Holistic Innovation Blog
Freude schöner Telefunken – Innovation zur Gesundheitsförderung einmal anders…
Challenge:
Freude macht das Leben lebenswert. Freude hilft gegen das Krankwerden. Freude macht uns teilweise sogar gesund. Doch angesichts der vielen Freude, die Freude macht, ist es verwunderlich, dass dieses tolle Elixier in kaum einem Projekt zur Gesundheitsförderung thematisiert wird. Ich meine, es ist höchste Zeit, dass sich das ändert…
Storyline:
Klaus Wowereit ist immer für ein Bonmot gut! „Bier für die Nieren, Cognac für den Magen, Sekt für den Geist – hier kann man gesund leben.“ kommentierte er seinen Rundgang auf der Grünen Woche in Berlin.
Unwürdige Formelkompromisse in Kopenhagen – Lasst doch mal uns Innovatoren an die Zukunft!
Challenge:
Das schöngeredete Fiasko der Klimakonferenz in Kopenhagen ist nur das prominenteste Beispiel für die Schwierigkeiten einer Realisierung nachhaltiger Entwicklung. Doch wie viel taugt der gewählte Ansatz überhaupt? Reduktionsziele und Grenzwerte beeinflussen eine Entwicklung, die sie in ihren Grundzügen gleichzeitig verhärten. Ich schlage deshalb vor, durch eine nach vorne gerichtete Orientierung an der Gestaltung einer lebenswerten Zukunft alte Kategorien zu verlassen – um einer nachhaltigen Entwicklung nicht nur in theoretischen Prozenten, sondern in praktischen Quantensprüngen näher zu kommen.
Storyline:
Handy aus; Herz und Hirn an! – Weniger Kommunizieren und dafür besser Kooperieren verbessert den Wirkungsgrad von Innovationsarbeit enorm!
Challenge:
Dauerkommunikation über Email, Handy, Twitter und Facebook prägt heute den Alltag. Für Innovationsarbeit hat dies jedoch eine ganze Reihe von negativen Konsequenzen, die kaum in der Diskussion stehen und deshalb von vielen kaum wahrgenommen werden. Innovatoren sollten sich dieser Probleme bewusst sein und „Mobilmachen“ gegen die Dauerokkupation der Herz-, Hirn- und Sinneskapazitäten.
Storyline:
Jahrmarkt der Eitelkeiten – über Innovation und Kooperation für den Spitzensport
Challenge:
Spitzensport ist faszinierend und steckt voller Potenzial. Leider kommt dies manchmal zuallerletzt dem Sport und den Sportlern zu Gute. Hier ist neues Denken und Handeln gefragt – insbesondere im Hinblick darauf, wie man Kooperation und Innovation fördert.
Special:
Dieser Blogbeitrag ist hat ein neues Formatelement „Special“, denn er ist ein selbst eine Art Kooperationsexperiment: Er ist Eröffnungs- oder, weniger pathetisch, Testblog im Rahmen eines Projektes zum Wissensmanagement im deutschen Spitzensport (blog.wissen-wvl.de; in Vorbereitung: www.wissen-im-sport.de). Er ist gleichzeitig „normaler“ Beitrag zum Blog zur Holistischen Innovation der SportKreativWerkstatt (blog.sportkreativwerkstatt.de). Er ist damit in gewisser Art und Weise selbstreferenziell: Innovation und Kooperation für den Spitzensport…
Der Tod der Tat? – Barack Obama erhält den Friedensnobelpreis
Challenge:
Gehen heute selbst in der idealistischen Welt der erklärte gute Wille und die charismatisch vorgebrachte gute Idee vor der vollbrachten guten Tat? Für Innovatoren wäre diese Entwicklung dramatisch und demotivierend. Und überhaupt: Warum gibt es eigentlich keinen Nobelpreis für Innovation?
Storyline:
Wenn man gerade in Oslo ist, fühlt sich alles noch viel näher und deshalb viel unglaublicher an. Ja, nach allem was ich weiß und erzählt bekomme schätze ich Barack Obama sehr. Eine Erlösung von George W. Bush – mittlerweile mag man ja schon gar nicht mehr wahrhaben, dass es diese acht Jahre wirklich gab. Ich fühlte sogar ein wenig Hoffnung zurückkehren, dass Glaubwürdigkeit, Authentizität, vielleicht sogar Benevolenz in der Politik tatsächlich (noch) möglich sind. Auch in Deutschland könnten wir sicher mehr davon gebrauchen.
Stairway to Heaven – zum schmalen Grat zwischen Sklaverei und Schönheitssport
Challenge:
Gelangweiltes Dahintreten in Fitnessstudios mag das Gewissen beruhigen oder Aktivität demonstrieren; es bringt jedoch denen, die das so machen, so gut wie nichts – und schreckt andere von körperlicher Aktivität ab. Dabei bieten Sport und Bewegung alle Möglichkeiten, Freude mit Gesundheits- und Schönheitswirkung zu verbinden; man muss nur auch zeitgemäße Angebote entwickeln und Lifestyle-PR entsprechend gestalten.
Storyline:
Cuernavaca, Mexico; im Museum. Ein großes Mühlrad erweckt meine Neugier – und kein Wunder: Es ist gar kein Mühlrad, sondern eine endlose Trittleiter, ähnlich wie ein Hamsterrad, nur dass hier Sklaven treten, um Wasser zu fördern, Getreide zu mahlen… Ich weiß es schon gar nicht mehr genau. Es sieht martialisch aus.
An das Morgen denken wir morgen – Betrachtungen zu den Selbstlähmungskräften des Marktes
Challenge:
Die Krise als Chance… selten wurde ein Spruch mehr missbraucht. Denn um eine Chance zu sein, muss man in der Krise etwas ändern – und nicht durchhalten, schnell die Probleme auf Alle verteilen und dann weiterwursteln bis zum nächsten absehbaren Chaos – wie derzeit leider zu beobachten. Mein Plädoyer daher: Stützt Innovatoren; lasst sie aber nicht nur Produkte und Serviceangebote entwickeln, sondern auch Vorschläge für ein nachhaltigeres Wirtschafts- und Finanzsystem!
Storyline:
SMALL, SMART, SEXY und SUSTAINABLE – Auf dem Weg zu einer neuen Mobilitätsvision
Challenge
Die Fokussierung von Verkehr auf Auto, Bus und Bahn hat zwar noch nicht ausgedient, aber im Sinne von Umwelt, Gesellschaft und Lebensqualität sind neue Mobilitätsansätze dringend erforderlich! Und diese werden sicher kommen; früher oder später, so oder so! Um diesen Prozess zu fördern und zu beschleunigen ist eine neue Mobilitätsvision ein wesentliches Vehikel. Als Einstieg in die Entwicklung einer solchen Vision schlage ich im Folgenden vor, die Mobilität der Zukunft in einer Verbindung der Qualitäten Small, Smart, Sexy und Sustainable zu denken und zu realisieren.
Storyline
Auf dem Weg zum Süd-Nord-Gefälle? – „Wir sind kreativer als die hochindustrialisierten Staaten!“
Challenge
Einige Intellektuelle im „Süden“ der Welt sind davon überzeugt, dass diese Länder in Aspekten wie Kreativität und „Innovationen für Lebensqualität“ den Norden schon überholt haben; andere Bereiche würden folgen. Es lohnt zumindest, darüber nachzudenken…
Textilinnovationen pervertieren den Schwimmsport – dabei gäbe es genug spannende Innovationspotenziale
Challenge
Spätestens seit den Olympischen Spielen in Sydney 2000 hüllen immer mehr Schwimmer immer größere Teile ihres Körpers in immer leistungsfähigere Schwimmbekleidung. Die Weltrekorde purzeln am Fließband – doch ansonsten nützt das wenig und schadet viel. Also weg mit diesen Klamotten – denn nützliche Innovationsaufgaben gibt es im auch im Schwimmsport wahrlich genug.
Storyline
Wie viel Haut muss ein Schwimmer zeigen? Nein, es geht hier nicht um eine Erhöhung der Attraktivität dieser Sportart durch eine verbesserte Möglichkeit der Fleischbeschauung. Aber die zusehende Einschnürung der Schwimmkörper in elastischen Ganzkörperkondomen fördert neben einer Weltrekordflut in erheblichem Maße auch Ungleichheit, Chaos und Probleme für den Schwimmsport an sich. Deshalb wird es höchste Zeit, wieder zur „ehrlichen Haut“ zurückzukehren…