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	<title>Holistic Innovation &#187; Sport</title>
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		<title>Skisport</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 09:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Henneke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekt Neuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Freerider]]></category>
		<category><![CDATA[Freeski]]></category>
		<category><![CDATA[Leihen]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzensport]]></category>
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		<description><![CDATA[Krafttraining im alpinen Skisport Die seit vielen Jahren in allen Altersgruppen andauernden Erfolge von österreichischen Skirennläufern sind unter anderem auf optimierte Rahmenbedingungen in allen leistungsbestimmenden Bereichen zurückzuführen. Aber nicht nur auf höchstem Leistungsniveau ist die momentane Dominanz der österreichischen Skirennläufer offensichtlich, auch die jungen Athleten zeigen in ihren Altersklassen bei internationalen Bewerben immer wieder ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr />
<h2>Krafttraining im alpinen Skisport</h2>
<p style="text-align: justify">Die seit vielen Jahren in allen Altersgruppen andauernden Erfolge von österreichischen Skirennläufern sind unter anderem auf optimierte Rahmenbedingungen in allen leistungsbestimmenden Bereichen zurückzuführen. Aber nicht nur auf höchstem Leistungsniveau ist die momentane Dominanz der österreichischen Skirennläufer offensichtlich, auch die jungen Athleten zeigen in ihren Altersklassen bei internationalen Bewerben immer wieder ihre Vorherrschaft.</p>
<p style="text-align: justify">Thomas Koch vom Bundestinstitut für Sportwissenschaften hat uns freundlicherweise folgende Dokumente zum Thema zur Verfügung gestellt:</p>
<ul>
<li>Kraftleistungen österreichischer Nachwuchskaderathleten im alpinen Skirennsport &#8211; <a href="http://www.holistic-innovation.org?getfile=5467">Normwerte einer Längsschnittstudie über 10 Jahre</a></li>
<li>Vortrag zur oben genannten Studie: <a href="http://www.holistic-innovation.org?getfile=5470">BISP Vortrag Christian Raschner</a><a href="http://www.holistic-innovation.org?getfile=5469"></a></li>
<li>Krafttraining im alpinen Skirennsport: <a href="http://www.holistic-innovation.org?getfile=5469">BISP Vortrag 2007</a></li>
</ul>
<hr />
<h2 style="text-align: justify">Skis With New Momentum – the latest import and export figures</h2>
<p style="text-align: justify">In 2010, for many Germans a new pair of skis was on top of the list of purchases. The German Federal Statistical Office determined an increase in alpine ski imports from January to September 2010 of 7.8%. The major part of the 317,000 pairs of skis at a total value of 25.8 million Euro was sourced from China (168,000 pairs totaling 10.0 million Euro), followed by Austria (41,000 pairs totaling 6.1 million Euro), and Slovenia (39,000 pairs totaling 1.5 million Euro). The Ukraine was pushed from its former position as the third-most-important alpine ski supplier, and is now ranked fourth with 29,000 pairs totaling 3.9 million Euro. <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/EN/Navigation/Homepage__NT.psml" target="_blank">www.destatis.com</a> also announced the latest export figures: during the same period 220,000 pairs of alpine skis at a total value of 26.9 million Euro were exported from Germany. This represents a slight decrease of 2.0% compared to last year’s figures. The most important markets for German skis include the United States (46,000 pairs), Switzerland (42,000 pairs), and Austria (41,000 pairs); combined, they represent almost 60% of all exports. Of note was also the development in Russia: compared to the same period last year deliveries into the snowy nation have almost tripled from 2,200 to 6,200 pairs of skis.</p>
<p style="text-align: justify">Quelle:<a href="http://www.ispo.com/link/en/24586792#24586792" target="_blank"> ispo Newsletter 01/2011</a></p>
<hr />
<h2 style="text-align: justify">Nachhaltigkeit in der Skiindustrie</h2>
<p style="text-align: justify">In der <strong><em>DSV aktiv</em></strong> ist ein interessanter Artikel zu Nachhaltigkeit in der Skiindustrie erschienen, von der WM 2011 in GAP bis hin zu Herstellern und Produkten:</p>
<p style="text-align: justify"><a href="http://www.holistic-innovation.org?getfile=3735">DSV_Nachhaltigkeit_kompakt</a></p>
<p style="text-align: justify">
<hr />
<h2 style="text-align: justify">Die Zukunft des Skifahrens</h2>
<p style="text-align: justify">2008 haben wir im Auftrag der ispo eine Studie zum Thema „Die Zukunft des Skifahrens“ erstellt. Sie repräsentiert mögliche Ansätze und Gestaltungspotenziale für Produkte, Dienstleistungen, Strukturen und Prozesse auf dem Weg in die Zukunft des Skifahrens:<br />
Wie können wir die Freude am Skifahren auch noch in 20 oder gar 50 Jahren erleben? Welche Entwicklungsrichtungen müssen wir wählen, um die zukünftigen umweltbedingten, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen bewältigen zu können?</p>
<p style="text-align: justify">Die zentralen Ergebnisse sind <a href="http://www.ispo.sportkreativwerkstatt.de/skiing/index.html" target="_blank">hier </a>dargestellt.</p>
<p style="text-align: justify"><a rel="attachment wp-att-3475" href="http://www.holistic-innovation.org/netzwerke/ski-innovations-netzwerk/wissen/allgemeines/skisport-allgemein/future_of_skiing_-executive_summary_de/"></a>Die gesamte Studie kann bei der ispo käuflich erworben werden.</p>
<hr />
<h2 style="text-align: justify"><strong>Der Crash der Leitkultur</strong></h2>
<p style="text-align: justify">Kaum ein Tag ohne Todesmeldung von den Skipisten. Kaum ein Tag ohne  Jubelmeldung von den WM-Orten. Ereignisse, die auf den ersten Blick  überhaupt nichts miteinander zu tun haben. Doch eine Zusammenschau  ergibt manchmal Sinn. Die Welt wird schneller, härter, spaßiger, die  Getränke, die Musik, die Pisten, der Erfolg. Was das noch für Auswirkungen hat, lest Ihr <a href="http://diepresse.com/home/meinung/marginalien/641536/Der-Crash-der-Leitkultur" target="_blank">hier.</a></p>
<p style="text-align: justify">
<hr />
<h2 style="text-align: justify"><strong>Die derzeit fünf größten Trends im Wintersport</strong></h2>
<p style="text-align: justify">Ein Auszug aus dem Artikel &#8220;Snowboarden ist out - jetzt kommen die <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freerider/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freerider">Freerider</a>&#8221; von Welt Online.<br />
<strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lieber <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/leihen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leihen">leihen</a> als kaufen</strong></p>
<p style="text-align: justify">Nach einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/leihen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leihen">leihen</a> sich mittlerweile 59 Prozent der Wintersportler ihre Ski. Da die Hotelpreise steigen und auch die Skipässe teurer werden, fehlt oft gerade bei jungen Familien und Jugendlichen Geld für eine neue Ausrüstung. Also <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/leihen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leihen">leihen</a> sie sich für ihren Urlaub die Ski. Auch Ski-Leasing wird inzwischen von Herstellern angeboten. Der Handel beobachtet diesen Verleih-Trend mit Sorge. Viele Kunden ließen sich erst im Fachgeschäft beraten, liehen dann aber vor Ort ihre Ski aus, klagt Branchenvertreter Haizmann. Es sei deshalb nicht verwunderlich, dass einige Geschäfte bereits eine Beratungsgebühr verlangten, die beim Kauf angerechnet werde. Mittlerweile machen die Sportgeschäfte nur noch rund 38 Prozent ihres Wintersportumsatzes mit Skiausrüstung. Jeden zweiten Euro verdienen sie an der Bekleidung.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Zwei Bretter sind cooler als eines</strong></p>
<p style="text-align: justify">Jahrelang waren Snowboards ein Garant für steigende Umsätze in der Wintersportindustrie. Doch damit ist es mittlerweile vorbei. „Snowboard ist zwar eine Trendsportart, jedoch verläuft die Umsatzkurve deutlich flacher“, sagt Jost von Intersport. In diesem Jahr werden in Deutschland rund 80.000 Snowboards verkauft, ähnlich viele wie im Vorjahr. Wagner vom Hersteller Elan sieht eine Verschiebung der Nachfrage vom Snowboard in Richtung Ski. Allerdings nicht auf „normale“ Bretter – gefragt sind sogenannte Freeride-Ski. Da gibt es etwa die „Rocker“, die an der Schaufel und am Ende extrem hochgebogen sind und so viel Auftrieb im Tiefschnee geben.</p>
<p style="text-align: justify">„Immer mehr jugendliche Städter wollen auf Ski stehen“, sagt Christoph Bronder vom Hersteller Völkl. Das Unternehmen hat in diesem Segment zweistellige Zuwächse. Wie auch Konkurrent Atomic. Dessen Chef Wolfgang Mayrhofer registriert bei den Jüngeren eine erhöhte Wechselbereitschaft vom Board zum Ski. „Der Snowboardmarkt stagniert, der <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freeski/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freeski">Freeski</a>-Markt wächst, und beide sprechen eine ähnliche Gemeinschaft an.“ Das ist auch bei der Mode zu sehen. Snowboarder und <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freerider/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freerider">Freerider</a> tragen ähnlich lockere und schrille Kleidung.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Sicherheit fährt vor</strong></p>
<p style="text-align: justify">Sicherheit ist seit dem schweren Pistenunfall des ehemaligen thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus zu einem der wichtigsten Verkaufsargumente im Wintersport geworden. Branchenbeobachter sprechen von einem „Althaus-Effekt“, der sich auf die Verkaufszahlen für Helme und Protektoren bis heute auswirke. Wurden in Deutschland im vergangenen Jahr noch rund 800.000 Helme verkauft, ist ihre Zahl auf über eine Million gestiegen. „Die Saison verläuft bislang sehr gut“, sagt Günther Kocher, Verkaufsleiter von Uvex Wintersport. Das Unternehmen, das in Cham im Bayerischen Wald fertigt, hat seit September zweistellige Zuwachsraten und wird in dieser Saison auf etwa 220.000 verkaufte Helme kommen. „Der Skihelm ist das Lieblingsprodukt des Sporthandels geworden“, sagt Kocher.</p>
<p style="text-align: justify"><a href="http://www.welt.de/lifestyle/article6270319/Snowboarden-ist-out-jetzt-kommen-die-Freerider.html" target="_blank">Zum vollständigen Artikel</a> aus Welt Online vom 06.02.2010</p>
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		<title>Jahrmarkt der Eitelkeiten – über Innovation und Kooperation für den Spitzensport</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/10/28/jahrmarkt-der-eitelkeiten-%e2%80%93-uber-innovation-und-kooperation-fur-den-spitzensport/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 13:04:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzensport]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz Challenge: Spitzensport ist faszinierend und steckt voller Potenzial. Leider kommt dies manchmal zuallerletzt dem Sport und den Sportlern zu Gute. Hier ist neues Denken und Handeln gefragt – insbesondere im Hinblick darauf, wie man Kooperation und Innovation fördert. Special: Dieser Blogbeitrag ist hat ein neues Formatelement „Special“, denn er ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz</p>
<p><strong>Challenge:</strong></p>
<p><a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/spitzensport/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spitzensport">Spitzensport</a> ist faszinierend und steckt voller <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/potenzial/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Potenzial">Potenzial</a>. Leider kommt dies manchmal zuallerletzt dem <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/sport/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sport">Sport</a> und den Sportlern zu Gute. Hier ist neues Denken und Handeln gefragt – insbesondere im Hinblick darauf, wie man <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/kooperation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kooperation">Kooperation</a> und <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/innovation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Innovation">Innovation</a> fördert.</p>
<p><strong>Special:</strong></p>
<p>Dieser Blogbeitrag ist hat ein neues Formatelement „Special“, denn er ist ein selbst eine Art Kooperationsexperiment: Er ist Eröffnungs- oder, weniger pathetisch, Testblog im Rahmen eines Projektes zum Wissensmanagement im deutschen <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/spitzensport/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spitzensport">Spitzensport</a> (blog.wissen-wvl.de; in Vorbereitung: www.wissen-im-<a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/sport/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sport">sport</a>.de). Er ist gleichzeitig „normaler“ Beitrag zum Blog zur Holistischen <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/innovation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Innovation">Innovation</a> der SportKreativWerkstatt (blog.sportkreativwerkstatt.de). Er ist damit in gewisser Art und Weise selbstreferenziell: <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/innovation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Innovation">Innovation</a> und <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/kooperation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kooperation">Kooperation</a> für den <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/spitzensport/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spitzensport">Spitzensport</a>…</p>
<p>Für neue Leser: Meine Blogbeiträge haben immer bestimmte Perspektiven auf <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/innovation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Innovation">Innovation</a> zum Thema. Sie sind etwas herausfordernd, um zum Lesen anzuregen, Diskussionen anzufachen und neue Impulse zu setzen. Gleichzeitig sind sie aber auch lösungsorientiert; sie enden immer mit einigen Handlungsvorschlägen. Schließlich entsteht <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/innovation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Innovation">Innovation</a> nicht durch Meckern und Besserwissen, sondern einzig und alleine durch Aktion!</p>
<p><strong>Storyline:</strong></p>
<p>Das folgende Märchen ist ausdrücklich und wahrhaftig fiktiv – auch wenn man gut und gerne das Gegenteil glauben könnte.</p>
<p>Es war einmal eine Sportlerin, nennen wir sie Maria, Deutsche Jugendmeisterin im Sackhüpfen. Mit ihrer Bestzeit hätte sie bei den letzten Olympischen Spielen (in der fiktiven Welt ist Sackhüpfen olympisch) die Bronzemedaille gewonnen, im zarten Alter von 13 Jahren. Ein Jahrhunderttalent: motiviert, engagiert, fröhlich – einfach gut! Doch leider musste sie recht bald feststellen, dass gute Sportlerinnen nicht nur einfach gute Sportlerinnen sind. Sie sind auch potenzieller Katalysator für die Vermehrung von Profit, Status, Macht, Einfluss und ähnlichem mehr. Also nahm das Schicksal seinen Lauf…</p>
<ul>
<li>Ein Berater wusste, wie man (in erster Linie er selbst) Geld machen würde. Marias fröhliches Gesicht prangte auf Werbung für Haarentferner, Schokocreme und Waschverstärker. Immer mehr Promotion-Auftritte, immer lächeln. Wie soll sie da fröhlich bleiben?</li>
</ul>
<ul>
<li>Ein sportwissenschaftliches Institut für Sprungdynamik wusste, wie Maria Technik und Training optimieren könnte.  Die Sprünge müssten weiter sein, dennoch solle sie nicht so tief in die Hocke gehen. Puls, Laktat, Eisprung und Zehenwachstum wurden permanent kontrolliert. Spaß am Training und Sicherheit bei der Bewegung verschwanden.</li>
</ul>
<ul>
<li>Der Sackhüpf-Verband sah seine Chance, endlich unabhängig zu werden und damit auch eine eigene Funktionärsriege zu den Olympischen Spielen zu schicken. Man argumentierte im Sportministerium, nur mit solch schlanken Strukturen und einer Übertragung der Fördermittel des ohnehin glücklosen Eierlauf-Verbands auf die eigenen Institutionen könne man erfolgreich sein. Schade, dass nach der Bundestagswahl der Seniorenmeister im Eierlaufen Sportminister wurde… Jetzt reichte das Fördergeld für die Sackhüpfer nicht einmal mehr, um Marias Trainingswiese zu mähen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ein Hersteller von Säcken witterte Profit im Hochpreissegment. Er brachte einen Beryllium-Sack aus der Weltraumforschung auf den Markt, den unsere Sportlerin fortan benutzen musste. Er war viel zu hart, und Maria litt fortan unter chronischen Entzündungen der Patellasehne. Sie fiel somit leider für die Olympiasaison aus…</li>
</ul>
<p>Nein, hier wird jetzt nicht noch die Rolle der Sportmediziner persifliert… und auch auf andere Ausweitungen verzichtet. Schließlich ist die Geschichte ja rein fiktiv J. Außerdem sollte die Botschaft jetzt klar sein: Erfolg im <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/spitzensport/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spitzensport">Spitzensport</a> ergibt sich nicht als Summe aus einer Verfolgung von Einzelinteressen; eher im Gegenteil. Erfolg im <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/spitzensport/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spitzensport">Spitzensport</a> erfordert so viel <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/kooperation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kooperation">Kooperation</a> im Umfeld der Sportler wie irgend möglich. Und vor allem Liebe, Hingabe und Enthusiasmus für den <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/sport/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sport">Sport</a> selbst.</p>
<p><strong>Suggestions:</strong></p>
<p>Was heißt das nun für unser Thema, <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/innovation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Innovation">Innovation</a> und <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/kooperation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kooperation">Kooperation</a> für den <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/spitzensport/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spitzensport">Spitzensport</a>? Im Folgenden möchte ich einige Handlungsansätze diskutieren:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/spitzensport/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spitzensport">Spitzensport</a> soll vieles leisten; Bestätigung, Begeisterung, Unterhaltung, Demonstration; er soll Frieden und Business fördern, jungen Menschen Ziele geben und alte Menschen von Kraft und Jugend träumen lassen. Er kann all diese Wünsche und Anforderungen jedoch langfristig nur erfüllen, wenn er authentisch bleibt: Innovationen dürfen daher den <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/sport/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sport">Sport</a> und die Sportler nicht nur instrumentalisieren und vor vollendete Tatsachen stellen, sondern sollten in <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/kooperation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kooperation">Kooperation</a> mit diesen so entwickelt werden, dass für alle Seiten attraktive Lösungen entstehen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Zur Förderung des Spitzensports, und insbesondere von Innovationen für den <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/spitzensport/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spitzensport">Spitzensport</a>, sind daher kooperative Strukturen zu schaffen und zu erhalten. Hierzu zählen formale genauso wie informelle, reale genauso wie virtuelle Formen der Unterstützung von <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/kooperation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kooperation">Kooperation</a> und Kommunikation. Einige Lösungen, die wir mit dem Deutschen Skiverband bereits erfolgreich etabliert haben, sind Innovationsnetzwerke, runde Kreativtische und Wiki-basierte Systeme zum Wissens- und Ideenmanagement. Als Schwerpunkte für weitere Handlungsansätze sehen wir eine Verbesserung der sportartübergreifenden <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/kooperation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kooperation">Kooperation</a>, die unbürokratischen Förderung von kleinen und kleinsten Innovationsinitiativen und die Verschmelzung von realer mit virtueller Kooperationsarbeit, zum Beispiel über Wandbildschirme.</li>
</ul>
<ul>
<li>Eine wesentliche Erfahrung aus allen bisherigen Aktivitäten ist, dass eine Unterstützung von <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/innovation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Innovation">Innovation</a> für den <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/spitzensport/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spitzensport">Spitzensport</a> auch dabei ansetzen sollte, Begeisterung zu schaffen bei aktuellen und potenziellen Innovatoren. Die „Szene“ rund um den <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/spitzensport/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spitzensport">Spitzensport</a> sollte daher nicht nur geprägt sein von überbewerteten Schönheiten, verkalkten Besserwissern und gelangweilten VIPs, sondern man sollte auch die einladen, die tatsächlich Herz und Hirn für den Wettbewerbsvorteil der Sportler und Hingabe und Ressourcen für alte und neue Initiativen einsetzen können und wollen.</li>
</ul>
<p><strong>Questions:</strong></p>
<ol>
<li>Eitelkeiten werden so schnell nicht verschwinden. Wie kann man diese so „umlenken“, dass sie <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/kooperation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kooperation">Kooperation</a> und <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/innovation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Innovation">Innovation</a> fördern?</li>
<li>Wie sieht ein optimaler institutioneller Rahmen aus zur Förderung von <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/innovation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Innovation">Innovation</a> und <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/kooperation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kooperation">Kooperation</a> für den <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/spitzensport/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spitzensport">Spitzensport</a>?</li>
</ol>
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		<title>Stairway to Heaven – zum schmalen Grat zwischen Sklaverei und Schönheitssport</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/09/15/stairway-to-heaven-%e2%80%93-zum-schmalen-grat-zwischen-sklaverei-und-schonheitssport/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 13:21:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sklaverei]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz Challenge: Gelangweiltes Dahintreten in Fitnessstudios mag das Gewissen beruhigen oder Aktivität demonstrieren; es bringt jedoch denen, die das so machen, so gut wie nichts – und schreckt andere von körperlicher Aktivität ab. Dabei bieten Sport und Bewegung alle Möglichkeiten, Freude mit Gesundheits- und Schönheitswirkung zu verbinden; man muss nur auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz</p>
<p><strong>Challenge:</strong></p>
<p>Gelangweiltes Dahintreten in Fitnessstudios mag das Gewissen beruhigen oder Aktivität demonstrieren; es bringt jedoch denen, die das so machen, so gut wie nichts – und schreckt andere von körperlicher Aktivität ab. Dabei bieten <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/sport/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sport">Sport</a> und Bewegung alle Möglichkeiten, Freude mit Gesundheits- und Schönheitswirkung zu verbinden; man muss nur auch zeitgemäße Angebote entwickeln und Lifestyle-PR entsprechend gestalten.</p>
<p><strong>Storyline:</strong></p>
<p>Cuernavaca, Mexico; im Museum. Ein großes Mühlrad erweckt meine Neugier – und kein Wunder: Es ist gar kein Mühlrad, sondern eine endlose Trittleiter, ähnlich wie ein Hamsterrad, nur dass hier Sklaven treten, um Wasser zu fördern, Getreide zu mahlen… Ich weiß es schon gar nicht mehr genau. Es sieht martialisch aus.</p>
<p>Zunächst denke ich: Was für eine Schweinerei, Ausbeutung… was man halt so über die <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/sklaverei/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sklaverei">Sklaverei</a> denkt. Doch plötzlich sehe ich vor meinem geistigen Auge die Reihe von Stairmaster-Fitnessgeräten in meinem Fitnessstudio. Darauf teilweise unförmige Gestalten mit einem miesepetrigen Gesichtsausdruck, wobei Nutzungsart und -intensität nicht dazu geeignet scheinen, irgendetwas an beiden Sachverhalten zu ändern.</p>
<p>Wofür treten sie (r)ein? Bewegungsfreude ist es offenbar nicht, und weder stark noch schön wird man, so lange sich die Bewegung nur bei genügend langer Betrachtungszeit vom Stehen unterscheidet. Aber etwas treibt, und es ist wohl entweder das Gefühl, etwas zu tun, oder die Möglichkeit, zu behaupten oder zu zeigen, dass man etwas tut. Nur: Warum tut man/frau überhaupt? Wenn es tatsächlich extrinsische „Zwänge“ sind, wegen derer hier hydraulikbetriebene Treppenstufensurrogate auf und ab bewegt werden – vielleicht noch von Modezaren gefordert und von Klatschreportern in selbsternannten Wohlfühlzeitungen kolportiert – ist der Unterschied zur <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/sklaverei/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sklaverei">Sklaverei</a> fast nur noch der, dass man im Fitnessstudio noch dafür bezahlt…</p>
<p>Okay, das war Ketzerei. Dabei soll der Blog doch Perspektiven zu <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/innovation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Innovation">Innovation</a> bringen. Doch die sind gar nicht so weit weg wie man meinen mag. Denn mein leidenschaftliches Plädoyer ist, dass Bewegung auch Freude machen kann, und machen sollte. Den „Sportlern“ sollte klar sein, dass das teilnahmslose und regungsarme Abspulen eines Programmes – weil man meint, das müsste so sein – sicher nicht die erhoffte oder suggerierte Wirkung erzielt. Das heißt nicht, dass sie nichts machen sollten, im Gegenteil. Sie sollten sich nur Formen von Bewegung und <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/sport/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sport">Sport</a> aussuchen, die Freude und Begeisterung wecken; zur nachhaltigen Nutzung motivieren und Intensität fast nebenbei erzeugen. Und die Innovatoren sollten gefälligst auch solche Angebote entwickeln. Wie und was, beschreibe ich im nächsten Abschnitt.</p>
<p><strong>Suggestions:</strong></p>
<p>Folgende Anregungen möchte ich gerne ins Gebetbuch von Innovatoren im Bereich <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/sport/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sport">Sport</a> und, noch wichtiger, Prävention und Rehabilitation schreiben:</p>
<ul>
<li>Auch wenn ich mich wiederhole: Geräte und sonstige Angebote, die nicht genutzt werden, nutzen nichts. Je weiter man von Krankheitsbekämpfung weg geht in Richtung primärer Prävention, Lifestyle und <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/sport/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sport">Sport</a>, desto wichtiger wird dieses Argument: Innovatoren müssen daher hier zuerst von Bewegungsmotivation, Bewegungsfreude und Lebensweltintegration ausgehen, und dann erst die Gesundheitsbeiträge optimieren.</li>
</ul>
<ul>
<li>Bewegungsangebote zur Förderung von <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a> und <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/schonheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schönheit">Schönheit</a> konkurrieren permanent mit anderen Attraktionen des Lebens; Fernsehen, Computerspielen, Kneipe, Drogen, Handynutzung. Und selbst wenn Liegestützen, Klimmzüge und Kniebeugen eigentlich ein prima Präventionsprogramm darstellen, sind sie immer weniger konkurrenzfähig in diesem Wettbewerb… Innovatoren müssen sich daher immer Neues dem Zeitgeist angepasstes einfallen lassen, um Menschen zu Bewegung zu motivieren.</li>
<li>Es ist bezeichnend, aber nicht befriedigend, dass Innovationen hier von völlig „sektorfremden“ Unternehmen entwickelt werden; noch dazu mit großem Erfolg. Die Nintendo Wii soll hier als viel zitiertes Beispiel genügen. Ich möchte daher dringend anregen und anraten, dass Hersteller von Präventions- und Rehabilitationsgeräten aus dieser Lektion lernen und Aspekte der Motivation und Freude in ihre Entwicklungsanstrengungen integrieren. Sie könnten sonst sang- und klanglos vom Markt verschwinden.</li>
</ul>
<p><strong>Questions:</strong></p>
<ol>
<li>In Fitnessstudios beobachte ich immer öfter, dass viele auch bei gutem Gesundheitszustand mit geringst möglichen Gewichten trainieren. Ein Studio mag im Hinblick auf Verletzungsrisiko auf Nummer sicher gehen wollen, körperliche Anstrengung beim <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/sport/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sport">Sport</a> immer weniger attraktiv erscheinen – doch ein solches „Training“ bringt nichts. Was kann man tun, damit Menschen ab und zu auch wieder an ihre körperlichen Grenzen gehen – und dabei vielleicht sogar Spaß erleben, auf jeden Fall aber effektiv <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a> und Aussehen fördern?</li>
<li>Welche Hilfestellungen (außer natürlich unserer Innovationsmethodik <a href="http://www.springerlink.com/content/h87xt844l96x4825/">http://www.springerlink.com/content/h87xt844l96x4825/</a> ) kann man Innovatoren im Bereich Prävention und Rehabilitation geben, um Produkte und Serviceangebote im Hinblick auf Nutzungsmotivation und Lebensweltintegration zu entwickeln und zu verbessern?</li>
</ol>
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		<title>Textilinnovationen pervertieren den Schwimmsport – dabei gäbe es genug spannende Innovationspotenziale</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/06/29/textilinnovationen-pervertieren-den-schwimmsport-%e2%80%93-dabei-gabe-es-genug-spannende-innovationspotenziale/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 12:48:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Potenzial]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Textilien]]></category>
		<category><![CDATA[Textilinnovation]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz Challenge Spätestens seit den Olympischen Spielen in Sydney 2000 hüllen immer mehr Schwimmer immer größere Teile ihres Körpers in immer leistungsfähigere Schwimmbekleidung. Die Weltrekorde purzeln am Fließband – doch ansonsten nützt das wenig und schadet viel. Also weg mit diesen Klamotten – denn nützliche Innovationsaufgaben gibt es im auch im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz</p>
<p><strong>Challenge</strong></p>
<p>Spätestens seit den Olympischen Spielen in Sydney 2000 hüllen immer mehr Schwimmer immer größere Teile ihres Körpers in immer leistungsfähigere Schwimmbekleidung. Die Weltrekorde purzeln am Fließband – doch ansonsten nützt das wenig und schadet viel. Also weg mit diesen Klamotten – denn nützliche Innovationsaufgaben gibt es im auch im Schwimmsport wahrlich genug.</p>
<p><strong>Storyline</strong></p>
<p>Wie viel Haut muss ein Schwimmer zeigen? Nein, es geht hier nicht um eine Erhöhung der Attraktivität dieser Sportart durch eine verbesserte Möglichkeit der Fleischbeschauung. Aber die zusehende Einschnürung der Schwimmkörper in elastischen Ganzkörperkondomen fördert neben einer Weltrekordflut in erheblichem Maße auch Ungleichheit, Chaos und Probleme für den Schwimmsport an sich. Deshalb wird es höchste Zeit, wieder zur „ehrlichen Haut“ zurückzukehren…</p>
<p>Doch halt: Wieso arbeite ich an Innovationen am Bob, meckere aber über Innovationen am Schwimmanzug? Aus der sicher komplexen Diskussion möchte ich hier nur das für mich zentrale Argument herausstellen: Beim Bob-, oder auch beim Rad- und Autorennsport, geht es darum, eben mit Bob, Rad oder Auto möglichst schnell zu sein. <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/schwimmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schwimmen">Schwimmen</a> ist jedoch eine Art „Urkompetenz“ von Lebewesen: Wenn man denn ein Rennen will, sollte daher der schnellste Körper gewinnen und nicht der im schnellsten Anzug.</p>
<p>Trotzdem: Sollte man sich als Innovator nicht über Innovationen freuen? Zumal das Reglement doch vorschreibt, dass jeder Wettkampfteilnehmer jeden Anzug erwerben können muss? Nein, ich bin für die Rückkehr zu Badeanzug und Badehose, und zwar auch noch aus folgenden Gründen:</p>
<ul>
<li> Die Anzüge nützen fast ausschließlich denjenigen Firmen, die das aktuell schnellste Modell herstellen; ein wenig auch den Sportlern, die dieses im Wettkampf benutzen können. Sie nutzen nicht wirklich der Serienentwicklung, da Komfort, Design und schnelles Trocknen für die badende Bevölkerung wesentlich wichtiger ist als Zehntelersparnisse in der Fortbewegungsgeschwindigkeit.</li>
<li>Die Anzüge schaden dem Wettkampfsport in der Breite und der Nachwuchsförderung, da sie sehr teuer sind (400 EUR) und schnell kaputt gehen (nach dreißig Mal tragen). Viele, die das Geld nicht haben oder anders ausgeben wollen, wechseln daher zu anderen Arten von Bewegungsherausforderung oder Körperertüchtigung.</li>
<li>Die Anzüge bringen politisches Chaos in den <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/spitzensport/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spitzensport">Spitzensport</a>, der sich mit Zertifizierungen, Prüfungen, Zulassungen und den damit typischerweise einher gehenden Mauscheleien aufreibt, anstatt tollen Schwimmsport zu unterstützen.</li>
</ul>
<p>Also weg mit den Dingern. Doch dieser Blog wäre ein schlechter Innovationsblog, wenn nur genörgelt würde und nicht auch Vorschläge für Innovationen gemacht würden – im Sinne des Schwimmsports, zum Nutzen von Menschen UND Unternehmen.</p>
<p><strong>Suggestions</strong></p>
<p>Folgende Innovationsfelder schlage ich vor:</p>
<ul>
<li> Lernmaterialien und Trainingshilfen: Hierbei geht es nicht nur um Sicherheit, Lage und Auftrieb, sondern auch um Anpassbarkeit, Variabilität und Spaß.</li>
<li>Neue Wettkämpfe und Events: Stefan Raab ist mit dem Turmspringen auch nicht wirklich Neues eingefallen. Aber Bodyboarding im Wellenbad, Wildwasserschwimmen, Style-Rutschen und Flussdurchquerungsrennen wären sicher populärer und attraktiver als Synchronspringen vom 3 Meter Brett oder die unübersehbare Vielzahl von Kurzbahn- und Normalbahnstrecken in verschiedenen Schwimmstilen, einzeln und kombiniert</li>
<li>in der Halle und draußen.</li>
<li><a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/textilien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Textilien">Textilien</a>: Hier sehe ich zum Beispiel Innovationspotenziale im Komfort, der Trockengeschwindigkeit, dem Auftrieb für „Nichtschwimmer“, der Nachhaltigkeit bei Materialien, einem integrierten Stoßschutz und einer Abwehr gefährlicher Tierarten, einem Leuchten bei Nacht, einer Notrufintegration und einer Temperaturregulierung.</li>
</ul>
<p><strong>Questions</strong></p>
<ol>
<li> Wie sieht ein einfaches faires Reglement aus, das dem Extrem des „nackten“ Schwimmers am nächsten kommt?</li>
<li>Wie kann man Funktionärspositionen im Sinne der Förderung des Sports und der Sportler so gestalten und so besetzen, dass Macht, einseitige Einflussnahme und persönliche Bereicherung als Handlungsmotive in ihrer Bedeutung und Auswirkung minimiert werden?</li>
</ol>
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