establishment zurückzugreifen und auf der anderen Seite auch nicht wahllos jeden Unsinn zu fördern?</li>
<li>Wie kann man in Deutschland eine Innovationskultur und Innovationsdynamik fördern, die auch nicht technisch-dominierte und nicht unmittelbar marktgetriebene Innovationen zulässt?</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/06/23/neues-geld-zur-forderung-der-wissenschaft-%e2%80%93-fluch-oder-segen-fur-innovation/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

