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	<title>Holistic Innovation</title>
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		<title>Innovationen für Lebensfreude! Was wir von Vanuatu lernen können…</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 10:25:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>
		<category><![CDATA[glücklich]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Ni-Van]]></category>
		<category><![CDATA[Vanuatu]]></category>

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		<description><![CDATA[Challenge: Mit Innovationen steigern wir Bruttosozialprodukt, Wettbewerbsfähigkeit und Umsatz. Aber auch unsere Lebensfreude? Dieses Ziel kommt in den wenigsten Programmen vor, und ist doch eigentlich eine wesentliches Ziel unseres Seins. Können wir hierzu etwas von den glücklichsten Menschen der Welt lernen? Ein reflektierter „Reisebericht“… Storyline: „We are the happiest planet on Earth!“ Kelson strahlte bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Challenge:</strong></p>
<p>Mit Innovationen steigern wir Bruttosozialprodukt, Wettbewerbsfähigkeit und Umsatz. Aber auch unsere Lebensfreude? Dieses Ziel kommt in den wenigsten Programmen vor, und ist doch eigentlich eine wesentliches Ziel unseres Seins. Können wir hierzu etwas von den glücklichsten Menschen der Welt lernen? Ein reflektierter „Reisebericht“…</p>
<p><strong>Storyline:</strong></p>
<p>„We are the happiest planet on Earth!“ Kelson strahlte bei dieser Aussage so intensiv, dass man ihm trotz interpretationsbedürftiger Semantik sofort glauben musste. Tatsächlich belegte Vanuatu in der bislang wohl größten Studie zum Thema 2006 den ersten Platz auf dem Happy Planet Index. Die Ni-Vans, wie sich die Bevölkerung dort nennt, sind also die glücklichsten Menschen der Welt. Und sie sind stolz darauf. Klar, dass ich mir das anschauen musste. Sie die wirklich so <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/glucklich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with glücklich">glücklich</a>? Und wenn ja, warum, und was können wir davon lernen? Und was hat das alles mit Innovation zu tun?</p>
<p>Zunächst einmal: Ja, die Ni-Vans sind sehr, sehr <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/glucklich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with glücklich">glücklich</a>; ansteckend <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/glucklich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with glücklich">glücklich</a>. Überall stößt man auf freundliche Gesichter; die Menschen sind immer für einen da, ohne aufdringlich hilfsbereit zu sein. Es ist immer <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/zeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zeit">Zeit</a> für ein Gespräch, eine Schale Kava, ein Lächeln, eine Kokosnuss. Genug der Schwärmerei: Man muss es erlebt haben – aber bitte nur dann, wenn man sich tatsächlich auf die Menschen und ihr Glück einlässt und nicht in großer Hektik eine Foto- und Besichtigungssafari durchzieht: Weder erlebt man dann selbst die <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a>, noch wird sie mit solchen Touristen in Vanuatu lange anhalten.</p>
<p>Woher kommt dieses „Glücklichsein“? Nach meinen Gesprächen und Beobachtungen sind mindestens drei Gründe dafür verantwortlich:</p>
<ol>
<li><strong>Die intensive Harmonie mit der Natur.</strong> Ich muss zugeben, da haben die Ni-Vans einen natürlichen Wettbewerbsvorteil, der uneinholbar ist, fast unfair scheint, wenn das hier eine anwendbare Kategorie wäre: Sie leben förmlich im Paradies; es gibt im Dschungel genug zu essen und trinken, Früchte und Tiere sind irgendwie „einfach da“. Es gibt kein zu kalt, kein zu warm, keine Gefahren, nichts Giftiges. Ein Wickelrock und ein paar Kokospalmenblätter als Dach reichen, um für Alles gerüstet zu sein. Aber man muss das auch annehmen und wertschätzen, und das tun die Ni-Vans, noch…</li>
<li><strong>Die Sorglosigkeit.</strong> In einer solchen Umgebung ist klar, dass niemand hungern, frieren, oder sich sonstwie Gedanken über irgendetwas machen muss. Ohne Abhängigkeits- und Lohnverhältnisse fehlen Gründe für Druck und Stress – ja warum sollte es diesen auch geben. Beneidenswert.</li>
<li><strong><a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/zeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zeit">Zeit</a> und Energie für Gemeinschaft.</strong> Die starke Gemeinschaft der Ni-Vans nimmt den letzten Rest an Problemen und verschafft den Einzelnen Freiräume für <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a> und Tanz, aber auch für produktives Einbringen in das Gemeinschaftsleben. Irgendwer muss ja dann doch die Kuh schlachten, die Kavawurzel kauen, die neuen Palmenblätter befestigen. Aber mit einem „Arbeits“aufwand von wenigen Stunden pro Woche, noch dazu mit direkter Sinnstiftung und einer Atmosphäre der Fairness, ist jeder gerne dabei.</li>
</ol>
<p>Was hat diese Urlaubs-Gefühlsduselei mit Innovation zu tun… mag mancher Leser jetzt fragen. Doch wer wirklich so fragt, den kann ich nur zurückfragen: Gibt es einen besseren Grund für Innovation als die Vermehrung der Lebensfreude? Eigentlich bedauerlich, dass das bei uns kaum (mehr) so wahrgenommen wird…</p>
<p><strong>Suggestions:</strong></p>
<p>Wie aber kann Innovation zu Lebensfreude beitragen? Bleiben wir bei den drei Punkten oben:</p>
<ul>
<li><strong>Innovationen für Harmonie mit der Natur.</strong> Die Möglichkeiten hierzu beginnen bei den Anstrengungen zur nachhaltigen Innovation, die ich in einem früheren Blogbeitrag schon thematisiert hatte (<a href="../blog/2010/11/23/jenseits-von-machtkampfen-und-schalen-kompromissen-%E2%80%93-viele-nachhaltigkeitsdilemmata-lassen-sich-durch-innovation-intelligent-auflosen/">http://www.holistic-innovation.org/blog/2010/11/23/jenseits-von-machtkampfen-und-schalen-kompromissen-%E2%80%93-viele-nachhaltigkeitsdilemmata-lassen-sich-durch-innovation-intelligent-auflosen/</a>). Aber sie hören dort noch lange nicht auf: Wir könnten Informations-, Orientierungs- und Lernsysteme für ein Leben mit der Natur entwickeln: Welche Pilze kann man essen, wie mit Tieren umgehen; wo sind die nächsten Brombeersträucher und wie sicher ist die Bergtour? Das alles zum Beispiel angezeigt auf energieautarken nahezu unsichtbaren Folienaufstellern in der Landschaft… im Sinne von Besinnung und Natur muss es auch mal ohne Handy gehen. Wir können einen größeren Teil der Mobilität mit Muskelkraft organisieren, für Nicht-Camper attraktive Zelte entwerfen, Gärten und Grünoasen in Städten anlegen und vieles mehr.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Innovationen für Sorglosigkeit.</strong> Unsere aktuellen politisch-ökonomischen Entwicklungen weisen leider genau in die andere Richtung. Eigenverantwortung klingt so schön, aber wenn etwas in die Hosen geht, oder wenn die Ressourcen für Eigenverantwortung gar nicht da sind, was dann? Nein, solange Gier stärker gefördert wird als Solidarität und Fairness, wird ein Großteil der Menschen unter Druck leben und daran leiden; das Gegenteil von Sorglosigkeit. Und es ist tatsächlich eine Herausforderung für Innovatoren, im Diskurs mit allen Stakeholder der Gesellschaft ein System zu entwickeln, das  nachhaltig und fair funktionieren könnte, das dem Verfolgen von Machtinteressen genauso etwas entgegensetzen kann wie dem Sozialschmarotzertum. Einen Versuch wäre es nicht nur wert; solche Versuche sind höchste <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/zeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zeit">Zeit</a>. Denn das aktuelle System fördert nicht nur alles andere als Lebensfreude, es wird auch nicht mehr lange so funktionieren.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Innovationen für <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/zeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zeit">Zeit</a> und Energie für die Gemeinschaft.</strong> Auch mit diesem Ziel können Innovatoren tätig werden, wie ich an nur einem Beispiel illustrieren möchte. Sowohl auf Deutschland- wie auch auf EU-Ebene wird technikgestütztes Leben (Ambient Assisted Living – AAL) mit dem Ziel gefördert, möglichst lange selbstbestimmt zu Hause leben zu können. Aber auch mit noch so eleganter Technik bleibt man alleine… dabei wäre es aus Gründen der geistigen und körperlichen Anregung, der Sinnstiftung und der einfachen Pflege und Betreuung viel besser, wenn Menschen auch und gerade im Alter zusammen leben würden. Innovatoren könnten sich also zum Ziel setzen, dieses Zusammenleben durch Innovationen attraktiv zu machen und Ängste vor einer Entwurzelung zu nehmen. Wir haben genau dies als neuen Förderschwerpunkt „Ambient Assisted Co-Living“ vorgeschlagen; weitere Infos hierzu gibt’s direkt bei mir unter efm@sportkreativwerkstatt.de .</li>
</ul>
<p>Mit solchen Innovationen leben wir zwar noch lange nicht im glücklichsten Land der Welt. Aber wir kommen diesem zumindest deutlich näher&#8230;</p>
<p><strong>Questions:</strong></p>
<ol>
<li>Wieso kommt das Ziel „Steigerung der Lebensfreude“ in Deutschland in nahezu keinem politischen oder Förderprogramm vor?</li>
<li>Wie kann man Diskurse dazu organisieren, was eigentlich Lebensfreude ist und wie man diese erreicht?</li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weissagungen als Mittel zur Innovationsförderung? Von den Mayas zur Stadtmobilität der Zukunft</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2011/08/17/weissagungen-als-mittel-zur-innovationsforderung-von-den-mayas-zur-stadtmobilitat-der-zukunft/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 06:49:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Weissagung]]></category>

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		<description><![CDATA[Challenge: „Wie dürfen wir uns das genau vorstellen…?“ Eigentlich hasse ich diese Frage: Wie soll ein Innovator etwas genau schildern, dass sich erst als unscharfe Vision in seinem Hirn zu entwickeln beginnt? Und doch: Konkrete Vorstellungen und Bilder können vermutlich viel besser zu Handlung anregen als wolkige Monologe. In diesem Blog thematisiere ich daher Sinn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Challenge:</strong></p>
<p style="text-align: justify">„Wie dürfen wir uns das genau vorstellen…?“ Eigentlich hasse ich diese Frage: Wie soll ein Innovator etwas genau schildern, dass sich erst als unscharfe Vision in seinem <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/hirn/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hirn">Hirn</a> zu entwickeln beginnt? Und doch: Konkrete Vorstellungen und Bilder können vermutlich viel besser zu Handlung anregen als wolkige Monologe. In diesem Blog thematisiere ich daher Sinn und Unsinn von „Weissagungen“ – und gebe einige Beispiel zur Stadtmobilität der Zukunft.</p>
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify"><strong>Storyline:</strong></p>
<p style="text-align: justify">„Die Zukunft ist weit offen. Sie hängt von uns ab; von uns allen. Sie hängt davon ab, was wir und viele andere Menschen tun und tun werden; heute und morgen und übermorgen.“ Karl Poppers Gedanken sind aktueller und vor allem wichtiger denn je. Denn die Zukunft ist weder vorbestimmt noch findet sie zufällig irgendwie statt. Wir alle gestalten Zukunft – oder lassen durch Nichtstun zu, dass Andere sie gestalten. „Andere“, das sind derzeit leider vor allem die Zocker und Magnaten, die durch die Globalisierung immer größere Hebel haben, die Zukunft in ihrem eigenen, oft überaus egoistischen Sinne zu gestalten. Doch es ist unser aller Zukunft, daher sollten wir ALLE sie so zu gestalten versuchen, wie wir sie gerne hätten.</p>
<p style="text-align: justify">„Wie hätten Sie´s denn gern?“ Diese Frage wird heute in erster Linie beim Frisör und im Rotlichtmilieu gestellt und beantwortet. In den Medien, insbesondere in den Myriaden von Talkshows kommt diese Frage erschreckend wenig vor (ja, leider, Frau Illner, Frau Will, Herr Plasberg…). Bei allen vorgeblichen Zwängen und Problemen der Gegenwart vergessen wir die Zukunft. Doch das ist die <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/zeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zeit">Zeit</a>, in der wir leben werden. Die Vergangenheit ist vorbei!</p>
<p style="text-align: justify">Natürlich ist es nicht trivial, Diskurse über eine gewünschte Zukunft so zu führen, dass die Ergebnisse im Sinne der Zukunftsgestaltung nützlich, das heißt, plausibel, machbar und wünschenswert zugleich sind. Das, was die Menschen zur Gestaltung der Zukunft wissen, „ist nichts im Vergleich zu dem, was wir alles wissen müssten, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.“ So entsteht ein komplexes Milieu des Zögerns und Zauderns, in dem sich jedoch bestimmte Exemplare von Esoterikern, Machtpolitikern, Wissenschaftlern und Scharlatanen überaus wohl fühlen und prächtig entwickeln können:</p>
<ul style="text-align: justify">
<li>Esoteriker suchen ihren Teil der Welt aus und verbreiten oder leben die Überzeugung, dass die ganze Welt besser wäre, wenn nur vegane Ernährung Pflicht würde, oder Kupferarmbänder getragen, oder Tai Chi Pflichtbestandteil des Schulunterrichts würde.</li>
</ul>
<ul style="text-align: justify">
<li>Machtpolitiker machen <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/angst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Angst">Angst</a> vor der Zukunft – und damit ihre Gefolgschaft für Entscheidungen im Sinne ihres Machterhaltes gefügig. Ein alter Trick, der schon in der katholischen Kirche sehr gut funktioniert hat.</li>
</ul>
<ul style="text-align: justify">
<li>Wissenschaftler machen Zukunft zu einem Gegenstand der Forschung – bei dem jedoch die meisten ihrer klassischen Methoden versagen. Quantifizierungen und Operationalisierungen helfen vielleicht bei kurzfristigen Voraussagen in klar umgrenzten Feldern, nicht aber bei der weiteren Vorausschau in komplexen Zukunftsthemen, erst recht nicht bei der wunsch- und werteorientierten Gestaltung unserer Zukunft. Was für die Zukunft bleibt, sind oft wenig mehr als Banalitäten.</li>
</ul>
<ul style="text-align: justify">
<li>Scharlatane sind kreativ bei der Definition von Zukunftsperspektiven, deren Verbreitung ihrem eigenen Gewinn oder sonstigen Vorteil nutzt. Die Zinsen werden steigen, Öllecks im Meer verschwinden, die Aliens werden kommen und die Welt wird untergehen…</li>
</ul>
<p style="text-align: justify">Doch was tun? Schon Sokrates hatte eine Lösung parat: Die Staatslenker, für ihn die wesentlichen Akteure der Zukunftsgestaltung, müssten die „weisesten“ des Volkes sein. Ja, aber wo sind sie denn, die Weisen? Die Politiker von heute sind es sicher überwiegend nicht, zumindest haben sie zu wenig Rückrat oder kommen als Weise in dem Haifischbecken Parteienapparat erst gar nicht über den Kreisbeirat hinaus. Die Wirtschaftsweisen wissen wohl, was der Wirtschaft gut tut – aber die Wirtschaft ist ja zum Wohle der Gesellschaft da und nicht, wie dort normalerweise unterstellt, umgekehrt. Tatsächlich scheint die ganze Idee von Weisheit eher in Vergessenheit zu geraten – Weisheit als Verbindung von tiefer Einsicht, ganzheitlichem Ansatz und ethisch-moralischem Anspruch. Doch nur durch Nutzung all dieser Qualitäten, also durch Weisheit, lässt sich Zukunft so gestalten, dass sie in unser aller Sinne wünschenswert ist.</p>
<p style="text-align: justify">Doch wie kann Weisheit Zukunft prägen? Ich schlage hierzu vor, das Konzept der Weissagungen wieder aus der Versenkung hervorzuholen. Ich verstehe diese als Vorhersagungen, die einen ganzheitlichen und ethisch-moralischen Anspruch haben, das Wahrscheinliche mit dem Wünschenswerten kombinieren und eine Orientierung und Handlungsmotivation dergestalt bieten, dass durch das entsprechende Tun Aller das Wünschenswerte auch wahrscheinlich wird.</p>
<p style="text-align: justify">Puh, schwäääre Kost. Die Mayas konnten das einfacher formulieren: „Unsere Weissagungen sind niemals dazu da, dass sie eintreten, sondern sie sind ein Wegweiser zur Veränderung“ Na also, geht doch… Im Folgenden will ich daher alle meine Weisheit und Visionskraft zusammennehmen, um zehn Weissagungen als exemplarische Wegweiser für Veränderung, Innovation, in der Stadtmobilität der Zukunft zu formulieren. Wie gerade geschrieben, möchte ich dadurch das Wahrscheinliche mit dem Wünschenswerten so kombinieren, und gleichzeitig zum Tun Aller dergestalt anregen, dass eben das Wünschenswerte wahrscheinlich wird. Kurz: Lasst uns gemeinsam die Voraussetzungen für eine für Alle attraktive Stadtmobilität schaffen!</p>
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify"><strong>Exemplifications:</strong></p>
<p><strong>2013, New York: „CYCLING 192“</strong></p>
<p>Zum ersten Mal hat die UN im Rahmen einer internationalen Sondersitzung das Thema „nachhaltige Stadtmobilität und die Rolle des Fahrrads“ auf die Agenda genommen. Ziel ist, politische Maßnahmen zu diskutieren, um die Rolle des Fahrrads und seine Bedeutung für nachhaltige Entwicklung zu stärken. Auch wenn inhaltlich kaum Ergebnisse erzielt wurden, waren doch Vertreter von 189 Mitgliedsstaaten anwesend: Eine Fortsetzung ist geplant.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>2014, Frankfurt am Main: „Des nächste Mal will ich e Schutzblech…“</strong></p>
<p style="text-align: justify">In Frankfurt wurde das Pilotprojekt „Bike to Fly“ erfolgreich abgeschlossen. Insbesondere Geschäftsreisende mit Tagesterminen können nun sicher über zentrale Fahrradrouten oder durch den Grüngürtel zum Flughafen fahren und ihr Fahrrad dort umsonst parken. Entlang der ausgewiesenen Strecken sind Hinweisschilder für Pannenservice und Rufstationen für Taxis installiert. Besucher Frankfurts finden im Ankunftsbereich ebenfalls einen Leihservice.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>2015, Pune: „Out of the box!“</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die ersten Ideen entstanden vermutlich in Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs. Aber richtig erfolgreich wurde das Tata Cargo-Bike erst durch die rundum ausgeklügelte Transport“schachtel“ und die perfekte Integration der Bosch-Elektroantriebe. Stolz präsentiert CEO Ratan Tata das neue Konzept „Tata Green Logistics“ in dem malerischen Pune: Die Bikes, die Charging Stations in den Firmen, die Umladestationen an den Bahnhöfen und die neuen Services funktionieren zumindest beim Pressetermin perfekt.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>2016, Rio de Janeiro: „We drive the World!“</strong></p>
<p style="text-align: justify">Kurz vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele waren sie plötzlich überall an der Copa Cabana zu sehen: Kleinste elektrobetriebene Vehikel mit Leitsystemen, Schwarmintelligenz und TouchDrive, die eine Person sicher und klimageschützt durch die Stadt transportieren – und das zu Nutzungskosten von umgerechnet nur einem EUR pro Kilometer. Google hätte sich kaum einen besseren Ort und Zeitpunkt zur Einführung ihres ersten Serienfahrzeuges aussuchen können.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>2017, Heppenheim: „Ich hätt nie gedacht, dass des so beschleunigt…“</strong></p>
<p style="text-align: justify">Sebastian Vettel feiert den Gewinn seiner 5. Formel 1 Weltmeisterschaft. Das Besondere: In diesem Jahr waren nur noch elektrogetriebene Boliden erlaubt; sogar der Strom muss aus erneuerbaren Energien erzeugt weden. Sein Vattenfall-Rennstall hatte ein aerodynamisches Meisterwerk an den Start gebracht, angetrieben von einem bärenstarken Motor von Samsung. E-Rennstrecken in Stadtnähe werden jetzt auch in Deutschland immer beliebter.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>2018, Mexico City: „Mas seguridad, menos smog“</strong></p>
<p style="text-align: justify">Sie fingen plötzlich und ohne Vorwarnung an: Die doppelspurigen Seitenarme der Reforma, der Prachtstraße Mexicos, wurden im Auftrag der Stadtverwaltung von hunderten Straßenarbeitern grün gefärbt, mit verschieden designten Fahrradlogos in Rot und Weiß auf der Fahrbahndecke. Die Markierungen gehen über die Kreuzungen hinweg und sichern dem Radverkehr Aufmerksamkeit während der langen Grünphasen. Ab dem 1. Juli dürfen dann ausschließlich nicht motorisierte Fahrzeuge und E-Bikes auf diesen Spuren fahren.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>2020, Tokyo: „Hashinashi“</strong></p>
<p style="text-align: justify">„Kein Fuß“ – unter diesem Motto wird derzeit ein neues Rollbandsystem für Fußgänger im Stadtteil Shibuya vorgestellt. Durch innovativen Leichtbau konnte das Gewicht im Vergleich zu traditionellen Rollbändern um fast 90 Prozent gesenkt werden. Die Bahnen sind breit, vermitteln durch mitlaufende Haltebänder ein sicheres Gefühl und man kann auf den seitlichen Projektionsflächen sogar Zeitung lesen. „Wir wollten auch Älteren wieder einen einfachen Gang in die Stadt ermöglichen“, so die Bürgermeisterin in einem Interview.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>2021, Stockholm: „U MOVE“</strong></p>
<p style="text-align: justify">„Oslo hätte darauf kommen sollen“ schrieb der norwegische Journalist im Aftenposten. Aber in Stockholm wurde eine uralte Idee als neue Dienstleistung zum Erfolg: Bürger mit Bewegungseinschränkungen können über ein Portal eine Begleitperson anfordern, die mit ihnen spazieren geht, Rad fährt oder auch mal Einkäufe erledigen hilft, meist umsonst oder für eine Tasse Kakao unterwegs. „Das ist wie Gassi gehen…“ berichtet eine deutsche Austauschstudentin, die drei Monate als Freiwillige an dem Programm mitwirkte.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>2026, Tiflis: „Zuerst hatte ich ja schon Schiss, so in der Luft…“</strong></p>
<p style="text-align: justify">Gestern wurde in der georgischen Hauptstadt ein neues Hybridkonzept für öffentlichen und privaten Verkehr eingeweiht. An den armdicken Stahlkabeln über dem Mtkwari hängen nicht nur unzählige Kabinen, in die bis zu sechs Personen einsteigen können, sondern an so genannten Koppelstellen kann man auch seine eigenen Gefährte einhängen. „Die Idee hierzu bekam ich auf einer Wasserskianlage“, sagte der georgische Erfinder. Verschiedene Städte planen bereits ähnliche Systeme, darunter Penang und Kapstadt.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>2042, Dubai: „Und ihr habt das damals verkauft, damit es verbrannt wird?“</strong></p>
<p style="text-align: justify">Führende Vertreter der Arabischen Liga treffen sich zum dritten Krisengipfel im Burj Khalifa, dem vierthöchsten Gebäude der Welt. Da fast kein Öl mehr zu fördern ist, werden seit zwei Jahrzehnten in Kooperation mit chinesischen Firmen E-Blobs mit extremer Energiedichte entwickelt: 1.000 Stunden Sonnenschein in der Größe einer Streichholzschachtel. Man beschließt, viel zu spät, auch die Entwicklung eines eigenen Stadtvehikels, das mit diesen Blobs betrieben wird. Denn in Shanghai fahren diese schon längst…</p>
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify"><strong>Questions:</strong></p>
<ol style="text-align: justify">
<li>Welche Weissagungen kann die Leserin noch beisteuern? Und was haltet ihr von diesem Ansatz überhaupt?</li>
<li>Wie beim Konzept der Holistischen Innovation, werden sicher auch bei „Weissagungen“ manche Kommentare die esoterische Anmutung des Begriffs monieren. Wie kann man mit diesem Argument umgehen? Oder gibt es einen besseren Begriff?</li>
</ol>
<p style="text-align: justify">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rad ab? Mit Muskelkraft auf den Gipfel der Nachhaltigkeit!</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2011/05/16/rad-ab-mit-muskelkraft-auf-den-gipfel-der-nachhaltigkeit/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 06:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz Challenge: Radfahren ist mehr als „nur“ ökologisch sinnvoll. Radfahren ist in vielfacher Hinsicht ein wesentliches Vehikel für nachhaltige Entwicklung; aus ökologischer, aus sozialer und aus ökonomischer Perspektive. Lasst uns diese Botschaft, und innovative Vorschläge zur Stärkung des Fahrradverkehrs, zum Nachhaltigkeitsgipfel nach Rio fahren… Storyline: Vielleicht half es Henning Scherf, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz</p>
<p><strong>Challenge:</strong></p>
<p>Radfahren ist mehr als „nur“ ökologisch sinnvoll. Radfahren ist in vielfacher Hinsicht ein wesentliches Vehikel für nachhaltige Entwicklung; aus ökologischer, aus sozialer und aus ökonomischer Perspektive. Lasst uns diese Botschaft, und innovative Vorschläge zur Stärkung des Fahrradverkehrs, zum Nachhaltigkeitsgipfel nach Rio fahren…</p>
<p><strong>Storyline:</strong></p>
<p>Vielleicht half es Henning Scherf, dass er ein Zwei-Meter-Mann ist: Als Oberbürgermeister von Bremen, einer Stadt mit immerhin mehr als 500.000 Einwohnern, fuhr der WG-Bewohner schon zu Zeiten mit dem Fahrrad ins Büro, als grüne Kreistagsabgeordnete sich mit dieser Art der Alltagsmobilität noch alternativ-modern vorkamen. Fast zwanzig Jahre später erkennt auch unser Bundesverkehrsminister: „Das Fahrrad soll ein alltägliches Verkehrsmittel werden.“ Nun ja, der Baum der Erkenntnis wird auch anderorts mit Benzin gegossen&#8230;</p>
<p>Gut, das Fahrrad IST in Deutschland alltägliches Verkehrsmittel. Zumindest in den Städten fahren immer mehr Menschen damit zur Arbeit, zum Einkaufen und sogar zur Oper. Doch das Fahrrad kann noch wesentlich mehr als Lärm, Staus und Abgase zu reduzieren und ein naturnahes Lebensgefühl zu vermitteln:</p>
<ul>
<li>Radfahren bringt Bewegung in den Alltag und trägt so erheblich zur präventiven <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheitsfoerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheitsförderung">Gesundheitsförderung</a> und zum Stressabbau bei.</li>
<li>Radfahren ist ein Vehikel für sozialen Ausgleich, da es sich nahezu alle Schichten leisten können.</li>
<li>Eine das Radfahren forcierende Mobilitätspolitik fördert lokale Dienstleistungen, Arbeitsplätze und Produktangebote.</li>
<li>Das Fahrrad ist energiesparend in seiner Herstellung, und nutzt Bioenergie für seinen Vortrieb.</li>
</ul>
<p>Wie alleine diese Argumente zeigen, ist das Fahrrad also nicht nur ein ökologisch sehr sinnvolles Verkehrsmittel, sondern auch aus sozialer und ökonomischer Perspektive ein zentrales Vehikel  zur nachhaltigen Entwicklung. Und das <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/potenzial/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Potenzial">Potenzial</a> hierfür ist noch lange nicht ausgeschöpft – im Gegenteil. Es geht gerade erst so richtig los…</p>
<p><strong>Suggestions:</strong></p>
<p>Innovationen sind auch bei der Fahrradmobilität ein wesentlicher Katalysator zur Erschließung weiterer Nachhaltigkeitspotenziale. Auch hierzu einige Beispiele:</p>
<ul>
<li>Innovationen im Aufbau, der Technologie und der Ausrüstung des Fahrrades könnten dieses für Pendler (Elektrounterstützung für längere Strecken, Wartungsarmut und Regenschutz), Ältere (Hilfsmotor, Stabilisierung und Orientierungshilfen) und Logistikdienstleister (Stauraum und trotzdem gute Fahreigenschaften und gutes Design) attraktiv machen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Accessoires und Kleidung könnten die Attraktivität weiter fördern, zum Beispiel innovative Ansätze zum Diebstahlschutz (Lenkerschloss) und zur Navigation (Richtungsanzeige über Lenkerleuchten), neue Sicherheitstechnologien (Airbag) und schwitzresistente Fahrrad-Geschäftskleidung.</li>
</ul>
<ul>
<li>Technikinnovationen sollten nicht beim Fahrrad stehen bleiben. Nach unten sind Weiterentwicklungen von Inline-Skates (schnell anschnallbar, mit Haftung bei Regen) und Klapprollern (mit Lehne und Hilfsmotor), nach oben attraktive Transporträder und schließlich Annäherungen an das Auto (Mehrsitzer, Komfortzonen, höhere Geschwindigkeiten) möglich und sinnvoll. Weitere Gedanken hierzu habe ich in einem früheren Blogbeitrag thematisiert: <a href="../blog/2009/08/04/small-smart-sexy-und-sustainable-%E2%80%93-auf-dem-weg-zu-einer-neuen-mobilitatsvision/">http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/08/04/small-smart-sexy-und-sustainable-%E2%80%93-auf-dem-weg-zu-einer-neuen-mobilitatsvision/</a></li>
</ul>
<ul>
<li> Für Dienstleistungsinnovationen ist es allerhöchste <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/zeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zeit">Zeit</a>: Vielbeschäftigte Menschen möchten wohl Fahrrad fahren, aber dieses nicht unbedingt auch warten, putzen und reparieren. Genauso wie für Automobile sollte es also auch für Fahrräder Pit-Stopps, Waschanlagen usw. geben. Ebenso machen Verleihunternehmen Sinn, bei denen man ab und zu auch ein Rennrad, ein Lastenrad oder ein Edelstahlross mieten kann.</li>
</ul>
<ul>
<li>Im Aufbau oder der Erneuerung der Fahrrad-Infrastruktur liegen völlig neue Potenziale für nachhaltige Entwicklung: Durch die geringen Anforderungen an die Tragfähigkeit könnten mit neuen Materialien Radwege auch ohne großen Straßenbau und Bodenversiegelung aus Paletten gelegt oder ausgerollt werden, die Fahrfläche könnte für Solarzellen und daraus gespeiste Ladezonen genutzt und/oder vereisungsfrei gestaltet werden.</li>
</ul>
<ul>
<li>Eine radverkehrsgestützte Industrieentwicklung schließlich fördert lokale Dienstleistungen, Unternehmen, Arbeitsplätze und sogar die kulturelle Identität: Selbst die Produktion der Vehikel kann selbst in einem Entwicklungsland qualitativ hochwertig organisiert werden, mit Designs, Materialien und Accessoires, die jeweils lokal verfügbar und attraktiv sind. Transportkosten für Personen und Güter (Kurzstrecken) werden mit dem Fahrrad zwar nicht immer wesentlich günstiger, beinhalten aber einen hohen Teil lokaler Wertschöpfung.</li>
</ul>
<p><strong>Eine konsequente Förderung von Mobilitäts- und Innovationspolitik zur Stärkung des Fahrradverkehrs leistet daher gleichzeitig erhebliche Beiträge zur Sicherstellung einer nachhaltigen Entwicklung!</strong></p>
<p><strong>Question:</strong></p>
<p>All das muss natürlich plausibel aufbereitet und an geeigneter Stelle so präsentiert werden, dass die schönen Worte, Theorien und Vorschläge tatsächlich auch praktische Wirkung entfalten. Dies ist daher mein erster Blogbeitrag, in dem ich nicht nach Meinungen oder Ideen frage, sondern um physische Mitwirkung bitte:</p>
<ul>
<li>Am 22. Juli, auf dem 5. Ispo Innovation Forum während der Bike Expo (<a href="http://www.bike-expo.com/">http://www.bike-expo.com</a>), werden wir die genannten Ideen weiter vertiefen und daraus einen Vorschlag für ein konkretes Maßnahmenpaket für politische und industrielle Entscheidungsträger entwickeln. Bitte wirken Sie mit – die jeweils aktuellsten Infos hierzu kann Ihnen Elke Jorzyk (<a href="mailto:ej@sportkreativwerkstatt.de">ej@sportkreativwerkstatt.de</a>) zusenden.</li>
</ul>
<ul>
<li>Diese Vorschläge wollen wir dann Anfang Juni 2012 auf dem Earth Summit in Rio präsentieren (<a href="http://www.earthsummit2012.org/">http://www.earthsummit2012.org/</a>). Wer fährt mit? Und wer hilft, all das zu organisieren?</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Arbeit an Technik – Das muss nicht uncool sein!</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2011/03/09/arbeit-an-technik-%e2%80%93-das-muss-nicht-uncool-sein/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 12:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz Challenge: Schon heute, und erst recht in Zukunft, wird händeringend nach Technikern und Ingenieuren gefahndet. Der Umgang mit diesem Problem ist eine wichtige Herausforderung für die Wirtschaft. Dabei wird es nicht reichen, die Lösungen nur in mehr Technikinhalten in der Ausbildung zu suchen. Die Erzeugung von Technikkompetenz und Technikbegeisterung muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz</p>
<p><strong>Challenge:</strong></p>
<p>Schon heute, und erst recht in Zukunft, wird händeringend nach Technikern und Ingenieuren gefahndet. Der Umgang mit diesem Problem ist eine wichtige Herausforderung für die Wirtschaft. Dabei wird es nicht reichen, die Lösungen nur in mehr Technikinhalten in der Ausbildung zu suchen. Die Erzeugung von Technikkompetenz und Technikbegeisterung muss an vielen Stellen anfangen – und ihre Bedeutung geht weit über die Sicherstellung der Entwicklung und Produktion der nächsten Automobilgeneration hinaus.</p>
<p><strong>Storyline:</strong></p>
<p>Fränzchen und Klein-Jürgen sind ratlos. In ihrer Bastelstube haben sie schöne bunte Karosserieteile und Elektromotoren angehäuft und wollen mit Manfred und Dieter zusammen ganz viele Autos bauen. Aber kaum jemand will mit ihnen spielen. Autos bauen ist nicht mehr cool, Computeraction ist in. Mit Autos spielt kaum jemand mehr, sie verstopfen aber die Flure im Kindergarten, die Hartplastikräder machen einen unschönen Sound auf den Fliesen. Und Autos bauen ist richtig Arbeit, und das für eine Milchschnitte am Tag?</p>
<p>Auch wenn dies eine einigermaßen fiktive Geschichte ist, steht die deutsche Industrie vor einem ganz ähnlichen Problem. Es fehlen zusehends Menschen, die harte Technik entwickeln und bauen möchten. „Fachkräftemangel“ heißt das in der Sprache der Politik und der Wirtschaftsvertreter, als Gründe werden der demografische Wandel und die mangelnde Attraktivität von Technikberufen zitiert.</p>
<p>Was tun? An verschiedenen Orten dieser Republik wird bereits eifrig an Lösungen gearbeitet. Ein Beispiel für hervorragende Aktivitäten stellen die Initiativen der Wissensfabrik für Deutschland dar (<a href="https://www.wissensfabrik-deutschland.de/portal/fep/de/dt.jsp?setCursor=1_443702">https://www.wissensfabrik-deutschland.de/portal/fep/de/dt.jsp?setCursor=1_443702</a>). Ich erwähne diese hier unter anderem auch deshalb, weil in einem Workshop im Rahmen der Vorstellung der Technologieoffensive im BMWi genau das hier diskutierte Thema im Mittelpunkt steht und innovative Lösungen gesucht werden – und die SportKreativWerkstatt dort mithelfen kann und wird, wirklich neue und dennoch wirkungsvolle Ansätze zu finden. Anregungen im Vorfeld sind daher höchst willkommen.</p>
<p>Doch wo kann man nach Lösungen suchen? Klar sind eine verbesserte Ausrichtung der Ausbildung und sonstiger Formen der Nachwuchsförderung, gesellschaftliche Anerkennung von Technikberufen und eine verstärkte Ansprache von in diesem Feld noch sehr unterrepräsentierten Mädchen und Frauen naheliegende und sicher wirkungsvolle Ansätze. Und dennoch ist anzuraten, in einer derart systemischen Frage auch im gesamten System auf die Suche nach Lösungsansätzen zu gehen.</p>
<p><strong>Suggestions:</strong></p>
<p>In den folgenden exemplarischen Vorschlägen zum Umgang mit dem Fachkräftemangel aus Sicht des gesellschaftlichen Gesamtsystems werde ich auf traditionellem Grund und Boden anfangen, danach aber auch einige Gedanken formulieren, die zunächst nichts mit dem Thema zu tun zu haben scheinen…</p>
<ul>
<li><strong>In der schulischen Ausbildung könnte Technik mit einer Vielzahl anderer Fächer verbunden werden</strong> und so einen doppelten Nutzwert erzeugen. Mein Lieblingsprojekt (manche mögen es schon gehört haben…) hierzu ist die Entwicklung eines Sport-Technik Lernbaukastens: Schüler könnten sich ihre Bewegungsgeräte selbst bauen und hätten sowohl einen theoretischen als auch einen sinnlich-physiologischen Erkenntnisgewinn über Technik und gleichzeitig einen Benefit in der für viele Schüler ebenso dringenden Bewegungsförderung. Wer auch immer helfen möchte, dieses Projekt zu realisieren, bitte SOFORT melden!! Aber natürlich kann man auch Musikgeräte bauen (sogar aus alten Fahrrädern, wie das folgende Beispiel aus Tokyo zeigt:  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=2szmoJ5qXnc">http://www.youtube.com/watch?v=2szmoJ5qXnc</a>), oder Geräte von Leonardo da Vinci oder Galileo Galilei im Geschichtsunterricht, oder Vokabelwürfel im Englischunterricht, oder…</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Reale Technik sollte wieder einen größeren Platz im Spielen und Handeln der Menschen finden.</strong> Wie in vielen Aspekten des Lebens, so hat auch und gerade beim Spielen die Virtualisierung mit großer Wucht zugeschlagen. <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/kinder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> und Erwachsene ballern sich auf dem Bildschirm über den Haufen, anstatt einen Ball auch mal in die Hand zu nehmen. Hier sehe ich eine Herausforderung für Spieleentwickler: Wie kann man die Attraktivität virtueller Spiele mit physischen oder gar mechanischen Erlebnissen verbinden? Die Nintendo Wii zeigt hier eine Richtung auf; wo aber bleibt der Ball mit virtuellen Botschaften, wo das Skateboard mit elektronischer Dämpfung, wo der Flugsimulator, den man durch aktive Bewegungen antreibt (an letztem Projekt arbeiten wir schon einige <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/zeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zeit">Zeit</a>, die Möglichkeiten und die Attraktivität sind verblüffend…). Solche Spielsachen könnten dann sogar so gestaltet werden, dass sie Interessierte zum Weiterbasteln einladen, und schon… Doch halt! All das funktioniert nur, wenn in der immer zunehmenden Aufladung der reproduktiven Lernanforderungen heute überhaupt noch Raum für Spielen, für die Entwicklung von Kreativität, Problemlösekompetenz und Initiative, bleibt. Wir dürfen nicht Pisa-Tests gewinnen und jeden Arbeitsplatz an einer Drehmaschine besetzen, aber mit diesem Argument gleichzeitig hoch funktionale aber intellektuell und sozial eher dumme Roboter auf Fleischbasis heranziehen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Die Rolle von Technik zur Gestaltung einer von uns gewünschten Zukunft könnte wesentlich besser herausgestellt werden.</strong> So könnte man gerade auch idealistisch denkende Menschen abholen: Technik ist nicht nur Problem, sondern vor allem auch Lösung. Mobilität umweltfreundlich zu organisieren, das Wohlbefinden von Couch-Potatoes zu verbessern, gesundheitsfördernde Aktivitäten attraktiv zu machen, soziales Miteinander zu unterstützen… all das geht, auch(!), durch entsprechend entwickelte Technik. Wenn dies besser kommuniziert und auch im praktischen Alltag und durch entsprechende Fördermaßnahmen unterstützt wird, muss nicht jeder selbsternannte Gutmensch als nörgelnder Soziologe enden, sondern könnte alternativ auch eine attraktive Zukunft mit gestalten helfen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>„Techniker“ sollten auch ihrem Beitrag zum gesellschaftlichen Wohlergehen angemessene Ressourcen erhalten.</strong> Denn die Verteilung des Wohlstandes schreit in den meisten kapitalistischen Ländern heute zum Himmel: Diejenigen, die mit Einsatz und Intelligenz Zukunft gestalten, erhalten zumindest in materieller Hinsicht allenfalls ein paar Krümel aus dem Tortenboden; diejenigen, die mit List und Schläue die Welt zu einem großen Roulette umgebaut haben, mit leider allzu realem Einsatz, essen den Kuchen und auch die Sahne obendrauf. Das ist nicht nur an sich unerträglich, sondern auch ein wesentlicher Grund dafür, dass die tatsächlich sehr fordernden Technikberufe für viele nicht unbedingt attraktiv sind. Hier wäre Politik mit Visions- und Tatkraft (oh wer straft endlich diejenigen Lügen, die dies als Widerspruch in sich bezeichnen…) gefragt, die verschiedenen Player an einen Tisch zu bringen, um faire und nachhaltig zukunftsorientierte Lösungen zu entwickeln und umzusetzen.</li>
</ul>
<p><strong>Question:</strong></p>
<p>Ein wesentliches Problem, das der Erzeugung von Technikbegeisterung und -kompetenz im Weg steht, wird fast nie thematisiert: Wissenschaftliche Logik und technische Logik sind nicht nur unterschiedlich, sondern teilweise sogar gegensätzlich – zumindest was die etablierte Praxis angeht. Während die Wissenschaft die Welt, und damit leider auch einen großen Teil der Ausbildung selbst in den Technikfächern, in Disziplinen aufgliedert und innerhalb oder aus der Perspektive dieser Disziplinen heraus Wissen über bestehende Artefakte vermehrt, erzeugt Technik neue Artefakte und bedient sich dabei idealerweise eklektisch derjenigen Erkenntnisse, die den Erfolg der Entwicklung sicher stellen helfen. Als Ergebnis der Hegemonie wissenschaftlicher Logik haben wir an den Schulen Unterricht in Mathematik, Physik und Sozialkunde, für die Entwicklung von Technikkompetenz sinnvoll wäre aber ein hoher Umfang projektorientierter Ausbildungsmodule, in denen das Disziplinenwissen zusammenfließt und (bestenfalls sogar synergetisch) genutzt wird. Auf solche Unterrichtsansätze werden aber die angehenden Lehrkräfte so gut wie nicht vorbereitet, da auch das universitäre Studium fast ausschließlich in Fächern und Disziplinen untergliedert wird. Die Frage ist also: Wie könnte man diesen Widerspruch auflösen?</p>
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		<title>Jenseits von Machtkämpfen und schalen Kompromissen – Viele Nachhaltigkeitsdilemmata lassen sich durch Innovation intelligent auflösen</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2010/11/23/jenseits-von-machtkampfen-und-schalen-kompromissen-%e2%80%93-viele-nachhaltigkeitsdilemmata-lassen-sich-durch-innovation-intelligent-auflosen/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 07:27:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz Challenge: Oft scheinen sich Forderungen nach sozialer, ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit in ihrer Konsequenz zu widersprechen – mit der Folge, dass sich Interessensgruppen wechselseitig lähmen und damit nachhaltigem Handeln im Weg stehen. In vielen Fällen bieten jedoch Innovationen intelligente Möglichkeiten, diese Gegensätze produktiv aufzulösen. Storyline: Der Kasbeg erhebt sich majestätisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz</p>
<p><strong>Challenge:</strong></p>
<p>Oft scheinen sich Forderungen nach sozialer, ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit in ihrer Konsequenz zu widersprechen – mit der Folge, dass sich Interessensgruppen wechselseitig lähmen und damit nachhaltigem Handeln im Weg stehen. In vielen Fällen bieten jedoch Innovationen intelligente Möglichkeiten, diese Gegensätze produktiv aufzulösen.</p>
<p><strong>Storyline:</strong></p>
<p>Der Kasbeg erhebt sich majestätisch auf über 5000 Meter, genau an der Grenze zwischen Georgien und Russland im großen Kaukasus. Von der Kleinstadt Kasbegi aus ist der Blick wahrhaft pittoresque – vor allem, da fast genau unter dem überdimensionalen Felsendom, auf einem Hügel von 400 Meter (relativer) Höhe, eine malerische Kirche den Blick magisch anzieht. Die spirituelle Stätte der Georgier ist wunderschön gelegen – gleichzeitig aber nicht unbedingt einfach zu erreichen.</p>
<p>Die Russen handelten in der <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/zeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zeit">Zeit</a> des Sowjetregimes pragmatisch und bauten eine Seilbahn zur Zminda Sameba. Kaum fiel das Riesenreich auseinander, fiel auch die Seilbahn: Der Blick sollte nicht durch ein solches Monstrum verschandelt, die heilige Stätte nicht entweiht werden. Man könnte diesen Rückbau auch als Akt zur Wiederherstellung ökologischer und kultureller Nachhaltigkeit bezeichnen.</p>
<p>Ja, wenn das so einfach wäre. Sicher ist es ein tolles Gefühl, nach einem etwas über einstündigen Anstieg durch lichte Wälder die Kirche zu erreichen. Doch darf man den Zugang zu einem solchen Ort auf die Menschen limitieren, die das aus eigener Muskelkraft schaffen? Dies wäre sicher nicht im Sinne sozialer und kultureller Nachhaltigkeit.</p>
<p>Nun ja, in der Praxis fand sich schnell eine alternative Lösung: Über eine Schotterstraße konnten Autos und Lada-Taxis einfach den Hügel erklimmen. Doch mit dem romantischen Anstieg war es damit genauso vorbei wie mit ökologischer Nachhaltigkeit: In ständiger Vorsicht und weitgehend eingehüllt in Staub- und Abgaswolken wird dieser Weg für Fußgänger sehr unattraktiv (und ich habe mich auf die glitschige Direttissima begeben). Man könnte die Taxis wieder verbieten. Doch neben der schon angesprochenen Selektion im Zugang zu der Kirche würden so auch einige der wenigen Einkommensquellen für die teilweise noch (oder wieder) sehr arme Bevölkerung versiegen. Diese Lösung wäre also zwar ökologisch, aber weder sozial noch ökonomisch nachhaltig. Eine lose-lose Situation?</p>
<p><strong>Suggestions:</strong></p>
<p>Eins ist offensichtlich: Eine langfristig erfolgreiche Nachhaltigkeitsorientierung muss auf einer gleichzeitigen Berücksichtigung ökologischer, sozialer, kultureller und ökonomischer Interessen aufbauen. Dies kann als Durchsetzen in einem Machtkampf oder als schaler Kompromiss gestaltet werden – meist ist die Lösung dann jedoch weder Fisch noch Fleisch. Innovatoren können und sollten daher  jenseits dieser unbefriedigenden Varianten nach neuen Lösungen suchen, um die Erfüllung all dieser Interessen intelligent zu verbinden.</p>
<p>Was könnte zum Beispiel in Kasbegi geschehen?</p>
<ul>
<li>Mit elektrobetriebenen Rikschas könnten lärm- und abgasfrei und sogar weitgehend ohne Stauberzeugung Gläubige und/oder Touristen zur Zminda Sameba kutschiert werden.</li>
</ul>
<ul>
<li>Sportlich ambitionierten Touristen (in dieser Bergregion eher die Regel als die Ausnahme) könnte kostenfrei ein Fahrrad mit Mitfahrersitz zur Verfügung gestellt werden – wenn sie eine Person mit auf den Hügel und später wieder hinab chauffieren.</li>
</ul>
<ul>
<li>Eine Seilbahn könnte naturnah und aus weitgehend durchsichtigen Materialien konstruiert und von einer lokalen Genossenschaft betrieben werden.</li>
</ul>
<p>Dies sind nur einige Beispiele – aber sie zeigen den Weg: Gerade in der Auflösung von (scheinbaren) Widersprüchen zeigen sich die Gestaltungskraft und Schönheit und vor allem der Nutzwert von Innovationen am besten!</p>
<p><strong>Question:</strong></p>
<p>Interessens- oder ideologiegeleitete Diskussionen sind heute eher vom Nein und vom Dagegen geprägt. Dies zerstört jedoch das produktive und innovative Klima – das auf der anderen Seite Voraussetzung ist für die Entwicklung und Realisierung innovativer Lösungen, die die Berücksichtigung der verschiedenen Interessen intelligent verbinden helfen würde. Daraus ergeben sich folgende Fragen:</p>
<ol>
<li>Wie lässt sich dieser scheinbare Widerspruch auflösen?</li>
<li>Wie lassen sich gerade für die Realisierung auch in ideeller Hinsicht sinnvoller Innovationen das Neue unterstützende Rahmenbedingungen schaffen?</li>
</ol>
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		</item>
		<item>
		<title>DU bist Innovation! – Open Innovation Reloaded</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2010/09/02/du-bist-innovation-%e2%80%93-open-innovation-reloaded/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:45:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz Challenge: Open Innovation ist in aller Munde. Doch viel mehr als die Abfrage von Kundenwünschen und die Nutzung von Internetplattformen hat die Realität noch nicht zu bieten. Bei wirklich zentralen Themen wie der Gestaltung der Zukunft präventiver Gesundheitsförderung kommt man so nicht weiter… Oder doch? Wir haben genauer hingeschaut, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz</p>
<p><strong>Challenge:</strong></p>
<p>Open Innovation ist in aller Munde. Doch viel mehr als die Abfrage von Kundenwünschen und die Nutzung von Internetplattformen hat die Realität noch nicht zu bieten. Bei wirklich zentralen Themen wie der Gestaltung der Zukunft präventiver <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheitsfoerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheitsförderung">Gesundheitsförderung</a> kommt man so nicht weiter… Oder doch? Wir haben genauer hingeschaut, mit spannenden Ergebnissen…</p>
<p><strong>Storyline:</strong></p>
<p>Löcher sind im Elfenbeinturm, frischer Wind weht den Mief aus manchen Forschungsabteilungen… Open Innovation hat die Welt der Innovation bereits ordentlich verändert. Kunden werden nicht nur nach Leiden und Wünschen, sondern auch nach Einfällen gefragt. In Communities werden Ideen ausgetauscht und bewertet, Initiativen gestartet und Synergien angeregt.</p>
<p>Doch das darf erst der Anfang sein! Denn für die Erreichung vieler Innovationszielsetzungen nützt auch die derzeit schon vorhandene Offenheit noch zu wenig; hier müssen wir wesentlich weiter denken und handeln. Denn wenn man den Gedanken der Open Innovation zu Ende denkt, geht es letztlich darum, alle an einer Teilhabe an Innovationsaktivitäten interessierten und dafür kompetenten Personen effektiv und wirkungsvoll einzubinden.</p>
<p>Wow, was das wohl heißen mag? Ein Beispiel soll dies verdeutlichen:</p>
<p><em>Klein-Philipp kommt wieder einmal ohne Ergebnisse aus Leverkusen. Er ist verzweifelt, denn er will sich doch um die <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a> der Menschen kümmern. Dabei lernt er zwar ständig Innovationen zur Heilung von Kranken kennen, doch jede kostet wieder mehr Geld, und seine pauschalen Ansätze zur Finanzierung kommen alles andere als gut an.</em></p>
<p><em>Doch halt: Kann man mit Innovationen nicht auch Menschen gesund erhalten? Das sollte wesentlich günstiger sein – und erscheint logischer: Warum erst warten, bis man krank ist? Philipp wirkt euphorisiert, kann er doch so vielleicht der Zwickmühle von Innovationen und steigenden Kosten auf der einen und Demografie und sinkenden Einnahmen auf der anderen Seite entkommen. Doch wer soll ihm dabei helfen? Ärzte alleine? Die sind ja heute eher für Krankheiten zuständig. Heilpraktiker? Ernährungsberater? Stressforscher? Arbeitsplatzgestalter? Humoristen? Sozialpädagogen? Bewegungswissenschaftler? Motivationspsychologen? Innovative Unternehmen? Technikentwickler? Menschen wie er, du und ich? Ihm brummt der Kopf, trotz der geschenkten Aspirin. Irgendwie ist eigentlich Jede(r) „zuständig“, Jede(r) wichtig. Wie soll er nur alle Interessen und Kompetenzen zusammenbringen, um aus der unendlichen Vielfalt der Ansatzpunkte für die Gesunderhaltung der Menschen die besten und wirkungsvollsten zu identifizieren und ihre Realisierung anzustoßen?</em></p>
<p>Dieses Beispiel thematisiert nur eins von vielen Innovationsfeldern, die von hoher Komplexität in der Zielbeschreibung und von extremer Heterogenität in der für die Realisierung sinnvollerweise einzubeziehenden Akteurskonstellation sind. Man sollte die Finger von solchen Themen lassen… wären nicht gerade diejenigen dabei, die für die Zukunft der Menschen von allergrößter Bedeutung sind. Sicher kann man weiterhin mit hoher fachspezifischer Kompetenz in relativ homogenen Innovationsteams neue Materialien und Technologien entwickeln und dann sehen, wofür man die wohl gebrauchen könnte. Die Menschen verlangen jedoch dringend nach Antworten zu Fragen, wie sie in Zukunft gesund bleiben, ihre Mobilität organisieren und ihre Lebensqualität erhalten und verbessern können. Die Begeisterung gegenüber Aluminiumschaum und Modellierungssystemen für das Schwingungsverhalten von Golfschlägern tritt dagegen in den Hintergrund.</p>
<p>Ja, und mit solchen Themen sind auch die bisher am meisten diskutierten Ansätze von Open Innovation überfordert. Endnutzer werden den Unternehmen nicht sagen, dass sie doch bitte ein neues Produktfeld aufmachen sollten; beispielsweise mit motivierenden sinnvoll integrierten Bewegungsgeräten für den Arbeitsplatz oder Fitness-„Spielhöllen“ für die Jugend. Senioren werden (noch) keine virtuellen Communities bilden, um sich neue Formen von Softball-Nachmittagen auszudenken und zu organisieren.</p>
<p><strong>Suggestions:</strong></p>
<p>Wie also bekommt man solche Innovationsfelder am Wickel? Wie, und damit wiederhole ich die Fragestellung von oben, kann ich alle an einer Teilhabe an Innovationsaktivitäten zum Beispiel für präventive <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheitsfoerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheitsförderung">Gesundheitsförderung</a> interessierten und dafür kompetenten Akteure effektiv und wirkungsvoll einbinden?</p>
<p>Klar ist zunächst ist ein breiteres Verständnis von Innovation wichtig. Und mit der Holistischen Innovation existiert ja ein methodisches Werkzeug, mit dem man solche Themen beackern kann. Das bedeutet in erster Linie, nicht mehr oder weniger zufällig irgendwelche Ideen zu Geld machen zu wollen und dabei meistens zu scheitern, sondern möglichst frühzeitig möglichst all das zu berücksichtigen, was den Erfolg von Innovationsvorhaben beeinflusst.</p>
<p>In einem komplexen Feld wie präventiver <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheitsfoerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheitsförderung">Gesundheitsförderung</a> muss ich noch einen Schritt vorschalten und zunächst die gesamte Entwicklung dieses Innovationsfeldes vorausdenken. Welche Entwicklungen werden <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheitsfoerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheitsförderung">Gesundheitsförderung</a> in Zukunft maßgeblich prägen und welche Technologien und Systemansätze kann man für Innovationen hierzu nutzen? Und was muss ein Gesamtsystem „<a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheitsfoerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheitsförderung">Gesundheitsförderung</a>“ alles leisten können? Auf dieser Basis kann ich dann Eckpunkte einer plausiblen und wünschenswerten Zukunft erarbeiten.</p>
<p>Während für das WIE also Vorschläge existieren, und das WER im Sinne offener Innovation nahezu jeder sein kann, scheint die Frage nach dem WO noch gänzlich unbeantwortet. An welchem Ort findet denn eine solch komplexe Innovationsarbeit statt, die von dem Vorausdenken der Zukunft bis zur Begleitung der Produkteinführung alle möglichen Tätigkeiten umfassen, und in diese noch unterschiedlichste Personen integriert? Eines ist klar: Weder kann der virtuelle Raum alleine die Anforderungen an einen solchen Ort erfüllen, noch reicht hier eine Zusammenführung von Kunden und Unternehmen.</p>
<p>Voller Stolz kann ich hier berichten, dass wir in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt genau dieser Frage nachgegangen sind. Wie haben ein so genanntes Holistic Innovation Center konzipiert und die Wirkungsweise über einen Aktionszeitraum von zwei Monaten in den Innovationsräumen der SportKreativWerkstatt ausprobiert. Als Ergebnis entstand ein neues Modell für eine institutionelle Innovationsförderung, das nicht nur die Gestaltung des Ortes und der dort stattfindenden Aktivitäten umfasst, sondern als komplexe „Infrastruktur für Innovation“ auch einen Soziostruktur, einen Lenkungskern und eine komplex aufzusetzende Ressourcenplanung umfasst. Von der Open Innovation zur Holistic Innovation bedeutet also, statt alleine Ideenfindung und -bewertung zu unterstützen die gesamten Bereiche der Zukunftsforschung, Partizipation und Innovation zu verbinden – und hierbei alle Akteure einzubinden, die mitwirken wollen oder deren Teilhabe sinnvoll erscheint. Details hierzu werden gerade in einem Ergebnisbericht zusammengestellt, der Interessierten gerne zur weiteren Diskussion zugänglich gemacht werden kann. Anfragen bitte an mich unter efm@sportkreativwerkstatt.de</p>
<p><strong>Question:</strong></p>
<p>Eine zentrale Frage blieb in dem genannten Projekt unbeantwortet: Die Personen, die sich aktiv eingebracht haben, waren von den Möglichkeiten der Innovationsteilhabe begeistert. Doch viele dachten gar nicht daran, dass sie überhaupt mitwirken könnten. Wie also kann es gelingen, Innovation als eine Summe von Aktivitäten bekannt zu machen, die nicht nur für die Menschen wichtig sind, sondern bei denen sie auch teilhaben können?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lustig ist nicht lustig…  – Wie Medien Innovationen verzögern oder blockieren können</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 14:42:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Holistic Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz Challenge: Medien sind unverzichtbar als wesentlicher Baustein der Versorgung der Bevölkerung mit Wissen, Informationen und Unterhaltung. Medien können aber für Innovatoren auch zu einem Albtraum werden – besonders, wenn diese Ideen jenseits des Meinungs-Mainstreams propagieren oder gar realisieren. Gerade mit Humor scheint man in der Realität heute nicht zu spaßen… [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz</p>
<p><strong>Challenge:</strong></p>
<p>Medien sind unverzichtbar als wesentlicher Baustein der Versorgung der Bevölkerung mit Wissen, Informationen und Unterhaltung. Medien können aber für Innovatoren auch zu einem Albtraum werden – besonders, wenn diese Ideen jenseits des Meinungs-Mainstreams propagieren oder gar realisieren. Gerade mit Humor scheint man in der Realität heute nicht zu spaßen…</p>
<p><strong>Storyline:</strong></p>
<p>Radfahren verursacht weder Staus noch Lärm noch Abgase. Radfahren bedeutet effektive <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheitsfoerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheitsförderung">Gesundheitsförderung</a>; in der Freizeit oder sogar in den Alltag integriert. Radfahren kann mit Fug und Recht als Königsweg urbanen Mobilitätsverhaltens bezeichnet werden – allenfalls Hardliner der Automobilindustrie würden hier widersprechen.</p>
<p>So weit, so einig! Und die meisten stimmen auch zu bei der logischen Konsequenz, dass man daher Anstrengungen unternehmen muss, den Anteil des Fahrradverkehrs zu erhöhen. Doch was das genau bedeutet, darüber lässt sich trefflich… eigentlich hätte ich hier „streiten“ schreiben wollen, doch „polemisieren“ trifft die von uns erlebte Realität leider wesentlich besser.</p>
<p>Ja, was kann man tun, um den Anteil des Fahrradverkehrs zu erhöhen? Im Prinzip kann man zwei Ansätze unterscheiden: die Verbesserung der Bedingungen und die Veränderung der Überzeugungen und Gewohnheiten. Zu ersterem gehören Ausbau und Anpassung von Infrastruktur, Serviceangeboten und Gesetzgebung, aber auch die Entwicklung nützlicher und attraktiver Produkte, Kleidung, Accessoires und Fahrradleihangebote. Gewohnheiten kann man verändern durch die Bewusstmachung von Zusammenhängen und Handlungsoptionen rund um Mobilität, durch die Prägung eines Lifestyles mit neuen Idealen und kulturstiftenden Überzeugungen und durch Angebote zum Erleben und „Erfahren“ alternativer Möglichkeiten. Und, keine Frage, beide Strategien müssen abgestimmt gemeinsam verfolgt werden, um mit größt möglicher Effektivität eine maximale und nachhaltige Wirkung zu erzielen.</p>
<p>Die Stadt <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/munchen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with München">München</a> hat also augenscheinlich alles richtig gemacht. Der Anteil des Fahrradverkehrs soll erhöht werden, von 14% auf 17%. Also wurde der Etat für Fahrradverkehr von 1,5 Mio EUR auf 4,5 Mio. EUR erhöht. 80% dieses Geldes werden für die Verbesserung der Rahmenbedingungen investiert, in erster Linie in Radwege. 20% wurden für die Beeinflussung von Überzeugungen  und die Veränderung von Gewohnheiten eingeplant. Eine entsprechende Marketing-Kampagne wurde ausgeschrieben und aus über 60 Bewerbern ein Konsortium ausgewählt, dem man auf Grund der Ideen, der Kompetenz und der Präsentation die Meisterung dieser anspruchsvollen Aufgabe am besten zutraut. Und, ja, ich bin stolz, dass die SportKreativWerkstatt Teil dieses Konsortiums ist.</p>
<p>Hauptbestandteile der Kampagne sind angepasste Formen „klassischen“ Marketings: zielgerichtete Events, neue Formen flexibler „Poster“ und ein mobiler Sicherheitscheck. Auf zwei Ideen waren wir besonders stolz: Einen Radl-Joker, der in entsprechender Verkleidung in lustigen Reimen auf Verstöße aufmerksam macht oder ein Lob ausspricht, und auf eine Fotokampagne „<a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/munchen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with München">München</a> sucht den Radlstar“, der „normale“ Münchener zu Akteuren der Kampagne macht. Beide sind sehr öffentlichkeitswirksam, integrativ, kulturstiftend, Lifestyle-prägend… eigentlich optimal im Sinne einer effektiven Wirksamkeit zur Verhaltensbeeinflussung.</p>
<p>Was passiert? Die Medien wittern und finden Schlagzeilen, und insbesondere die Presse reitet recht billig auf allem rum, was so noch nie gemacht wurde. Ein „irrer Radl-Clown“, Fotoshooting als extreme Verplemperung von Steuergeldern… warum Nachdenken, wenn sich so einfach Auflagen steigern lassen? In der Folge werden die geplanten Aktivitäten verlangsamt, der Bürokratieaufwand wird extrem erhöht, die Stimmung im Team sinkt von Enthusiasmus zu engagiertem Durchhalten. In letzter Konsequenz werden also nicht nur Effektivität und Wirkung der Maßnahmen verringert und verzögert, sondern durch die neue Bürokratie tatsächlich Steuergelder verschwendet – und, für Innovatoren besonders bedenklich, die Stadt könnte es sich in Zukunft noch fünfmal mehr überlegen, bevor sie sich mit innovativen Maßnahmen Neuland zu betreten getraut.</p>
<p>Die Medien als Innovationsbremse? Das ist natürlich platt und einseitig; ich zahle also mit dem gleichen Falschgeld zurück, das ich ja umgekehrt in diesem Blog in den Verkehr bringe. Und doch ist tendenziell ein Effekt zu beobachten, der zwar die Aussage relativiert, die Wirkung aber vielleicht sogar noch verschlimmert: Über technisch orientierte Innovationen, am besten in Form hübsch aussehender Prototypen, wird unabhängig von einer Reflexion ihres möglichen Nutzwerts gerne berichtet. Wer will schon als technikfeindlich betrachtet werden; auch ist die <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/angst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Angst">Angst</a> vielleicht groß, sich mit wenig substanzieller Kritik lächerlich zu machen. Anders ist dies bei sozialen und organisatorischen Innovationen: Hier versteht sich jeder Stammtisch genauso wie jeder Journalist als Expertin. Kein Wohl sondern ein Wehe galt den Demagogen, die vor einem Jahrzehnt eine Finanztransaktionssteuer vorgeschlagen haben, oder den Grün-Extremisten, die vor dreißig Jahren für engere Straßen und dafür breitere Bürgersteige und Radwege plädierten. Ja, und wie kann man nur mit humorvollen Aktionen und Castingshows den Fahrradverkehr fördern wollen?</p>
<p><strong>Suggestions:</strong></p>
<p>Wie kann man diese Problemlage am Wickel kriegen? Ich schlage Aktionen auf drei Ebenen vor:</p>
<ul>
<li>Die Medien selbst sollten sich vermehrt trauen, Themen auch einmal kontrovers zu diskutieren und Meinungen jenseits des Mainstreams Gehör zu verschaffen. Vielleicht wollen dies die Journalisten ja sogar, aber dürfen es nicht; aus <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/angst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Angst">Angst</a> vor der Chefin, die wieder aus <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/angst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Angst">Angst</a> vor dem Verlagsbesitzer, der aus <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/angst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Angst">Angst</a> vor Kritik aus anderen Zeitungen oder Anzeigenkunden. Aber <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/angst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Angst">Angst</a> ist einer der Kardinalfeinde von Innovation, und damit auch von produktiver Veränderung im Sinne der Gestaltung einer lebenswerten Zukunft.</li>
<li>In Bildung und Ausbildung sollte die Segregierung zwischen Technik und Gesellschaft noch viel deutlicher aufgehoben werden, als es in zarten Ansätzen heute schon erkennbar ist. Erfolgreiche Zukunftsgestaltung bedeutet die Entwicklung kohärenter sozio-technischer Systeme; neue Produkte gehen einher mit neuen Nutzungsformen, oft auch neuen Organisationsformen von Arbeit oder gar von gesellschaftlichem Miteinander (Handys und Facebook als Beispiele). Gleichzeitig lassen sich gewünschte Entwicklungen oft sowohl mit neuen Produkten als auch mit neuen Organisationsansätzen realisieren; mehr Radverkehr kann also durch neue Fahrräder (zum Einkaufen und zur Fahrt in die Arbeit) oder neue Infrastruktur – aber auch durch neue Verleihsysteme, neue Servicekonzepte und, ja doch, auch durch humoristische Ansätze zur Prägung einer Fahrradkultur erzeugt werden.</li>
</ul>
<ul>
<li>„Humor ist das Einzige, was man im Leben ernst nehmen muss; alles andere muss man mit Humor nehmen.“ Sprüche wie diese illustrieren einen Sachverhalt, den man gerade in Deutschland nicht oft genug betonen kann und auch betonen sollte: Die das Menschliche berücksichtigende, weiche, ja sogar humorvolle Perspektive des Denkens und Handelns ist nicht aus Prinzip ein verzichtbarer Luxusartikel der Spaßgesellschaft, sondern oft genug der effektivste Weg, mit Aktivitäten optimale Wirkung zu erzielen. Und, mit allem Ernst: darum geht es schließlich bei Innovation!</li>
</ul>
<p><strong>Question:</strong></p>
<p>Wie kann man in einer Medienkultur, die in der derzeitigen Praxis oft  allzu stark auf kurzfristiges Auflagendenken und das Füllen von Zwischenräumen zwischen Werbebotschaften fokussiert ist, komplexen Zusammenhängen und Erklärungen Raum geben und Entwicklungen jenseits des Meinungs-Mainstreams unterstützen?</p>
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		</item>
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		<title>Arbeit macht gesund!? – Kein Scherz, sondern eine rundum sinnvolle Herausforderung für Innovatoren</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2010/04/07/arbeit-macht-gesund-%e2%80%93-kein-scherz-sondern-eine-rundum-sinnvolle-herausforderung-fur-innovatoren-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 06:57:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gesunderhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundes Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz Challenge: Prävention ist ein beliebtes Wort mit wenig Tat… was angesichts der dramatischen Entwicklungen in Demographie und Gesundheitswesen nicht länger hingenommen werden darf. Dies betrifft auch und gerade den Arbeitsplatz; umso mehr, als Maßnahmen zur Gesundheitsförderung hier nicht nur Gesundheit, sondern auch Lebens- und Arbeitsqualität erheblich verbessern. Storyline: Die folgende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz</p>
<p><strong>Challenge:</strong></p>
<p>Prävention ist ein beliebtes Wort mit wenig Tat… was angesichts der dramatischen Entwicklungen in Demographie und Gesundheitswesen nicht länger hingenommen werden darf. Dies betrifft auch und gerade den Arbeitsplatz; umso mehr, als Maßnahmen zur <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheitsfoerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheitsförderung">Gesundheitsförderung</a> hier nicht nur <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a>, sondern auch Lebens- und Arbeitsqualität erheblich verbessern.</p>
<p><strong>Storyline:</strong></p>
<p>Die folgende Geschichte ist leider wahr… Eine Schale Obst solle in jedem Stockwerk eines Vorstandsgebäudes stehen, so einer der nicht sonderlich kreativen aber sicher sinnvollen Vorschläge der Gesundheitskommission, bei der ich mitwirken durfte. Doch wie soll die Bezahlung des Obstes organisiert werden, so die offenbar ernst gemeinte Frage. „Gar nicht!“ sagte ich vorlaut. „“Das Obst wird zentral gekauft und verteilt; man nimmt es sich einfach aus der Obstschale!“ Als wenn das so einfach wäre. „Wenn die in der Produktion sowas mitkriegen, wollen sie womöglich auch noch Obst umsonst…!“ Ja und, dachte ich immer noch naiv – doch der Vorschlag war damit längst vom Tisch.<br />
Manchmal spinnt mein Heimatland – ich schreibe diesen Blog aus der Distanz Mexicos. Wie sollte ich jemandem hier diese Geschichte erklären; oder die, dass für Schulobst die Gegenfinanzierung des EU-Zuschusses von 20 Millionen EUR nicht aufgebracht werden konnte; wohl aber der lässig mehr als 1000-fache Betrag zur Rettung einer Bank. Die <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a> unserer Jugend scheint wohl nicht systemrelevant zu sein…<br />
Bevor ich mich weiter hineinsteigere, und die Gefahr ist bei diesem Thema sehr groß, ein paar Allgemeinplätze als Basis für die folgende Diskussion. Ich schäme mich fast, darauf hinweisen zu müssen:</p>
<ul>
<li>Gesunde Menschen sind geistig und körperlich leistungsfähiger!</li>
<li>Gesunde Menschen haben eine höhere Lebensqualität!</li>
<li>Gesunde Menschen fallen seltener aus, sichern Arbeitskonstanz und Arbeitsqualität und schonen die sozialen Sicherungssysteme!</li>
</ul>
<p>Wenn man sich das so anschaut… Ja, zum Teufel, warum ist uns dann die Gesunderhaltung der Menschen so wenig wert? Warum tun auch die Arbeitgeber so wenig; und wenn, dann meist nur Altbackenes? Ich sehe hier ein unglaublich großes <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/potenzial/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Potenzial">Potenzial</a>, durch intelligente Innovationen die Steigerung von Produktivität mit einer Verbesserung der Lebensqualität zu verbinden; noch dazu zu sehr geringen Kosten, die sich selbst aus rein finanzieller Perspektive schnell mehrfach amortisieren.</p>
<p><strong>Suggestions:</strong></p>
<p>Doch wo ansetzen? Als Ausgangspunkt für die konkreten Vorschläge will ich zunächst mit zwei etwas unseligen Gewohnheiten hart zu Gericht gehen, die sich beide großer Verbreitung erfreuen, ohne dies wirklich zu verdienen:</p>
<ul>
<li>Zum einen wartet die Welt immer noch viel zu sehr darauf, dass die Menschen krank werden – um sie dann mit großem pharmazeutisch-technischem Aufwand wieder zu „heilen“. Und wenn jemand nun denkt, Prävention wäre doch in aller Munde… Prävention geschieht nicht, indem man darüber redet, sondern indem man die physischen, sozialen und emotionalen Bedingungen dafür herstellt, dass Menschen gesund bleiben. Und hier ist erheblichster Handlungsbedarf!</li>
<li>In diesem Sinne ist es zweitens für Arbeitgeber nicht effektiv, nur für Arbeitnehmer Mitgliedschaften und Kursteilnahmen in Fitnessstudios finanziell zu unterstützen und an Gesundheitstagen Infostände aufzubauen: Es ist nett und sicher förderungswürdig, dass aktive Menschen so günstiger und leichter aktiv und informiert bleiben können. Das wirkliche Problem sind aber die nicht Aktiven, sondern die Couch-Potatoes und bewegungsfaulen Sesselpupser, und die erreicht man so kaum. Hier gilt das Motto „Kommt der Prophet nicht zum Berg…“ und der Mensch nicht zu Orten der <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheitsfoerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheitsförderung">Gesundheitsförderung</a>, dann müssen diese eben zu ihm kommen. Und dies gilt auch und gerade für den Arbeitsplatz: Nirgendwo sonst verbringt der Mensch so viel <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/zeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zeit">Zeit</a>. Und nirgendwo sonst ist eine körperliche, geistige und soziale Balance so sinnvoll für mehr Lebensqualität UND eine bessere Arbeitseffektivität und insbesondere Arbeitsqualität.</li>
</ul>
<p>Beschränken wir hier nur auf den gesunden Büroarbeitsplatz, könnte hier unter anderem Folgendes geschehen:</p>
<ul>
<li>Im Büro selbst könnten, ausgehend von den Kernfunktionen Motivation, Gesundheitsnutzen und Akzeptanz, Angebote für Bewegungsförderung sowohl in die normalen Möbel und Routinen eingebaut als auch extra an Wand, Decke oder Boden installiert werden. Neu zu entwickelnde „Bewegungsstühle“ verbinden gemütliches Arbeiten mit Möglichkeiten für aktive und passive Bewegung und Dehnung, Eingabegeräte können auch über Füße (Fußmaus) oder andere Körperteile gesteuert werden, Seile, Wandgummis und virtuell unterstützte Bewegungsspiele regen zu kurzen Pausen an.</li>
<li>Besprechungsräume und Kaffeeecken könnten mit attraktiven Bewegungsgeräten ausgestattet werden, die auch Dehnungs- und Entspannungsfunktionen berücksichtigen.</li>
<li>In virtuellen Netzwerken können Bewegungsaktivitäten gemeinsam mit Freunden, Familie oder spontan organisierten Partnern stattfinden, falls gewünscht unter Beratung von Gesundheitsexperten.</li>
<li>Besprechungen in Kleingruppen könnten fallweise nach draußen verlagert werden; Kreativspaziergänge und Visionsdiskurse in der Natur waren seit jeher probate Mittel zum Erkenntnisgewinn.</li>
<li>Für Wege zwischen Orten könnten attraktive Architekturen und Mobilitätsgeräte geschaffen werden, die Aufzug und Auto ersetzen; die Kreativtreppe, der Zwei-Wege-Roller und das Firmenrad sind nur einige Beispiele.</li>
</ul>
<p><strong>Questions:</strong></p>
<p>In diesem Blog werde ich ausnahmsweise keine Fragen zur Anregung des weiteren Diskurses formulieren, sondern die Leser konkret um Ideen bitten: Wie sieht ein Arbeitsplatz aus, der <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheitsfoerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheitsförderung">Gesundheitsförderung</a>, Arbeitseffektivität und Lebensqualität ideal verbindet? Für Bilder, Zeichnungen oder sonstige Darstellungsformen haben wir im Rahmen unseres Projektes Holistic Innovation Center  folgende Internetadresse eingerichtet: <a href="http://www.holistic-innovation-center.de">www.holistic-innovation-center.de</a>. Bitte klicken Sie rein, teilen Sie uns Ihre Vorschläge mit und werden Sie Teil einer großen internationalen Galerie und Inspirationsrunde zum gesunden Büro….</p>
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		<title>Gemeinschaft</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2010/03/11/gemeinschaft-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 12:47:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Erdt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit verbessern]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Motivationsfaktoren]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemeinsam mach gleich alles mehr Spaß! Mehrere Personen motivieren sich gegenseitig zu gesundheitsförderlichem Verhalten. Außerdem ist man durch Gruppen an bestimmte Zeiten und Termine gebunden was zu einer regelmäßigenDurchführung der gesundheitsförderlichen Maßnahmen führt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam mach gleich alles mehr Spaß! Mehrere Personen motivieren sich gegenseitig zu gesundheitsförderlichem Verhalten. Außerdem ist man durch Gruppen an bestimmte Zeiten und Termine gebunden was zu einer regelmäßigenDurchführung der gesundheitsförderlichen Maßnahmen führt.</p>
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		<title>Bewegungstipps</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 13:40:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Erdt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit verbessern]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegungsmotivation]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie integriert man Bewegung am besten in den Alltag, so dass alle Familienmitglieder Spaß daran haben? Die AOK schlägt 55 Bewegungstipps insbesondere zur Bewegungsmotivation im Alltag vor. Als besonders wichtige Motivationsfaktoren werden hier Spaß, Gemeinschaft und feste Zeiten hervorgehoben. Hier gelangen Sie direkt zu den Tipps.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie integriert man Bewegung am besten in den Alltag, so dass alle Familienmitglieder Spaß daran haben? Die AOK schlägt 55 Bewegungstipps insbesondere zur <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/bewegungsmotivation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bewegungsmotivation">Bewegungsmotivation</a> im Alltag vor. Als besonders wichtige <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/motivationsfaktoren/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Motivationsfaktoren">Motivationsfaktoren</a> werden hier Spaß, Gemeinschaft und feste Zeiten hervorgehoben. <a href="http://www.aok.de/kids/htm/bewegung/spass/" target="_blank">Hier</a> gelangen Sie direkt zu den Tipps.</p>
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		<title>Fragebogen zur Motivation</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 17:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Schwedler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motivations for Health]]></category>

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		<title>Fragebogen Motivation</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 11:05:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Schwedler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und was motiviert Sie? Hier zwei Links zu den beiden Fragebögen einfügen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und was motiviert Sie? </p>
<p>Hier zwei Links zu den beiden Fragebögen einfügen</p>
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		<title>Ziele</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2010/01/26/ziele/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 13:20:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Erdt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit verbessern]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Motivationsfaktoren]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>

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		<description><![CDATA[Feste Ziele helfen Gesundheitsförderliche Maßnahmen durchzuführen. Egal bei welcher Maßnahme der Gesundheitsförderung, ob Bewegung, gesunde Ernährung, etc. ist es immer wichtig sich feste Ziele zu setzen und auch einen Zeitpunkt anzugeben, zu dem diese Ziele erreicht sein sollen. Beispielsweise &#8220;Zweimal die Woche gesunder Salalt im nächsten halben Jahr&#8221;!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Feste Ziele helfen Gesundheitsförderliche Maßnahmen durchzuführen. Egal bei welcher Maßnahme der <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheitsfoerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheitsförderung">Gesundheitsförderung</a>, ob Bewegung, gesunde Ernährung, etc. ist es immer wichtig sich feste Ziele zu setzen und auch einen Zeitpunkt anzugeben, zu dem diese Ziele erreicht sein sollen. Beispielsweise &#8220;Zweimal die Woche gesunder Salalt im nächsten halben Jahr&#8221;!</p>
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		<title>Freude schöner Telefunken – Innovation zur Gesundheitsförderung einmal anders…</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2010/01/26/freude-schoner-telefunken-%e2%80%93-innovation-zur-gesundheitsforderung-einmal-anders%e2%80%a6/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 09:38:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz Challenge: Freude macht das Leben lebenswert. Freude hilft gegen das Krankwerden. Freude macht uns teilweise sogar gesund. Doch angesichts der vielen Freude, die Freude macht, ist es verwunderlich, dass dieses tolle Elixier in kaum einem Projekt zur Gesundheitsförderung thematisiert wird. Ich meine, es ist höchste Zeit, dass sich das ändert… [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz</p>
<p><strong>Challenge:</strong></p>
<p><a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a> macht das Leben lebenswert. <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a> hilft gegen das Krankwerden. <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a> macht uns teilweise sogar gesund. Doch angesichts der vielen <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a>, die <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a> macht, ist es verwunderlich, dass dieses tolle Elixier in kaum einem Projekt zur <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheitsfoerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheitsförderung">Gesundheitsförderung</a> thematisiert wird. Ich meine, es ist höchste <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/zeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zeit">Zeit</a>, dass sich das ändert…</p>
<p><strong>Storyline:</strong></p>
<p>Klaus Wowereit ist immer für ein Bonmot gut! „Bier für die Nieren, Cognac für den Magen, Sekt für den Geist – hier kann man gesund leben.“ kommentierte er seinen Rundgang auf der Grünen Woche in Berlin.</p>
<p>Der Fachmann staunt und der Laie amüsiert sich. Und es ist zu befürchten, dass manche Gesundheitsexperten Alarm schlagen: Wie kann man nur Alkohol und <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a> in einen direkten Zusammenhang stellen? <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a> ist schließlich eine ernste Angelegenheit: Wie viele Unfalltote, Leberkranke und Alkoholabhängige verdanken ihr Schicksal dem Rauschmittel Nr. 1 in dieser Welt?</p>
<p>Aber nun mal im Ernst: Wollen wir denn Entscheidungen oder gar die Innovationsförderung für unsere Gesunderhaltung nur solchen Spaßbremsen überlassen? Ich meine, nein! <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a> ist schließlich viel mehr als die Summe aus <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/schwimmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schwimmen">Schwimmen</a> plus Müsli minus Alkohol. <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a> ist erst recht NICHT die Abwesenheit von Krankheit und die Regelung von körperbezogenen Messwerten innerhalb eines „erlaubten“ Bereichs. In diesem Zusammenhang muss ich an Aldous Huxley denken, der schon vor vielen Jahrzehnten darauf hinwies, dass „die Medizin mittlerweile so viele Fortschritte gemacht hat, dass es heute kaum noch eine gesunden Menschen auf dieser Welt gibt.“ Ja, natürlich kann man heute bei fast Jedem zumindest Dispositionen für Krankheiten finden und etwas dagegen tun. Aber selbst wenn wir dies alles bezahlen könnten – sind wir dann gesund?</p>
<p>Immer noch finde ich die Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO genial, die <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a> als „Zustand körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens“ beschreibt. Und eher im physischen Bereich behauptete Nietzsche sinngemäß: „<a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a> ist, wenn ich mit meinem Körper das tun kann, was ich tun will.“ Sicherlich ist es für all dies nützlich, wenn der Körper aus schulmedizinischer Perspektive „in Schuss“ ist. Doch noch einmal: Sind wir dann gesund? Und vor allem: Wie sorgen wir am besten dafür, dass wir gesund sind und bleiben?</p>
<p>Klar ist: Körperliche <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a> ist stark von psychischen und sozialen Faktoren abhängig, und diese Abhängigkeit ist jeweils wechselseitig. Doch wir tun viel zu wenig mit diesem Wissen, angesichts der Ärzte- und Pharmalobby. Dabei ist diese Konzentration auf Messen, Pillen und Operationen in seiner Ausschließlichkeit nicht nur ungesund, es verhärtet auch ein Denken und ein System, das wir uns schon sehr bald nicht mehr leisten können werden. Mein Plädoyer läuft also darauf hinaus, dass wir ergänzend zu den aktuellen Wegen der <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheitsfoerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheitsförderung">Gesundheitsförderung</a> auch innovative Lösungen entwickeln oder auch nur vorhandene nutzen sollten, die unsere körperliche, seelische und soziale <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a> gleichermaßen fördern.</p>
<p><strong>Suggestions:</strong></p>
<p>Als DAS Paradebeispiel will ich dies an dem Innovationsfeld „<a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a> durch <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a>“ illustrieren.  Die folgenden Vorschläge beziehen sich, um einem Missverständnis gleich vorzubeugen, nur in zweiter Linie darauf, wie man <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a> durch <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a> erreicht und warum dies überhaupt so effektiv ist. In erster Linie geht es darum, was diese Zielsetzung für Innovatoren bedeuten kann.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a> sollte in der Realisierung vieler Innovationen als Kernfunktion gesehen werden. Dies ist schon im Automobilbau erfolgreich, wie BMW vorexerziert – auch wenn dies (noch…) reichlich wenig mit <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheitsfoerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheitsförderung">Gesundheitsförderung</a> zu tun hat. Aber auch Fitness- und Rehabilitationsgeräte wären sehr viel erfolgreicher und würden in größerer Breite Akzeptanz und Wirkung erzielen, wenn sie unter der Perspektive der Nutzungsfreude entwickelt würden. Dies gilt sogar für politische Innovationen: Schon die Gründungsväter der Vereinigten Staaten hatten wohl die soziale <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a> im Kopf, als sie „Pursuit of Happiness“ in der amerikanischen Verfassung verankerten. Wie traurig, dass hieraus mittlerweile ein „Pursuit of Greediness“ geworden ist – das für die meisten Bevölkerungsschichten genau das Gegenteil von <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheitsfoerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheitsförderung">Gesundheitsförderung</a> bedeutet.</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a> zur <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheitsfoerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheitsförderung">Gesundheitsförderung</a> kann ein wesentlicher Impulsgeber für Dienstleistungsinnovationen sein. Beispiele hierfür sind die bereits jetzt wie Pilze aus dem Boden schießenden Wellness- und Massagetempel, Yogakurse und Ayurvedische Zentren. Weitergedacht und weitergemacht werden könnte hier durch Innovationen zu Leitideen wie „Ubiquitous Massage“ oder „Call a Cook“, die völlig neue Möglichkeiten zur Schaffung von Arbeitsplätzen in Verbindung mit <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a> und <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheitsfoerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheitsförderung">Gesundheitsförderung</a> eröffnen.</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a> ist ein enger Verwandter des Humors – der nicht nur Spaß macht, sondern auch, und das ist kein Scherz, extrem nützlich ist. Nicht nur ist Lachen eine der besten Aktivitäten zur <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheitsfoerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheitsförderung">Gesundheitsförderung</a> überhaupt, sondern durch Humor lassen sich auch neue Innovationsperspektiven erzeugen, Barrieren elegant aufbrechen und Synergien erzeugen. In Anbetracht dieser Vorteile geschieht aktuell geradezu lächerlich wenig, um mehr Humor im täglichen Leben von Innovatoren zu erlauben, zu ermöglichen oder gar zu verankern. Es steht daher zu befürchten, dass weitere Blogs zu diesem Themenkomplex folgen werden J</li>
</ul>
<p><strong>Questions:</strong></p>
<p>Bei aller <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a> zur <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a> gibt es für den Erfolg dieses Ansatzes auch Fragen, die beantwortet werden müssen. Hierzu gehören unter anderem:<strong> </strong></p>
<ul>
<li>Wie ermöglicht man „<a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a> für Alle“? Ich habe immer noch die für mich sehr erschreckende Aussage eines Hartz IV Empfängers im Ohr, der sagte, er käme ganz gut mit der Kohle zurecht; er könne nur nichts mehr machen, was ihm <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a> macht. Es wäre also sozial wenig nachhaltig, und noch dazu für mich kaum erträglich, wenn sich an Angeboten wie Massage, Lachboxen usw. wieder nur wenige erfreuen könnten, weil sich die Masse der Bevölkerung diese schlicht nicht leisten kann.</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie geht man damit um, dass für manche „Irgendwas durch <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a>“ immer noch als nazifizierter Schweinkram gesehen wird, und man diese Begriffsbildungen dementsprechend tunlichst zu unterlassen hat?</li>
</ul>
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		<title>Erfolgserlebnis</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2010/01/19/erfolgserlebnis/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 13:20:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Erdt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit verbessern]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgserlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Motivationsfaktoren]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der wohl besten Motivationsfaktoren ist das Erfolgserlebnis. Was motiviert und spornt jemanden mehr an sich gesundheitsförderlich zu Verhalten wie der Erfolg. Erfolg kann dabei beispielsweise ein wesentlich entspannterer körperlicher Zustand durch das Stressmanagement oder ein besseres Gesundheits- und Körpergefühl durch eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der wohl besten <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/motivationsfaktoren/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Motivationsfaktoren">Motivationsfaktoren</a> ist das Erfolgserlebnis. Was motiviert und spornt jemanden mehr an sich gesundheitsförderlich zu Verhalten wie der Erfolg. Erfolg kann dabei beispielsweise ein wesentlich entspannterer körperlicher Zustand durch das Stressmanagement oder ein besseres Gesundheits- und Körpergefühl durch eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung sein.</p>
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		<title>Motivationshilfen</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 13:19:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Erdt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit verbessern]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegungsmotivation]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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		<description><![CDATA[Motivationshilfen sind besonders bei der Förderung der körperlichen Aktivität gut einsetzbar und motivieren die Teilnehmer zusätzlich sich zu bewegen. Diese Motivationshilfen können prinzipiell in allen Altersklassen eingesetzt werden, es muss nur darauf geachtet, dass die jeweils passende Unterstütung für die  Zielgruppe gewählt wird. Die Computerkonsole Wii begeistert beispielsweise sowohl Kinder und Jugendliche als auch Erwachsene. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/motivationshilfen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Motivationshilfen">Motivationshilfen</a> sind besonders bei der Förderung der körperlichen Aktivität gut einsetzbar und motivieren die Teilnehmer zusätzlich sich zu bewegen. Diese <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/motivationshilfen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Motivationshilfen">Motivationshilfen</a> können prinzipiell in allen Altersklassen eingesetzt werden, es muss nur darauf geachtet, dass die jeweils passende Unterstütung für die  Zielgruppe gewählt wird.</p>
<p>Die Computerkonsole Wii begeistert beispielsweise sowohl <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/kinder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> und Jugendliche als auch Erwachsene. Die Sport- und Fitnessspiele regen zur Bewegung an und motiveren auch Personen, die sonst nur wenig Bezug zur Bewegung haben.</p>
<p>Ein weiteres erfolgreiches Beispiel für <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/motivationshilfen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Motivationshilfen">Motivationshilfen</a> ist die Kampagne des Bundesministeriums für <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a> &#8220;Bewegung und <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a>&#8221;. Das Motto lautet &#8220;Jeden Tag 3000 Schritte extra&#8221;. Als Motivationshilfe dient hierbei ein Schrittzähler, der den Teilnehmern Rückmeldung über ihr schon geleistetes Schrittpensum gibt. Diese Angebot kann insbesondere auch von älteren Teilnehmern wahrgenommen werden. Weitere Informationen zu dieser Kampagne finden Sie unter <a href="http://www.die-praevention.de" target="_blank">www.die-praevention.de</a></p>
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		<title>Schlechtes Gewissen</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 13:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Erdt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn das schlechte Gewissen einen mal wieder sehr plagt, kann man sich vielleicht doch noch dazu motivieren eine Runde joggen zu gehn oder statt den Pommes doch den Salat vorzuziehen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn das schlechte Gewissen einen mal wieder sehr plagt, kann man sich vielleicht doch noch dazu motivieren eine Runde joggen zu gehn oder statt den Pommes doch den Salat vorzuziehen!</p>
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		<title>Zeit</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 13:12:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Erdt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine der größten Motivationsbarrieren ist die fehlende Zeit. Immerzu heißt es: &#8220;Ich würde es ja machen, aber ich habe leider keine Zeit&#8221;. In der heutigen schnelllebigen Gesellschaft müssen gesundheitsförderliche Maßnahme deshalb sehr flexibel und zeiteffizient anwendbar sein, damit sie in jedem Alltag gut integrierbar sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der größten <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/motivationsbarrieren/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Motivationsbarrieren">Motivationsbarrieren</a> ist die fehlende <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/zeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zeit">Zeit</a>. Immerzu heißt es: &#8220;Ich würde es ja machen, aber ich habe leider keine <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/zeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zeit">Zeit</a>&#8221;. In der heutigen schnelllebigen Gesellschaft müssen gesundheitsförderliche Maßnahme deshalb sehr flexibel und zeiteffizient anwendbar sein, damit sie in jedem Alltag gut integrierbar sind.</p>
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		<title>Innerer Schweinehund</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 13:10:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Erdt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der innere Schweinehund ist leider manchmal viel zu groß und hält einen davon ab die gesundheitsförderlichen Maßnahmen durchzuführen die man geplant hatte. Um so wichtiger ist es feste Zeiten und Verabredungen auszumachen, damit man sich gezwungen fühlt auch wirklich teilzunehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der innere Schweinehund ist leider manchmal viel zu groß und hält einen davon ab die gesundheitsförderlichen Maßnahmen durchzuführen die man geplant hatte. Um so wichtiger ist es feste Zeiten und Verabredungen auszumachen, damit man sich gezwungen fühlt auch wirklich teilzunehmen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Angst</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 13:09:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Erdt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Angst ist oft eine entscheidene Barriere, wenn es um gesundheitsförderliches Verhalten geht. Besonders bei der körperlichen Aktivität / Bewegung haben viele Beteiligten Angst etwas falsch zu machen oder sich gar bei der Ausübung der Tätigkeit zu verletzen. Gerade bei Bewegung zusammen mit anderen Personen in einer Gruppe tritt auch die Angst sich zu blamieren in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/angst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Angst">Angst</a> ist oft eine entscheidene Barriere, wenn es um gesundheitsförderliches Verhalten geht. Besonders bei der körperlichen Aktivität / Bewegung haben viele Beteiligten <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/angst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Angst">Angst</a> etwas falsch zu machen oder sich gar bei der Ausübung der Tätigkeit zu verletzen. Gerade bei Bewegung zusammen mit anderen Personen in einer Gruppe tritt auch die <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/angst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Angst">Angst</a> sich zu blamieren in den Vordergrund. Diese Ängste müssen abgebaut werden, um eine erfolgreiche <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheitsfoerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheitsförderung">Gesundheitsförderung</a> durchführen zu können.</p>
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		<title>Guter Geschmack</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 13:05:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Erdt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei einer gesunden Ernährung ist es ganz wichtig, dass die Mahlzeit auch gut schmeckt. Gerade Kinder essen nicht, um sich gesund zu ernähren, sondern weil es ihnen schmeckt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer gesunden Ernährung ist es ganz wichtig, dass die Mahlzeit auch gut schmeckt. Gerade <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/kinder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> essen nicht, um sich gesund zu ernähren, sondern weil es ihnen schmeckt.</p>
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		<title>Gemeinschaft</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 13:03:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Erdt</dc:creator>
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		<title>Spaß muss sein!</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 13:02:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Erdt</dc:creator>
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		<title>Unwürdige Formelkompromisse in Kopenhagen – Lasst doch mal uns Innovatoren an die Zukunft!</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/12/20/unwurdige-formelkompromisse-in-kopenhagen-%e2%80%93-lasst-doch-mal-uns-innovatoren-an-die-zukunft/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 22:53:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Formelkompromisse]]></category>
		<category><![CDATA[Kopenhagen]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltkonferenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz Challenge: Das schöngeredete Fiasko der Klimakonferenz in Kopenhagen ist nur das prominenteste Beispiel für die Schwierigkeiten einer Realisierung nachhaltiger Entwicklung. Doch wie viel taugt der gewählte Ansatz überhaupt? Reduktionsziele und Grenzwerte beeinflussen eine Entwicklung, die sie in ihren Grundzügen gleichzeitig verhärten. Ich schlage deshalb vor, durch eine nach vorne gerichtete [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz<strong></strong></p>
<p><strong>Challenge:</strong></p>
<p>Das schöngeredete Fiasko der Klimakonferenz in Kopenhagen ist nur das prominenteste Beispiel für die Schwierigkeiten einer Realisierung nachhaltiger Entwicklung. Doch wie viel taugt der gewählte Ansatz überhaupt? Reduktionsziele und Grenzwerte beeinflussen eine Entwicklung, die sie in ihren Grundzügen gleichzeitig verhärten. Ich schlage deshalb vor, durch eine nach vorne gerichtete Orientierung an der Gestaltung einer lebenswerten Zukunft alte Kategorien zu verlassen – um einer nachhaltigen Entwicklung nicht nur in theoretischen Prozenten, sondern in praktischen Quantensprüngen näher zu kommen.</p>
<p><strong>Storyline:</strong></p>
<p>Juhuuu! Zu guter Letzt haben die Mächtigen der Welt doch noch das Klima gerettet, oder gar die ganze Welt? Auf jeden Fall haben sie ein Pamphlet auf den Weg gebracht, in dem… ja was denn eigentlich? Je genauer ich hinschaute, desto mehr war ich entsetzt; auch wenn man heutzutage schon einiges an Verblödung gewöhnt ist. Denn die völlig neue Dimension der Fortschritt suggerierenden Beliebigkeit verschlägt mir die Sprache – sie ist so weit von konkreten Handlungskonsequenzen und nachhaltiger Zukunftsgestaltung entfernt wie Dieter Bohlen vom Amt des Bundeskanzlers. Bezeichnenderweise hat die eigentlich zuständige und auch anwesende Gesamtheit der Chefs fast aller Nationen dieser Welt diesen Murks auch nur „zur Kenntnis genommen“. Ja, geht es noch peinlicher?</p>
<p>Klar ist doch: Die Menschen müssen insgesamt deutlich mehr im Einklang mit der Natur leben. Und zwar nicht für die Natur – der ist das, was wir hier treiben, völlig wurscht. Dem Klima erst recht, das muss genauso wenig geschützt werden wie der Abstand von der Erde zum Mond. Mensch, es geht um uns! Es geht darum, wie wir Menschen, und wie andere Lebewesen, heute und in Zukunft leben wollen, leben können.</p>
<p>Klar ist auch: Das momentane Geschachere hilft bei der Zukunftsgestaltung zu wenig, zu langsam, trotz des ungeheuren Aufwandes. Böse formuliert, wird die momentane Aktion – oder eben gerade nicht Aktion – dominiert durch von Lobbyisten umlagerte Kompromisspolitiker mit dem Rückgrat eines Wischmops, durch auf Ruhm, Ehre und Forschungsgeld bedachte Wissenschaftler mit stetigen Forderungen nach mehr Analysen und durch Gutmenschen mit der Hauptqualifikation Betroffenheit. Nun habe ich nichts gegen Politiker und Wissenschaftler, und erst recht nicht gegen Gutmenschen, aber im Verbund bilden diese eher eine Bremszone als eine Einspritzanlage für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft. Doch es ist aller-, allerhöchste <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/zeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zeit">Zeit</a>, dass endlich etwas geschieht. Also:</p>
<p><strong>Suggestions:</strong></p>
<p>Der wichtigste Vorschlag ist eher eine Einsicht – die ich hoffe, verbreiten und in Handlung überführen zu können: Man kann eine gewünschte nachhaltige Zukunft nicht nur, eigentlich noch nicht einmal besonders gut, durch Grenzwerte und Reduktionsziele erreichen. Viel besser ist ein schöpferisch-proaktives Vorausdenken der wichtigsten Eckpfeiler und Potenziale einer möglichen und gewünschten nachhaltigen Zukunft, und auf dieser Basis eine Entwicklung innovativer Produkte, Serviceangebote, Organisationsformen und Paradigmen, die diese Zukunft gestalten helfen. Einfacher ausgedrückt: Wir sollten uns gemeinsam darüber Gedanken machen, wie wir leben wollen, und dann Entwicklungen anstoßen, die uns bei der Erreichung dieser Vorstellungen helfen.</p>
<p>In dem Exkurs zur nachhaltigen Innovation <a href="http://www.springer.com/engineering/production+eng/book/978-3-540-76429-8">in meinem Buch (S.260 &#8211; 267)</a> habe ich dies eine offensive Strategie für nachhaltige Entwicklung genannt und an Beispielen sozialer, ökologischer und kultureller Nachhaltigkeit illustriert. Im Sinne holistischer Innovation ist jedoch auch diese Debatte zu akademisch: Im Sinne einer nachhaltigen Zukunftsgestaltung müssen Innovationen bei menschlichen Bedürfnissen und Interessen ansetzen; in ihrer Realisierung  müssen dann soziale, ökologische, ökonomische, kulturelle und emotionale Nachhaltigkeit gemeinsam gedacht und gleichzeitig berücksichtigt werden. Einige Beispiele sollen dies verdeutlichen:</p>
<ul>
<li>Der Umgang mit der Erhaltung der <strong><a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a> </strong>wird immer wichtiger. Dabei ist <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a> nicht die „objektive“ Abwesenheit von Krankheit, sondern wird bestimmt durch die subjektiven Faktoren Lebensfreude, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Und genau hier sollte nachhaltige Zukunftsgestaltung ansetzen: Innovationen für die Gesunderhaltung sollten als Zielsetzung (wieder) Lebensfreude vermitteln und erlauben; nicht durch kurzfristige Befriedigung von Kaufanreizen, sondern zum Beispiel durch die Unterstützung eines freudvollen Lebensstils durch geistige, körperliche und spirituelle Anregungen und Erfüllung. Die Bandbreite der Möglichkeiten für Innovationen reicht hier von aktivierenden Unterhaltungsmedien über kommunale wiederverwendbare Ganzkörper-Wohlfühlbäder bis hin zu Angeboten an Bewegung und frischen Steaks im Fernverkehr – zur Entschärfung der CO2 Problematik am besten aus dem Fleisch wenig furzender Tiere oder aus Chili-Tofu hergestellt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Nachhaltige Innovationen im Bereich <strong>Wohnen </strong>sollten als Zielsetzung Geborgenheit, Schutz und Gemütlichkeit für alle ermöglichen. Gemeinschaftserleben ist dabei für viele Menschen wesentlich wichtiger für ihre subjektive Lebensqualität als individualisierter Schnickschnack. Eine Wald-Hüttendorf mit innovativer Bio-Isolierung und selbst erzeugten Starkstrom wäre sowohl günstiger als auch für die meisten attraktiver als ein High-Tech Wohnhochhaus.</li>
</ul>
<ul>
<li>Innovative Anregungen zur Sicherstellung der <strong>Mobilität </strong>habe ich <a href="http://blog.sportkreativwerkstatt.de/?p=57">in einem früheren Blog</a> bereits diskutiert; insbesondere die Entwicklung neuer Fahrzeugkonzepte nach den Leitbildern Small, Smart, Sexy und Sustainable.</li>
</ul>
<p>Und es gibt viele weitere Bedürfnisfelder, die als Ausgangspunkt für die Entwicklung nachhaltiger Innovationen taugen: Beispiele sind das subjektive Sicherheitsgefühl, das Erleben von Erfolgsmomenten und die soziale Integration. Auch in diesen lässt sich durch innovative Lösungen wie einfache Kontaktmöglichkeiten für schnelle Hilfe, herausfordernde Bewegungsspiele mit individualisierbaren Spiellevels und unterhaltungs-attraktive Säulentreffs im öffentlichen Raum einiges an Verbesserung von <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a> und Lebensqualität erreichen.</p>
<p>Und nun der Clou: Wenn wir an diesen Stellen ansetzen; wenn wir uns bemühen, ein attraktives Leben im Einklang mit der Natur gestalten, dann erscheinen Diskussionen um eher 20 oder eher 30 Prozent Reduktion von CO2 sowohl von den Schwerpunkten als auch von den Dimensionen her plötzlich fast lächerlich, wie Relikte aus der Steinzeit. Wir brauchen aber keine Steinzeitdiskussion, wir brauchen eine lebenswerte Zukunft!</p>
<p><strong>Questions:</strong></p>
<p>Die vielen möglichen Diskussionsanregungen will ich hier auf eine, aber fast alles entscheidende Frage reduzieren: Der Realisierung vieler, nicht nur meiner, Vorschläge für eine nachhaltige Entwicklung entgegen steht die heutige viel zu sehr auf quantitatives Wachstum orientierte Realität des Kapitalismus US-amerikanischer Prägung, samt seiner aggressiven Verbreitung in die gesamte Welt zur Maximierung ungeheuerlicher Gewinne von Wenigen. Wie aber entgegnet man diesem durch Machtstrukturen, Propaganda und Lobbytum doch so fest installierten Wahnsinn? Und zwar nicht als literarisches Dampfablassen, sondern mit tatsächlicher Wirkung auf Veränderung?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Spaß</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/12/16/spas/</link>
		<comments>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/12/16/spas/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 10:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Erdt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motivations for Health]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Diskussion zu Aufbau und Struktur der Plattform</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/12/01/diskussion-zu-aufbau-und-struktur-der-plattform/</link>
		<comments>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/12/01/diskussion-zu-aufbau-und-struktur-der-plattform/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 02:03:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekt Neuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Health]]></category>
		<category><![CDATA[Intern]]></category>
		<category><![CDATA[Plattform]]></category>
		<category><![CDATA[Struktur]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz zum Stand der Dinge und einige Vorschlaege von mir. Steffi baut als Diplomarbeit ein System auf, dass Motivatoren fuer gesundheitsfoerderliches Handeln speichert &#8211; und gezielt wieder hergibt. Die Basis dazu sollte die Holistischkeits-Plattform sein, unter dem Unterpunkt &#8220;Health&#8221;. Also koennten schon Informations- und Wissensbausteine eingegeben werden. Der Unterpunkt &#8220;Health&#8221; hat folgende Beschreibung: &#8220;All Knowledge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz zum Stand der Dinge und einige Vorschlaege von mir.</p>
<p>Steffi baut als Diplomarbeit ein System auf, dass Motivatoren fuer gesundheitsfoerderliches Handeln speichert &#8211; und gezielt wieder hergibt. Die Basis dazu sollte die Holistischkeits-Plattform sein, unter dem Unterpunkt &#8220;Health&#8221;. Also koennten schon Informations- und Wissensbausteine eingegeben werden.</p>
<p>Der Unterpunkt &#8220;Health&#8221; hat folgende Beschreibung: &#8220;All Knowledge about Health for People and Innovators&#8221;</p>
<p>Den Punkt wuerde ich wie folgt strukturieren:</p>
<ol>
<li>What is Health?</li>
<li>Improve Health</li>
<li>Maintain Health</li>
<li>Regain Health</li>
<li>Knowledge for Health</li>
<li>Trends and Opportunities for Health</li>
<li>Visions for Health</li>
<li>Inspirations for Health</li>
<li>Motivations for Health</li>
<li>Needs, Wants, Ideas for Health</li>
<li>Innovations for Health</li>
<li>The Health System</li>
<li>Network for Health</li>
<li>Business for Health</li>
</ol>
<p>Wenn das zu viele Punkte auf einer Ebene sind, koennte man Punkt 1 bis 4 unter &#8220;For People&#8221;, 5 bis 11 unter &#8220;For Innovators&#8221; und 12 bis 14 unter &#8220;System, Network, Business&#8221; zusammenfassen.</p>
<p>Als Tags fuer Steffis Bereich (9.) fallen mir bisher ein:</p>
<p>&#8230;Arten von <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a></p>
<ul>
<li>koerperliche <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a></li>
<li>geistige <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a></li>
<li>emotionale <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a></li>
<li>soziale <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a></li>
</ul>
<p>&#8230;Ausgangssituation</p>
<ul>
<li>Gesund &#8211; primaere Praevention</li>
<li>Risiko &#8211; sekundaere Praevention</li>
<li>Krank gewesen &#8211; tertiaere Praevention</li>
<li>Krank &#8211; Heilung</li>
</ul>
<p>&#8230;Ansaetze zur Gesundheitsfoerderung</p>
<ul>
<li>Bewegung</li>
<li>Ernaehrung</li>
<li>Mentale Balance</li>
<li>Klassische Schulmedizin</li>
<li>alternative Gesundheitszugaenge</li>
<li>Beseitigung von Gesundheitsbarrieren</li>
<li>Lebensfreude</li>
</ul>
<p>&#8230;Motivatoren</p>
<p>Steffi muss ja auch was machen <img src='http://www.holistic-innovation.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&#8230;weitere Bezugs-Kategorisierungen</p>
<ul>
<li>Gesundheitstyp</li>
<li>Motivationstyp</li>
<li>Altersgruppe</li>
<li>Lebenssituation</li>
</ul>
<p>Ausserdem sind noch folgende Fragen zu klaeren:</p>
<ul>
<li>Wie gehen wir mit den verschiedenen Sprachen am besten um? Je vielsprachiger, desto mehr Input bekommen wir auch von den Mexikanern und sonstwem(und koennen spaeter auch besser in Spanien auftrumpfen)&#8230;</li>
<li>Wie gehen wir damit um, dass spaeter manchen Infos oeffentlich sein sollen und andere nicht. Vorschlag: Es gibt auch Tags mit &#8220;Offen&#8221;, &#8220;Fuer Partner&#8221;, &#8220;Intern&#8221;&#8230; oder kann man das auch anders loesen?</li>
</ul>
<p>Soviel kam in den letzten Tagen mit Gewalt aus mir raus&#8230; jetzt bin ich auf euch gespannt!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/12/01/diskussion-zu-aufbau-und-struktur-der-plattform/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Handy aus; Herz und Hirn an! – Weniger Kommunizieren und dafür besser Kooperieren verbessert den Wirkungsgrad von Innovationsarbeit enorm!</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/11/20/handy-aus-herz-und-hirn-an-%e2%80%93-weniger-kommunizieren-und-dafur-besser-kooperieren-verbessert-den-wirkungsgrad-von-innovationsarbeit-enorm/</link>
		<comments>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/11/20/handy-aus-herz-und-hirn-an-%e2%80%93-weniger-kommunizieren-und-dafur-besser-kooperieren-verbessert-den-wirkungsgrad-von-innovationsarbeit-enorm/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 14:11:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Hirn]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationsförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Wirkungsgrad]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz Challenge: Dauerkommunikation über Email, Handy, Twitter und Facebook prägt heute den Alltag. Für Innovationsarbeit hat dies jedoch eine ganze Reihe von negativen Konsequenzen, die kaum in der Diskussion stehen und deshalb von vielen kaum wahrgenommen werden. Innovatoren sollten sich dieser Probleme bewusst sein und „Mobilmachen“ gegen die Dauerokkupation der Herz-, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz</p>
<p><strong>Challenge:</strong></p>
<p>Dauerkommunikation über Email, Handy, Twitter und Facebook prägt heute den Alltag. Für Innovationsarbeit hat dies jedoch eine ganze Reihe von negativen Konsequenzen, die kaum in der Diskussion stehen und deshalb von vielen kaum wahrgenommen werden. Innovatoren sollten sich dieser Probleme bewusst sein und „Mobilmachen“ gegen die Dauerokkupation der Herz-, <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/hirn/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hirn">Hirn</a>- und Sinneskapazitäten.</p>
<p><strong>Storyline:</strong></p>
<p>Immerhin nervt das Nokia-Einheitsgebimmel nicht mehr – wenn man es in einem Workshop gerade geschafft hat, dass die Teilnehmer nachdenken. Jetzt massiert der Kommunikationsvibrator schön unauffällig die Körperteile, über denen er sich gerade befindet. Nun ja: Eigentlich ist das nur zum Teil ein Fortschritt. Denn uns wurde der Spaß beim Anblick der hochroten Köpfe genommen, die ein „Tschuldigung“ herauspressend die restlichen Teilnehmer des Meetings in Missbilligung vereinen. Schlimmer noch; der ganze Scham scheint verschwunden. Denn wenn jemand fünf Minuten nach der Kaffeepause mit dringender Miene aus dem Konferenzraum eilt, ist es in seltensten Fällen der Harndruck, der nach dem Ortswechsel verlangt. Ja, manche fühlen sich mittlerweile selbst für diesen zu wichtig und telefonieren ungerührt während des Meetings… Und mit SMS und Email beschäftigt sich heute ohnehin (fast) jeder, (fast) immer, (fast) überall!</p>
<p>Ach wenn doch nur auch nur annähernd so viel mehr geschähe, wie heute mehr kommuniziert wird. Schlimmer: Ich beobachte eher das Gegenteil. Abmachungen zum Beispiel scheinen fast grundsätzlich vorläufig, man kann ja immer noch… und sich dann zusammenrufen… leider ist gerade… um was ging es eigentlich? Der Qualität der Arbeit dient all das nicht. Und insbesondere für Innovationsarbeit ist Dauergeplappere und -gemaile fatal. Warum?</p>
<ul>
<li>Für die Entwicklung von Visionen, komplexen Zukunftsvorstellungen als Richtungsgeber für Innovationen, sind Phantasie, geistige Freiräume und die Fähigkeit für ein komplexes Vorstellungsvermögen wichtig. In weiteren Innovationsphasen erfordert die Generierung erfolgreicher Konzepte und Systemlösungen die Fähigkeit zu komplexer Problemlösung und kreativer Konzeptfindung; jeweils auf der Basis eines systemischen Verständnisses der Herausforderungen. Doch viele dieser Kompetenzen verkümmern oder werden durch die Kommunikations-Dauerbeanspruchung aus dem persönlichen Budget von <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/zeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zeit">Zeit</a> und Geist getilgt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Innovation bedeutet und erfordert Initiative und Durchhaltevermögen bis zum letztendlichen (Produkt-)ergebnis. Hierzu ist geistige und körperliche Energie nötig; Widerstände müssen ausgehalten, Aktivitäten initiativ weiter gedacht und gemacht werden. Für all das bleibt in der Dauerkommunikation oft weder <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/zeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zeit">Zeit</a> noch Energie übrig.</li>
</ul>
<ul>
<li>Viele Innovationen entstehen durch Synergien, die wiederum eine hohe informelle Qualität und Vertrauenswürdigkeit der Beziehungen und eine positive Chemie zwischen den Partnern voraussetzen. Diese Qualitäten sind nun vielleicht proportional zur Qualität der Kommunikation, sicher aber nicht zur deren Quantität. Insbesondere die ansteigende Beliebigkeit ist für Vertrauensbildung und positive Chemie kontraproduktiv.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das „Treffen“ der Bedürfnisse und Interessen der späteren Nutzer einer Innovation stellt an die Innovatoren Anforderungen an Empathie, Einfühlungsvermögen und an die Wahrnehmungsfähigkeit von Gefühlen, Interessen, Dispositionen und Lebensbedingungen. Doch die komplexe Sinnlichkeit wird zusehends reduziert: Drei Spiegelstriche im Powerpoint, zwei kurz geschossene Digitalfotos, 112 Zeichen im Twitter, die kurze SMS „Bin angekommen. Sonne scheint!“</li>
</ul>
<p><strong>Suggestions:</strong></p>
<p>Im Sinne der Förderung effektiver Innovationsarbeit möchte ich aus dieser Diskussion folgende Vorschläge ableiten:</p>
<ol>
<li> Innovatoren und Innovationsförderer sollten sich klarmachen, dass Innovationarbeit anders abläuft und andere Anforderungen stellt als viele „normale“ Projektarbeit (das ist fast schon ein Kotau gegenüber dem Status Quo: Sicherlich stört Dauerkommunikation auch bei anderer Arbeit, aber das soll hier nicht Thema sein…). Und sie sollten diese Andersartigkeit der Arbeit auch zulassen und sich den neuen Anforderungen entsprechend orientieren.</li>
<li>Innovationsarbeit sollte sich dauerhaft reflexiv an der Wirkung des Tuns – und als Voraussetzung hierzu an der Qualität der Kooperation orientieren. Dabei können viele Tätigkeiten nicht schablonenhaft vorgegeben werden, sondern verlangen nach Kontemplation und dichtem Diskurs (ich werde sicherlich in einem anderen Blog schreiben, was ich genau damit meine…).</li>
<li>Damit die oben genannten Probleme kompensiert werden, sollten Innovatoren <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/zeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zeit">Zeit</a> einplanen für Arbeitsphasen ohne alle Gadgets. Kein Laptop, kein Handy, kein Fotoapparat; noch nicht einmal eine Armbanduhr. Viele wurden dabei schon überrascht, was Geist, Körper und das soziale Leben sonst noch bieten&#8230; für Innovatoren sind solche Erfahrungen erfolgsentscheidend.</li>
<li>Bei wichtigen Workshops und Diskursen sollte von den Teilnehmern die komplette Anwesenheit von Körper und Geist gefordert werden. Noch vor wenigen Jahren war das eine Selbstverständlichkeit; heute lässt es sich kaum noch fordern und sicher nicht immer realisieren. Doch manchmal müssen Moderatoren auf Anwesenheit und „Handy aus“ bestehen, um Workshopziele wie die Vermehrung von Wissen und Kompetenz, die zielgerichtete Ideenproduktion und die „Mitnahme“ und Immersion der Teilnehmer zu erreichen.</li>
</ol>
<p><strong>Questions:</strong></p>
<ol>
<li>Bei Innovationsarbeit führt ein Weniger und Langsamer, dafür aber Intensiver, in aller Regel zu wertvolleren Ergebnissen. Wie kann man diese Tatsache gegen den heutigen Hektik-Mainstream wirkungsvoll kommunizieren?</li>
<li>Wie können Elemente eines sozio-technischen Systems zur Unterstützung von Innovationsarbeit aussehen, die effektiv und wirkungsvoll sind?</li>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/11/20/handy-aus-herz-und-hirn-an-%e2%80%93-weniger-kommunizieren-und-dafur-besser-kooperieren-verbessert-den-wirkungsgrad-von-innovationsarbeit-enorm/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jahrmarkt der Eitelkeiten – über Innovation und Kooperation für den Spitzensport</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/10/28/jahrmarkt-der-eitelkeiten-%e2%80%93-uber-innovation-und-kooperation-fur-den-spitzensport/</link>
		<comments>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/10/28/jahrmarkt-der-eitelkeiten-%e2%80%93-uber-innovation-und-kooperation-fur-den-spitzensport/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 13:04:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzensport]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.sportkreativwerkstatt.de/?p=101</guid>
		<description><![CDATA[Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz Challenge: Spitzensport ist faszinierend und steckt voller Potenzial. Leider kommt dies manchmal zuallerletzt dem Sport und den Sportlern zu Gute. Hier ist neues Denken und Handeln gefragt – insbesondere im Hinblick darauf, wie man Kooperation und Innovation fördert. Special: Dieser Blogbeitrag ist hat ein neues Formatelement „Special“, denn er ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz</p>
<p><strong>Challenge:</strong></p>
<p>Spitzensport ist faszinierend und steckt voller <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/potenzial/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Potenzial">Potenzial</a>. Leider kommt dies manchmal zuallerletzt dem Sport und den Sportlern zu Gute. Hier ist neues Denken und Handeln gefragt – insbesondere im Hinblick darauf, wie man Kooperation und Innovation fördert.</p>
<p><strong>Special:</strong></p>
<p>Dieser Blogbeitrag ist hat ein neues Formatelement „Special“, denn er ist ein selbst eine Art Kooperationsexperiment: Er ist Eröffnungs- oder, weniger pathetisch, Testblog im Rahmen eines Projektes zum Wissensmanagement im deutschen Spitzensport (blog.wissen-wvl.de; in Vorbereitung: www.wissen-im-sport.de). Er ist gleichzeitig „normaler“ Beitrag zum Blog zur Holistischen Innovation der SportKreativWerkstatt (blog.sportkreativwerkstatt.de). Er ist damit in gewisser Art und Weise selbstreferenziell: Innovation und Kooperation für den Spitzensport…</p>
<p>Für neue Leser: Meine Blogbeiträge haben immer bestimmte Perspektiven auf Innovation zum Thema. Sie sind etwas herausfordernd, um zum Lesen anzuregen, Diskussionen anzufachen und neue Impulse zu setzen. Gleichzeitig sind sie aber auch lösungsorientiert; sie enden immer mit einigen Handlungsvorschlägen. Schließlich entsteht Innovation nicht durch Meckern und Besserwissen, sondern einzig und alleine durch Aktion!</p>
<p><strong>Storyline:</strong></p>
<p>Das folgende Märchen ist ausdrücklich und wahrhaftig fiktiv – auch wenn man gut und gerne das Gegenteil glauben könnte.</p>
<p>Es war einmal eine Sportlerin, nennen wir sie Maria, Deutsche Jugendmeisterin im Sackhüpfen. Mit ihrer Bestzeit hätte sie bei den letzten Olympischen Spielen (in der fiktiven Welt ist Sackhüpfen olympisch) die Bronzemedaille gewonnen, im zarten Alter von 13 Jahren. Ein Jahrhunderttalent: motiviert, engagiert, fröhlich – einfach gut! Doch leider musste sie recht bald feststellen, dass gute Sportlerinnen nicht nur einfach gute Sportlerinnen sind. Sie sind auch potenzieller Katalysator für die Vermehrung von Profit, Status, Macht, Einfluss und ähnlichem mehr. Also nahm das Schicksal seinen Lauf…</p>
<ul>
<li>Ein Berater wusste, wie man (in erster Linie er selbst) Geld machen würde. Marias fröhliches Gesicht prangte auf Werbung für Haarentferner, Schokocreme und Waschverstärker. Immer mehr Promotion-Auftritte, immer lächeln. Wie soll sie da fröhlich bleiben?</li>
</ul>
<ul>
<li>Ein sportwissenschaftliches Institut für Sprungdynamik wusste, wie Maria Technik und Training optimieren könnte.  Die Sprünge müssten weiter sein, dennoch solle sie nicht so tief in die Hocke gehen. Puls, Laktat, Eisprung und Zehenwachstum wurden permanent kontrolliert. Spaß am Training und Sicherheit bei der Bewegung verschwanden.</li>
</ul>
<ul>
<li>Der Sackhüpf-Verband sah seine Chance, endlich unabhängig zu werden und damit auch eine eigene Funktionärsriege zu den Olympischen Spielen zu schicken. Man argumentierte im Sportministerium, nur mit solch schlanken Strukturen und einer Übertragung der Fördermittel des ohnehin glücklosen Eierlauf-Verbands auf die eigenen Institutionen könne man erfolgreich sein. Schade, dass nach der Bundestagswahl der Seniorenmeister im Eierlaufen Sportminister wurde… Jetzt reichte das Fördergeld für die Sackhüpfer nicht einmal mehr, um Marias Trainingswiese zu mähen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ein Hersteller von Säcken witterte Profit im Hochpreissegment. Er brachte einen Beryllium-Sack aus der Weltraumforschung auf den <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/markt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Markt">Markt</a>, den unsere Sportlerin fortan benutzen musste. Er war viel zu hart, und Maria litt fortan unter chronischen Entzündungen der Patellasehne. Sie fiel somit leider für die Olympiasaison aus…</li>
</ul>
<p>Nein, hier wird jetzt nicht noch die Rolle der Sportmediziner persifliert… und auch auf andere Ausweitungen verzichtet. Schließlich ist die Geschichte ja rein fiktiv J. Außerdem sollte die Botschaft jetzt klar sein: Erfolg im Spitzensport ergibt sich nicht als Summe aus einer Verfolgung von Einzelinteressen; eher im Gegenteil. Erfolg im Spitzensport erfordert so viel Kooperation im Umfeld der Sportler wie irgend möglich. Und vor allem Liebe, Hingabe und Enthusiasmus für den Sport selbst.</p>
<p><strong>Suggestions:</strong></p>
<p>Was heißt das nun für unser Thema, Innovation und Kooperation für den Spitzensport? Im Folgenden möchte ich einige Handlungsansätze diskutieren:</p>
<ul>
<li>Spitzensport soll vieles leisten; Bestätigung, Begeisterung, Unterhaltung, Demonstration; er soll Frieden und Business fördern, jungen Menschen Ziele geben und alte Menschen von Kraft und Jugend träumen lassen. Er kann all diese Wünsche und Anforderungen jedoch langfristig nur erfüllen, wenn er authentisch bleibt: Innovationen dürfen daher den Sport und die Sportler nicht nur instrumentalisieren und vor vollendete Tatsachen stellen, sondern sollten in Kooperation mit diesen so entwickelt werden, dass für alle Seiten attraktive Lösungen entstehen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Zur Förderung des Spitzensports, und insbesondere von Innovationen für den Spitzensport, sind daher kooperative Strukturen zu schaffen und zu erhalten. Hierzu zählen formale genauso wie informelle, reale genauso wie virtuelle Formen der Unterstützung von Kooperation und Kommunikation. Einige Lösungen, die wir mit dem Deutschen Skiverband bereits erfolgreich etabliert haben, sind Innovationsnetzwerke, runde Kreativtische und Wiki-basierte Systeme zum Wissens- und Ideenmanagement. Als Schwerpunkte für weitere Handlungsansätze sehen wir eine Verbesserung der sportartübergreifenden Kooperation, die unbürokratischen Förderung von kleinen und kleinsten Innovationsinitiativen und die Verschmelzung von realer mit virtueller Kooperationsarbeit, zum Beispiel über Wandbildschirme.</li>
</ul>
<ul>
<li>Eine wesentliche Erfahrung aus allen bisherigen Aktivitäten ist, dass eine Unterstützung von Innovation für den Spitzensport auch dabei ansetzen sollte, Begeisterung zu schaffen bei aktuellen und potenziellen Innovatoren. Die „Szene“ rund um den Spitzensport sollte daher nicht nur geprägt sein von überbewerteten Schönheiten, verkalkten Besserwissern und gelangweilten VIPs, sondern man sollte auch die einladen, die tatsächlich Herz und <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/hirn/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hirn">Hirn</a> für den Wettbewerbsvorteil der Sportler und Hingabe und Ressourcen für alte und neue Initiativen einsetzen können und wollen.</li>
</ul>
<p><strong>Questions:</strong></p>
<ol>
<li>Eitelkeiten werden so schnell nicht verschwinden. Wie kann man diese so „umlenken“, dass sie Kooperation und Innovation fördern?</li>
<li>Wie sieht ein optimaler institutioneller Rahmen aus zur Förderung von Innovation und Kooperation für den Spitzensport?</li>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/10/28/jahrmarkt-der-eitelkeiten-%e2%80%93-uber-innovation-und-kooperation-fur-den-spitzensport/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Tod der Tat? – Barack Obama erhält den Friedensnobelpreis</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/10/12/der-tod-der-tat-%e2%80%93-barack-obama-erhalt-den-friedensnobelpreis/</link>
		<comments>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/10/12/der-tod-der-tat-%e2%80%93-barack-obama-erhalt-den-friedensnobelpreis/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 13:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationsförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Nobelpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz Challenge: Gehen heute selbst in der idealistischen Welt der erklärte gute Wille und die charismatisch vorgebrachte gute Idee vor der vollbrachten guten Tat? Für Innovatoren wäre diese Entwicklung dramatisch und demotivierend. Und überhaupt: Warum gibt es eigentlich keinen Nobelpreis für Innovation? Storyline: Wenn man gerade in Oslo ist, fühlt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz</p>
<p><strong>Challenge:</strong></p>
<p>Gehen heute selbst in der idealistischen Welt der erklärte gute Wille und die charismatisch vorgebrachte gute Idee vor der vollbrachten guten Tat? Für Innovatoren wäre diese Entwicklung dramatisch und demotivierend. Und überhaupt: Warum gibt es eigentlich keinen Nobelpreis für Innovation?</p>
<p><strong>Storyline:</strong></p>
<p>Wenn man gerade in Oslo ist, fühlt sich alles noch viel näher und deshalb viel unglaublicher an. Ja, nach allem was ich weiß und erzählt bekomme schätze ich Barack Obama sehr. Eine Erlösung von George W. Bush – mittlerweile mag man ja schon gar nicht mehr wahrhaben, dass es diese acht Jahre wirklich gab. Ich fühlte sogar ein wenig Hoffnung zurückkehren, dass Glaubwürdigkeit, Authentizität, vielleicht sogar Benevolenz in der Politik tatsächlich (noch) möglich sind. Auch in Deutschland könnten wir sicher mehr davon gebrauchen.</p>
<p>Doch nun das! Der Friedensnobelpreis, vielleicht die höchste Auszeichnung der Welt für ideelles Handeln, wird für Charisma vergeben. Und das ohne Not: Obama wird noch bis mindestens Anfang 2013 der mächtigste Mann der Welt sein. Er hätte noch genug <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/zeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zeit">Zeit</a> gehabt, sich eine solche Auszeichnung tatsächlich zu verdienen. So aber fühlt es sich an wie ein Schlag ins Gesicht für all jene, die mit ihrer Energie und Initiative, oft unter hohem persönlichen Risiko und gegen das gesamte Establishment, im Großen wie im Kleinen Großartiges zur Förderung von Frieden und Freiheit geleistet und erreicht haben.</p>
<p>Innovatoren können über diese Entwicklung nicht <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/glucklich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with glücklich">glücklich</a> sein. Schon heute steht die Zahl derer, die über Innovation reden, mit der Zahl der wenigen, die Innovation tatsächlich „machen“, in einem krassen Missverhältnis. Und wenn jetzt selbst anerkannte überparteilich ideell angesiedelte Gremien wie das Nobelpreiskomitee begnadete Redner statt begnadigter Täter auszeichnen; woher kann man dann noch die Motivation ziehen, die Welt zu verändern?</p>
<p><strong>Suggestion:</strong></p>
<p>Laut dem Testament Nobels soll der Nobelpreis an diejenigen Personen ausgeteilt werden, die im vergangenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen gebracht haben. Eine Frage darf, ja muss erlaubt sein: Wo bleiben hier die Innovatoren? Denn diese sind es doch, die nicht nur forschen und reden, sondern Visionen entwickeln und diese umsetzen; mithin direkter als irgendwer sonst der Menschheit Nutzen bringen.</p>
<p>Ich fordere daher auch einen Nobelpreis für Innovation; im Geiste des Testaments von Nobel, aber abweichend von der heute etwas überholten Fokussierung auf die disziplinäre Fokussierung des damaligen Zeitgeistes. Und dabei ist mit Innovation ausdrücklich nicht eine technische Erfindung oder Entwicklung gemeint, sondern ein Produkt, ein Angebot, eine Aktivität oder sonstiges, das tatsächlich und primär neuen Nutzen für die Menschheit stiftet.</p>
<p>Große Innovationen werden zu einem hohen Anteil durch idealistische Enthusiasten auf den Weg gebracht. Menschen, die oft jenseits von Arbeitsbeschreibung und momentaner Anerkennung, und erst recht nicht mit adäquater Vergütung, großartige Lösungen für die Menschen entwickelt und verbreitet haben. Für diese gibt es bisher keine Auszeichnung; typische Innovatoren würden auch nicht unbedingt dafür und deswegen arbeiten. Aber ein Nobelpreis für Innovation wäre ein öffentlichkeitswirksame Förderung der Idee, dass es das sehr wohl Wert ist, durch hohen persönlichen Einsatz innovative Lösungen zum Nutzen der Menschheit zu entwickeln und zu etablieren. Nachahmer können und sollten ermutigt werden!</p>
<p><strong>Questions:</strong></p>
<ol>
<li>Wer wären würdige Preisträger für einen Nobelpreis für Innovation?</li>
<li>Wie könnte man Kategorien und Auswahlkriterien so festlegen, das tatsächlich diejenigen Personen oder Gruppen ausgezeichnet werden, die Innovationen mit einem hohen Nutzwert für die Menschheit entwickelt und etabliert haben?</li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stairway to Heaven – zum schmalen Grat zwischen Sklaverei und Schönheitssport</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/09/15/stairway-to-heaven-%e2%80%93-zum-schmalen-grat-zwischen-sklaverei-und-schonheitssport/</link>
		<comments>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/09/15/stairway-to-heaven-%e2%80%93-zum-schmalen-grat-zwischen-sklaverei-und-schonheitssport/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 13:21:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sklaverei]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz Challenge: Gelangweiltes Dahintreten in Fitnessstudios mag das Gewissen beruhigen oder Aktivität demonstrieren; es bringt jedoch denen, die das so machen, so gut wie nichts – und schreckt andere von körperlicher Aktivität ab. Dabei bieten Sport und Bewegung alle Möglichkeiten, Freude mit Gesundheits- und Schönheitswirkung zu verbinden; man muss nur auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz</p>
<p><strong>Challenge:</strong></p>
<p>Gelangweiltes Dahintreten in Fitnessstudios mag das Gewissen beruhigen oder Aktivität demonstrieren; es bringt jedoch denen, die das so machen, so gut wie nichts – und schreckt andere von körperlicher Aktivität ab. Dabei bieten Sport und Bewegung alle Möglichkeiten, <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a> mit Gesundheits- und Schönheitswirkung zu verbinden; man muss nur auch zeitgemäße Angebote entwickeln und Lifestyle-PR entsprechend gestalten.</p>
<p><strong>Storyline:</strong></p>
<p>Cuernavaca, Mexico; im Museum. Ein großes Mühlrad erweckt meine Neugier – und kein Wunder: Es ist gar kein Mühlrad, sondern eine endlose Trittleiter, ähnlich wie ein Hamsterrad, nur dass hier Sklaven treten, um Wasser zu fördern, Getreide zu mahlen… Ich weiß es schon gar nicht mehr genau. Es sieht martialisch aus.</p>
<p>Zunächst denke ich: Was für eine Schweinerei, Ausbeutung… was man halt so über die Sklaverei denkt. Doch plötzlich sehe ich vor meinem geistigen Auge die Reihe von Stairmaster-Fitnessgeräten in meinem Fitnessstudio. Darauf teilweise unförmige Gestalten mit einem miesepetrigen Gesichtsausdruck, wobei Nutzungsart und -intensität nicht dazu geeignet scheinen, irgendetwas an beiden Sachverhalten zu ändern.</p>
<p>Wofür treten sie (r)ein? Bewegungsfreude ist es offenbar nicht, und weder stark noch schön wird man, so lange sich die Bewegung nur bei genügend langer Betrachtungszeit vom Stehen unterscheidet. Aber etwas treibt, und es ist wohl entweder das Gefühl, etwas zu tun, oder die Möglichkeit, zu behaupten oder zu zeigen, dass man etwas tut. Nur: Warum tut man/frau überhaupt? Wenn es tatsächlich extrinsische „Zwänge“ sind, wegen derer hier hydraulikbetriebene Treppenstufensurrogate auf und ab bewegt werden – vielleicht noch von Modezaren gefordert und von Klatschreportern in selbsternannten Wohlfühlzeitungen kolportiert – ist der Unterschied zur Sklaverei fast nur noch der, dass man im Fitnessstudio noch dafür bezahlt…</p>
<p>Okay, das war Ketzerei. Dabei soll der Blog doch Perspektiven zu Innovation bringen. Doch die sind gar nicht so weit weg wie man meinen mag. Denn mein leidenschaftliches Plädoyer ist, dass Bewegung auch <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a> machen kann, und machen sollte. Den „Sportlern“ sollte klar sein, dass das teilnahmslose und regungsarme Abspulen eines Programmes – weil man meint, das müsste so sein – sicher nicht die erhoffte oder suggerierte Wirkung erzielt. Das heißt nicht, dass sie nichts machen sollten, im Gegenteil. Sie sollten sich nur Formen von Bewegung und Sport aussuchen, die <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a> und Begeisterung wecken; zur nachhaltigen Nutzung motivieren und Intensität fast nebenbei erzeugen. Und die Innovatoren sollten gefälligst auch solche Angebote entwickeln. Wie und was, beschreibe ich im nächsten Abschnitt.</p>
<p><strong>Suggestions:</strong></p>
<p>Folgende Anregungen möchte ich gerne ins Gebetbuch von Innovatoren im Bereich Sport und, noch wichtiger, Prävention und Rehabilitation schreiben:</p>
<ul>
<li>Auch wenn ich mich wiederhole: Geräte und sonstige Angebote, die nicht genutzt werden, nutzen nichts. Je weiter man von Krankheitsbekämpfung weg geht in Richtung primärer Prävention, Lifestyle und Sport, desto wichtiger wird dieses Argument: Innovatoren müssen daher hier zuerst von <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/bewegungsmotivation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bewegungsmotivation">Bewegungsmotivation</a>, Bewegungsfreude und Lebensweltintegration ausgehen, und dann erst die Gesundheitsbeiträge optimieren.</li>
</ul>
<ul>
<li>Bewegungsangebote zur Förderung von <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a> und Schönheit konkurrieren permanent mit anderen Attraktionen des Lebens; Fernsehen, Computerspielen, Kneipe, Drogen, Handynutzung. Und selbst wenn Liegestützen, Klimmzüge und Kniebeugen eigentlich ein prima Präventionsprogramm darstellen, sind sie immer weniger konkurrenzfähig in diesem Wettbewerb… Innovatoren müssen sich daher immer Neues dem Zeitgeist angepasstes einfallen lassen, um Menschen zu Bewegung zu motivieren.</li>
<li>Es ist bezeichnend, aber nicht befriedigend, dass Innovationen hier von völlig „sektorfremden“ Unternehmen entwickelt werden; noch dazu mit großem Erfolg. Die Nintendo Wii soll hier als viel zitiertes Beispiel genügen. Ich möchte daher dringend anregen und anraten, dass Hersteller von Präventions- und Rehabilitationsgeräten aus dieser Lektion lernen und Aspekte der Motivation und <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a> in ihre Entwicklungsanstrengungen integrieren. Sie könnten sonst sang- und klanglos vom <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/markt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Markt">Markt</a> verschwinden.</li>
</ul>
<p><strong>Questions:</strong></p>
<ol>
<li>In Fitnessstudios beobachte ich immer öfter, dass viele auch bei gutem Gesundheitszustand mit geringst möglichen Gewichten trainieren. Ein Studio mag im Hinblick auf Verletzungsrisiko auf Nummer sicher gehen wollen, körperliche Anstrengung beim Sport immer weniger attraktiv erscheinen – doch ein solches „Training“ bringt nichts. Was kann man tun, damit Menschen ab und zu auch wieder an ihre körperlichen Grenzen gehen – und dabei vielleicht sogar Spaß erleben, auf jeden Fall aber effektiv <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a> und Aussehen fördern?</li>
<li>Welche Hilfestellungen (außer natürlich unserer Innovationsmethodik <a href="http://www.springerlink.com/content/h87xt844l96x4825/">http://www.springerlink.com/content/h87xt844l96x4825/</a> ) kann man Innovatoren im Bereich Prävention und Rehabilitation geben, um Produkte und Serviceangebote im Hinblick auf Nutzungsmotivation und Lebensweltintegration zu entwickeln und zu verbessern?</li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>An das Morgen denken wir morgen – Betrachtungen zu den Selbstlähmungskräften des Marktes</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/08/11/an-das-morgen-denken-wir-morgen-%e2%80%93-betrachtungen-zu-den-selbstlahmungskraften-des-marktes/</link>
		<comments>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/08/11/an-das-morgen-denken-wir-morgen-%e2%80%93-betrachtungen-zu-den-selbstlahmungskraften-des-marktes/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 07:26:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationsförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Lähmung]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz Challenge: Die Krise als Chance… selten wurde ein Spruch mehr missbraucht. Denn um eine Chance zu sein, muss man in der Krise etwas ändern – und nicht durchhalten, schnell die Probleme auf Alle verteilen und dann weiterwursteln bis zum nächsten absehbaren Chaos – wie derzeit leider zu beobachten. Mein Plädoyer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz</p>
<p><strong>Challenge:</strong></p>
<p>Die Krise als Chance… selten wurde ein Spruch mehr missbraucht. Denn um eine Chance zu sein, muss man in der Krise etwas ändern – und nicht durchhalten, schnell die Probleme auf Alle verteilen und dann weiterwursteln bis zum nächsten absehbaren Chaos – wie derzeit leider zu beobachten. Mein Plädoyer daher: Stützt Innovatoren; lasst sie aber nicht nur Produkte und Serviceangebote entwickeln, sondern auch Vorschläge für ein nachhaltigeres Wirtschafts- und Finanzsystem!</p>
<p><strong>Storyline:</strong></p>
<p>Nein, wir Deutschen sind nicht die einzigen, die den Kopf in den Sand stecken und warten, bis alles vorbei ist. Die OECD bemängelt bei nahezu allen Staaten den Rückgang von Investitionen in Innovation in Krisenzeiten – und fordert, auch langfristiges Denken in kurzfristige Konjunkturprogramme einzubetten, „um die Glaubwürdigkeit für die Staatsanleihen zu erhöhen und eine bessere Neuausrichtung und dadurch eine nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu ermöglichen.“ (<a href="http://www.oecd.org/dataoecd/59/45/42983414.pdf" target="_blank">http://www.oecd.org/dataoecd/59/45/42983414.pdf</a>).</p>
<p>Letztendlich ist es unser großes Glück, dass die Vogel Strauß Mentalität weltweit vorzuherrschen scheint. Denn jeder Erstsemester in BWL lernt, dass man gerade in Zeiten der Krise in Innovationen investieren sollte. Nur – wenn keiner das tut, geht alles mehr oder weniger so weiter wie bisher. Globales Nichtstun als Chance, mit Pomadigkeit durchzukommen…</p>
<p>Schauen wir uns an, was passiert (ist):</p>
<ul>
<li>Größenwahnsinnige und unverantwortliche globale Zockerei einiger Banker, der sich die Wiedekings und Schaefflers dieser Welt beherzt anschlossen, verursachte eine Krise in der Finanz- und dann auch in der realen Wirtschaft (allein diese oft genannte Trennung zeigt schon den Unfug des Gesamtsystems).</li>
</ul>
<ul>
<li>Dieses System wird gerettet, in einem einmaligen Kraftakt die Probleme sozialisiert, das heißt, auf uns alle und die Folgegenerationen verteilt. An Geld soll es nicht scheitern…</li>
</ul>
<ul>
<li>Der Staat nimmt also Kredite auf – und die, die das Schlamassel ausgelöst haben, verdienen an der Kreditvergabe. Und die Investmentbanker „machen schon wieder 4000 EUR Flaschen Wein auf“, wie die Süddeutsche letzte Woche berichtete. Aber die Banken „müssen“ sich noch weiter sanieren und geben das Geld erst einmal nicht weiter.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Unternehmen machen weniger Umsatz und Kurzarbeit; die Anleger wollen endlich wieder Gewinn und setzen die Unternehmen unter Druck. „Jedes Quartal wollen die jetzt schwarze Zahlen; überall wird kosmetisch behandelt…“ jammert einer unserer Kunden. Ein anderer: „Ich brauche jetzt zwei Unterschriften vom Konzernvorstand, um einen Auftrag zu vergeben.“ Allein dieser bürokratische Akt kostet vermutlich mehr als das ganze Projekt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Innovationsvorhaben werden daher von vielen auf Eis gelegt: „Vor nächstem Jahr geht da gar nichts…“ so der Tenor vieler unserer Partner.</li>
</ul>
<p>Aus Unternehmersicht scheint klar: Sicherheit geht vor; eher werden Arbeitskräfte erhalten als Abenteuer der Innovation gewagt. Und man kann ihnen auch nicht vorwerfen, im Rahmen der Bedingungen des Finanzsystems zu agieren, dem sie doch ausgeliefert sind. Und dennoch: Die Sicherheit ist trügerisch. Denn sie geht davon aus, dass nach der Krise alles so funktioniert wie vorher – ähnliche Produkte, ähnliche Kaufinteressen, ähnliche Systemstrukturen. Dass dies jedoch so sein wird, ist unwahrscheinlich: In Kern-Zukunftsfeldern wie Mobilität und <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a> vollziehen sich rasante Veränderungen; neue Technologien und  Materialien ermöglichen völlig neuartige Produkt- und Systemansätze – all das wird sicher zu neuen Produkten und zu neuen Strukturen führen. Wer daher jetzt auf das Gestern setzt, wird morgen mit einem gehörigen Kater aufwachen. Was also tun?</p>
<p><strong>Suggestions:</strong></p>
<p>Der zentrale aber auch einigermaßen „abgefahrene“  Vorschlag ist der, Innovatoren nicht nur auf Innovationen in Produkt, Technologie, Service etc. anzusetzen, sondern diese auch Konzepte für ein zukunftsorientiertes und nachhaltig erfreuliches Wirtschafts- und Finanzsystem entwickeln zu lassen. Man dürfte gespannt auf die Ergebnisse sein – und hätte bei guter Moderation endlich auch fundierte Vorschläge, die nicht in den Hinterzimmern von Davos oder Parteizentralen einseitig interessensgeleitet entstehen. Aber ich kann auch konkreter:</p>
<ul>
<li> Unternehmen sollten jetzt die nicht ausgelasteten Arbeitskräfte dafür einsetzen, an Innovationspotenzialen im Hinblick auf Zukunftsthemen zu arbeiten. Neben den konkreten Impulsen stellt sich dadurch die gesamte Firma auf für die Herausforderungen von morgen ein; durch verbesserte Qualifikation, Methoden, Strukturen und viele positive Effekte mehr.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Politik sollte bei Kurzarbeit nicht nur Weiterbildung fordern und fördern, sondern mindestens genauso stark auch die Mitarbeit an Innovationsvorhaben.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ebenso sollte die Politik bei der staatlichen Förderung von Arbeitsplätzen nicht auf den Erhalt überkommener Strukturen bis zur nächsten Wahl setzen, sondern neue zukunftsorientierte Arbeitsplätze und den Wechsel dorthin fördern. Auch wer 20 Jahre bei Quelle gearbeitet hat, sollte heute eher zu Google gehen als den Leichnam noch eine <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/zeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zeit">Zeit</a> konservieren helfen (schlimm genug, dass mir bei „Zukunft“ kein deutsches Unternehmen einfällt…)</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Banken sollten zumindest etwas Einsicht und Demut zeigen und uns nicht gleich mit mehr von Demselben ins nächste Schlammassel stürzen. Eine Möglichkeit hierzu wäre die Einrichtung eines Innovationsfonds, der für zwei Jahre aus nicht ausbezahlten Boni aufgebaut wird. Es kann doch nicht angehen, dass die Gier angesichts der verheerenden Konsequenzen nicht zumindest eine Zeitlang ausgesetzt werden kann – auch wenn es die Weltgemeinschaft nicht schafft, sich auf entsprechende Regeln zu einigen und diese zu implementieren.</li>
</ul>
<p><strong>Questions:</strong></p>
<ol>
<li>Die Erarbeitung von Innovationspotenzialen in „Querschnitts“-Zukunftsthemen wird als Richtungsimpuls immer wichtiger, lässt sich aber kaum in etablierten Unternehmen und Strukturen verankern. Wer also kann diese am besten anstoßen, wer finanzieren, wer moderieren und wer mitarbeiten?</li>
<li>Wie kann eine Lobby für kleine zukunftsträchtige innovative Unternehmen aufgebaut werden, die mit den Lobbys der Großen und Etablierten, der Reichen und Schönen, auf Augenhöhe mithalten kann?</li>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/08/11/an-das-morgen-denken-wir-morgen-%e2%80%93-betrachtungen-zu-den-selbstlahmungskraften-des-marktes/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>SMALL, SMART, SEXY und SUSTAINABLE – Auf dem Weg zu einer neuen Mobilitätsvision</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/08/04/small-smart-sexy-und-sustainable-%e2%80%93-auf-dem-weg-zu-einer-neuen-mobilitatsvision/</link>
		<comments>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/08/04/small-smart-sexy-und-sustainable-%e2%80%93-auf-dem-weg-zu-einer-neuen-mobilitatsvision/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 08:44:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vision]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz Challenge Die Fokussierung von Verkehr auf Auto, Bus und Bahn hat zwar noch nicht ausgedient, aber im Sinne von Umwelt, Gesellschaft und Lebensqualität sind neue Mobilitätsansätze dringend erforderlich! Und diese werden sicher kommen; früher oder später, so oder so! Um diesen Prozess zu fördern und zu beschleunigen ist eine neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz</p>
<p><strong>Challenge</strong></p>
<p>Die Fokussierung von Verkehr auf Auto, Bus und Bahn hat zwar noch nicht ausgedient, aber im Sinne von Umwelt, Gesellschaft und Lebensqualität sind neue Mobilitätsansätze dringend erforderlich! Und diese werden sicher kommen; früher oder später, so oder so! Um diesen Prozess zu fördern und zu beschleunigen ist eine neue Mobilitätsvision ein wesentliches Vehikel. Als Einstieg in die Entwicklung einer solchen Vision schlage ich im Folgenden vor, die Mobilität der Zukunft in einer Verbindung der Qualitäten Small, Smart, Sexy und Sustainable zu denken und zu realisieren.</p>
<p><strong>Storyline</strong></p>
<p>Zugegeben: „Neue Mobilitätsvision“ klingt reichlich hochtrabend. Aber dergleichen wurde gefordert; auf dem zweiten ispo innovation forum im Rahmen der <a href="http://www.bike-expo.com" target="_blank">BIKE EXPO München</a>. Doch warum?</p>
<p>Zunächst einige Hintergründe: Ziel des von der <a href="http://www.sportkreativwerkstatt.de" target="_blank">SportKreativWerkstatt GmbH</a> organisierten Forums war es, Entscheidungsträger von Unternehmen und Organisationen zusammenzubringen, um Innovationspotenziale für Kleinstfahrzeuge aufzuzeigen und erste Realisierungsprojekte anzustoßen. Zwar wurde das Forum, dem Anlass entsprechend, unter dem Titel „The Future of Bike Mobility“ angekündigt – doch schon in der Einführung haben wir klargestellt, dass die Idee von „Bike“ gleich in mehrfacher Hinsicht viel zu beschränkt ist. Unter anderem:</p>
<ul>
<li> deckt das derzeitige Verständnis von „Fahrrad“ nur einen Teil des Innovationsfeldes „Kleinstfahrzeuge“ ab. Fahrzeuge mit Elektroantrieb (Segway und hoffentlich bald entstehende nützlichere Alternativen…), Elektro-Muskel-Hybride (Pedelec), Logistikfahrräder und Westentaschenskates sind nur einige Beispiele.</li>
<li>muss neben dem Vehikel selbst auch das Umfeld mit betrachtet und gestaltet werden. Das fängt bei Business-Fahrradkleidung und Fahrrad-Navis an, geht über neue Sicherheitskonzepte und Serviceangebote (Radl-Pit-Stop) bis hin zu verbesserter Infrastruktur (All-Vehikel-Zonen in Städten), neuen Anreizsystemen (mehr Steuerentlastung als beim Auto im Pendelverkehr) und weiteren Fördermaßnahmen.</li>
</ul>
<p>Die notorischen Bastler werden jetzt sagen: „Das gibt es doch alles schon… “ und die professionellen Bedenkenträger ergänzen süffisant: „&#8230; und mit wenig Erfolg.“ Doch davon stimmt nur die zweite Aussage. Denn es gibt bisher eben gerade nicht systemisch durchdachte und auf Massenproduktion und -nutzung optimierte neue Mobilitätsvehikel: Bislang wird für die Entwicklung eines Zigarettenanzünders in einem neuen Automodell mehr Geld ausgegeben als für die Entwicklung einer ganzen neuen Fahrradlinie. Als Umfeld gibt es bisher in erster Linie mehr oder weniger gute Radwege – und die kommen in Städten schon wieder aus der Mode, da sie bei dem steigenden Alltags-Fahrradverkehr mittlerweile viel gefährlicher sind als die Straße selbst. Und nur aus diesen Gründen haben die Bedenkenträger und Autooptimierer Recht – aber sie werden sich umschauen, wenn plötzlich ein schlagkräftiger Player oder ein Netzwerk Ernst macht mit Mobilitätsinnovationen. Ein Apple I-Mobil, Mobilität und Lifestyle im Kleinstformat, könnte der Autoindustrie auf einen Schlag mehr schaden als die Anstrengungen aller asiatischen Autobauer zusammen.</p>
<p>Eins ist klar: Um etwas für eine gesunde Zukunft der Mobilität zu erreichen, muss Schluss sein mit nur dem Klein-Klein von engagierten Erfindern und überzeugten Ökos. Diese dienen nur fallweise als Alibi oder werden milde belächelt – sie entfalten jedoch wenig Breitenwirkung. Wir müssen also Energien, Initiativen, Finanzen, Herzblut und weitere Ressourcen bündeln, um überzeugende neue Produkt- und Systemlösungen zu entwickeln und durchzusetzen. Und damit dies gelingt, endlich bin ich wieder beim Thema, brauchen wir als Leitbild eine Vision; eine Vision von der Mobilität der Zukunft.</p>
<p>Nun haben Systemvisionen den Nachteil, gleichzeitig von großer Bedeutung und hoher Komplexität zu sein: Sie werden gebraucht, um systemische Lösungen zu erzeugen, und lassen sich doch kaum breit kommunizieren und erst recht nicht einfach verstehen und „nutzen“. Um hier einen Einstieg zu finden, habe ich als Speerspitze einer Vision zukünftiger Mobilität daher die vier Begriffe Small, Smart, Sexy und Sustainable gewählt:</p>
<ul>
<li> SMALL, da durch neue Materialen, Sicherheitskonzepte und Kommunikationstechnologien Fahrzeuge aller Art heute wesentlich kleiner gebaut werden können und sollten. Klein heißt wenig Platzverbrauch, wenig Energiebedarf und wenig Lärm. Dabei darf man nicht beim Autogewicht kilo- und zentimeterweise reduzieren, sondern muss Fahrzeuge völlig neu denken.</li>
<li>SMART, denn alle Technologiepotenziale sollten auch für Innovationen bei Kleinstfahrzeugen soweit irgend sinnvoll genutzt werden. Fahrsicherheit durch Sensoren und Schwarmkonzepte, Diebstahlsicherheit durch RFID und Lenkradschloss, Witterungsschutz per Knopfdruck durch High-Tech-Materialien, durch Biometrie gestützte Miet- und Leihsysteme und ähnliches mehr.</li>
<li>SEXY, damit Schluss ist mit der Vorstellung, Lifestyle könne alleine durch ein Auto klassischen Stils erlebt und demonstriert werden. Die Mobilität der Zukunft wird in der Breite durch und durch öko sein – aber sie wird umso erfolgreicher werden, je weniger man es ihr ansieht.</li>
<li>SUSTAINABLE, um klar zu stellen, dass nicht nur die Vision selbst, sondern auch alle Elemente von Mobilität und Verkehr im Sinne von Nachhaltigkeit gedacht und realisiert werden: Ausrollbare Fahrbahnen aus Recyclingmaterial mit Bio-Haftbeschichtung, Business-Radanzüge aus Hanf mit Bienenwachskonzentrat, Community-Sharing-Systeme für arme Dörfer in Ecuador usw.</li>
</ul>
<p>Nein, all das ist noch keine Mobilitätsvision. Aber ein Anfang hierzu. Und die Arbeit wird fortgesetzt; versprochen! Jegliche Hilfe dabei ist jederzeit willkommen!</p>
<p><strong><br />
Suggestions</strong></p>
<p>Dies ist der erste Blog, bei dem ich mir gar nicht viel ausdenken muss an Vorschlägen zur Gestaltung von Innovationen. Tolle Initiativen sind schon angelaufen – und jeder, der mitgestalten will, muss im Prinzip nur noch einsteigen und die Türen… offenlassen!</p>
<ul>
<li>Drei Projekte sind im ispo innovation forum identifiziert und auf die Schiene gehoben worden: „Mobilität als Lifestyle“ in <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/munchen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with München">München</a>, „Slowdown Europe“ zur Verbindung europäischer Initiativen und „E-Bike-Sharing Systems“ zur Erarbeitung von technischen und organisatorischen Grundlagen der Verbreitung von Elektrofahrrädern.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das Denken und Handeln geht weiter. Die nächste Station findet am 11. September in der BMW-Welt <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/munchen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with München">München</a> statt. Zu der Impulskonferenz „Nachhaltigkeit trotz(t) Krise“ laden der Deutsche Naturschutzring und das forum Nachhaltig Wirtschaften Entscheider und Zukunftsgestalter aus Naturschutzverbänden, Wirtschaft, Politik und Medien ein, um den konstruktiven Dialog zu suchen (<a href="http://www.verantwortungjetzt.de" target="_blank">www.verantwortungjetzt.de</a>). Der ThinkTank Mobilität wird dabei von der SportKreativWerkstatt maßgeblich mit gestaltet: Seien Sei dabei!</li>
</ul>
<p>Natürlich ist es damit noch nicht getan. Doch weitere Blogs zu dem Thema, und vor allem weitere Initiativen und Aktivitäten, werden folgen. Sehr bald!</p>
<p><strong>Questions</strong></p>
<ol>
<li> Welche Aspekte gehören noch zu einer „neuen Mobilitätsvision“?</li>
<li>Wie kann man die Lobbyarbeit zur Realisierung dieser neuen Mobilitätsvision so gestalten, dass diese effektiv mit anderen Lobbys konkurrieren kann?</li>
<li>Wie kann man das weltweite Lernen von einander in diesem wichtigen Bereich unterstützen und fördern?</li>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/08/04/small-smart-sexy-und-sustainable-%e2%80%93-auf-dem-weg-zu-einer-neuen-mobilitatsvision/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Auf dem Weg zum Süd-Nord-Gefälle? – „Wir sind kreativer als die hochindustrialisierten Staaten!“</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/07/14/auf-dem-weg-zum-sud-nord-gefalle-%e2%80%93-%e2%80%9ewir-sind-kreativer-als-die-hochindustrialisierten-staaten%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 17:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gefälle]]></category>
		<category><![CDATA[Industrialisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz Challenge Einige Intellektuelle im „Süden“ der Welt sind davon überzeugt, dass diese Länder in Aspekten wie Kreativität und „Innovationen für Lebensqualität“ den Norden schon überholt haben; andere Bereiche würden folgen. Es lohnt zumindest, darüber nachzudenken… Storyline Neulich in Valencia. Nach dem offiziellen Teil unserer Gespräche, beim Spaziergang am Strand, überraschte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz</p>
<p><span style="font-size: 14pt;line-height: 115%;font-variant: small-caps"></span><strong>Challenge</strong><br />
Einige Intellektuelle im „Süden“ der Welt sind davon überzeugt, dass diese Länder in Aspekten wie Kreativität und „Innovationen für Lebensqualität“ den Norden schon überholt haben; andere Bereiche würden folgen. Es lohnt zumindest, darüber nachzudenken…</p>
<p><span style="font-size: 14pt;line-height: 115%;font-variant: small-caps"></span><strong>Storyline</strong><br />
Neulich in Valencia. Nach dem offiziellen Teil unserer Gespräche, beim Spaziergang am Strand, überraschte mich der strategische Kopf eines großen lokalen Forschungsinstituts mit der Behauptung: „Wir wollen gerne mit Mexico zusammenarbeiten. Der Süden ist mittlerweile viel kreativer als der Norden. Und vor allem wissen wir, was Lebensqualität ist – und in Innovationen für Lebensqualität liegt die Zukunft!“<br />
Hat er etwas Recht? Beschäftigen wir unsere Gehirne zu sehr mit Gewinnmaximierung und Krisenbewältigung, mit Hochtechnologie und Marktpsychologie – und vergessen Lebensqualität und Kreativität, Wohlbefinden und gesellschaftliches Miteinander? Wir sollten uns tatsächlich mit dieser Frage beschäftigen. Denn wenn die Antwort „Ja“ oder auch nur „Nun ja“ lautet, machen wir etwas nicht so ganz richtig; zumindest der riesengroße Teil von uns, der nicht davon profitiert.<br />
Der große Vorteil: Wir können uns bestimmte Aspekte der Antwort in der Realität betrachten. Wir können als Anschauungsmaterial für mehr <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/markt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Markt">Markt</a> in die USA und nach Großbritannien reisen, für alternative Formen der sozialen Marktwirtschaft nach Schweden und Holland, für machtpolitischen Sozialkapitalismus (sorry für den Ausdruck) nach Russland und China, für paternalistischen Kapitalismus nach Japan und Singapur, für Spätsozialismus nach Kuba und Venezuela – und eben auch nach Spanien und Mexico. Was gefällt uns, was nicht? Was würden wir uns selbst wünschen? Und wie können wir unser Deutschland so gestalten, dass wir unseren Wünschen so nahe wie möglich kommen?<br />
Und, Ja, das ist auch und gerade für Innovatoren eine wichtige Frage. Wir sind diejenigen, die das Aussehen der Zukunft maßgeblich mitgestalten – und die wissen und mit bestimmen sollten, wohin diese Reise geht.</p>
<p><span style="font-size: 14pt;line-height: 115%;font-variant: small-caps"></span><strong>Suggestions</strong><br />
Die Handlungsvorschläge beginnen mit der Aufforderung, sich die Zukunft nicht nur als Summe aus Märkten und Produkten vorzustellen, sondern in erster Linie als Lebenswelten und Lebens(t)räume von Menschen. In diesem Sinne sollten wir uns auch mit folgenden Herausforderungen beschäftigen:</p>
<ul>
<li>Innovationen, die zur Lebensqualität der Menschen beitragen</li>
</ul>
<ul>
<li>Innovationen, die das Wohlbefinden der Menschen verbessern helfen; im sozialen, im emotionalen und im physischen Sinne</li>
</ul>
<p><strong>Questions</strong></p>
<ol>
<li> Wie finde ich heraus, was „Lebensqualität“ und „Wohlbefinden“ eigentlich bedeutet?</li>
<li>Wie kann ich gute Ideen aus einem kulturellen Kontext in einen anderen übertragen?</li>
<li>Wie unterstütze ich mit Technik Wohlbefinden?</li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Textilinnovationen pervertieren den Schwimmsport – dabei gäbe es genug spannende Innovationspotenziale</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/06/29/textilinnovationen-pervertieren-den-schwimmsport-%e2%80%93-dabei-gabe-es-genug-spannende-innovationspotenziale/</link>
		<comments>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/06/29/textilinnovationen-pervertieren-den-schwimmsport-%e2%80%93-dabei-gabe-es-genug-spannende-innovationspotenziale/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 12:48:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Potenzial]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Textilien]]></category>
		<category><![CDATA[Textilinnovation]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz Challenge Spätestens seit den Olympischen Spielen in Sydney 2000 hüllen immer mehr Schwimmer immer größere Teile ihres Körpers in immer leistungsfähigere Schwimmbekleidung. Die Weltrekorde purzeln am Fließband – doch ansonsten nützt das wenig und schadet viel. Also weg mit diesen Klamotten – denn nützliche Innovationsaufgaben gibt es im auch im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz</p>
<p><strong>Challenge</strong></p>
<p>Spätestens seit den Olympischen Spielen in Sydney 2000 hüllen immer mehr Schwimmer immer größere Teile ihres Körpers in immer leistungsfähigere Schwimmbekleidung. Die Weltrekorde purzeln am Fließband – doch ansonsten nützt das wenig und schadet viel. Also weg mit diesen Klamotten – denn nützliche Innovationsaufgaben gibt es im auch im Schwimmsport wahrlich genug.</p>
<p><strong>Storyline</strong></p>
<p>Wie viel Haut muss ein Schwimmer zeigen? Nein, es geht hier nicht um eine Erhöhung der Attraktivität dieser Sportart durch eine verbesserte Möglichkeit der Fleischbeschauung. Aber die zusehende Einschnürung der Schwimmkörper in elastischen Ganzkörperkondomen fördert neben einer Weltrekordflut in erheblichem Maße auch Ungleichheit, Chaos und Probleme für den Schwimmsport an sich. Deshalb wird es höchste <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/zeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zeit">Zeit</a>, wieder zur „ehrlichen Haut“ zurückzukehren…</p>
<p>Doch halt: Wieso arbeite ich an Innovationen am Bob, meckere aber über Innovationen am Schwimmanzug? Aus der sicher komplexen Diskussion möchte ich hier nur das für mich zentrale Argument herausstellen: Beim Bob-, oder auch beim Rad- und Autorennsport, geht es darum, eben mit Bob, Rad oder Auto möglichst schnell zu sein. <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/schwimmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schwimmen">Schwimmen</a> ist jedoch eine Art „Urkompetenz“ von Lebewesen: Wenn man denn ein Rennen will, sollte daher der schnellste Körper gewinnen und nicht der im schnellsten Anzug.</p>
<p>Trotzdem: Sollte man sich als Innovator nicht über Innovationen freuen? Zumal das Reglement doch vorschreibt, dass jeder Wettkampfteilnehmer jeden Anzug erwerben können muss? Nein, ich bin für die Rückkehr zu Badeanzug und Badehose, und zwar auch noch aus folgenden Gründen:</p>
<ul>
<li> Die Anzüge nützen fast ausschließlich denjenigen Firmen, die das aktuell schnellste Modell herstellen; ein wenig auch den Sportlern, die dieses im Wettkampf benutzen können. Sie nutzen nicht wirklich der Serienentwicklung, da Komfort, Design und schnelles Trocknen für die badende Bevölkerung wesentlich wichtiger ist als Zehntelersparnisse in der Fortbewegungsgeschwindigkeit.</li>
<li>Die Anzüge schaden dem Wettkampfsport in der Breite und der Nachwuchsförderung, da sie sehr teuer sind (400 EUR) und schnell kaputt gehen (nach dreißig Mal tragen). Viele, die das Geld nicht haben oder anders ausgeben wollen, wechseln daher zu anderen Arten von Bewegungsherausforderung oder Körperertüchtigung.</li>
<li>Die Anzüge bringen politisches Chaos in den Spitzensport, der sich mit Zertifizierungen, Prüfungen, Zulassungen und den damit typischerweise einher gehenden Mauscheleien aufreibt, anstatt tollen Schwimmsport zu unterstützen.</li>
</ul>
<p>Also weg mit den Dingern. Doch dieser Blog wäre ein schlechter Innovationsblog, wenn nur genörgelt würde und nicht auch Vorschläge für Innovationen gemacht würden – im Sinne des Schwimmsports, zum Nutzen von Menschen UND Unternehmen.</p>
<p><strong>Suggestions</strong></p>
<p>Folgende Innovationsfelder schlage ich vor:</p>
<ul>
<li> Lernmaterialien und Trainingshilfen: Hierbei geht es nicht nur um Sicherheit, Lage und Auftrieb, sondern auch um Anpassbarkeit, Variabilität und Spaß.</li>
<li>Neue Wettkämpfe und Events: Stefan Raab ist mit dem Turmspringen auch nicht wirklich Neues eingefallen. Aber Bodyboarding im Wellenbad, Wildwasserschwimmen, Style-Rutschen und Flussdurchquerungsrennen wären sicher populärer und attraktiver als Synchronspringen vom 3 Meter Brett oder die unübersehbare Vielzahl von Kurzbahn- und Normalbahnstrecken in verschiedenen Schwimmstilen, einzeln und kombiniert</li>
<li>in der Halle und draußen.</li>
<li>Textilien: Hier sehe ich zum Beispiel Innovationspotenziale im Komfort, der Trockengeschwindigkeit, dem Auftrieb für „Nichtschwimmer“, der Nachhaltigkeit bei Materialien, einem integrierten Stoßschutz und einer Abwehr gefährlicher Tierarten, einem Leuchten bei Nacht, einer Notrufintegration und einer Temperaturregulierung.</li>
</ul>
<p><strong>Questions</strong></p>
<ol>
<li> Wie sieht ein einfaches faires Reglement aus, das dem Extrem des „nackten“ Schwimmers am nächsten kommt?</li>
<li>Wie kann man Funktionärspositionen im Sinne der Förderung des Sports und der Sportler so gestalten und so besetzen, dass Macht, einseitige Einflussnahme und persönliche Bereicherung als Handlungsmotive in ihrer Bedeutung und Auswirkung minimiert werden?</li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neues Geld zur Förderung der Wissenschaft – Fluch oder Segen für Innovation?</title>
		<link>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/06/23/neues-geld-zur-forderung-der-wissenschaft-%e2%80%93-fluch-oder-segen-fur-innovation/</link>
		<comments>http://www.holistic-innovation.org/blog/2009/06/23/neues-geld-zur-forderung-der-wissenschaft-%e2%80%93-fluch-oder-segen-fur-innovation/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 08:06:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eckehard Fozzy Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Holistic Innovation Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Fluch]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationsförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Segen]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz Challenge 18 Milliarden zusätzlich für die Wissenschaft bedeuten eine tolle Langfristinvestition für Deutschland. Aber wird dieses Geld im Hinblick auf die Zukunftssicherung auch optimal verteilt? Oder wird durch die ausschließliche Förderung etablierter Institutionen eher der Trend verstetigt, dass die Innovationsfähigkeit in Deutschland hervorragend ist, aber kaum in Innovationen resultiert? Innovative [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz</p>
<p><strong>Challenge</strong></p>
<p><span style="text-align: justify">18 Milliarden zusätzlich für die Wissenschaft bedeuten eine tolle Langfristinvestition für Deutschland. Aber wird dieses Geld im Hinblick auf die Zukunftssicherung auch optimal verteilt? Oder wird durch die ausschließliche Förderung etablierter Institutionen eher der Trend verstetigt, dass die Innovationsfähigkeit in Deutschland hervorragend ist, aber kaum in Innovationen resultiert? Innovative Entwicklungen entstehen in vielen Fällen erst in neuen Institutionen, Verbünden und Ressourcenpartnerschaften. Eine Innovationsdynamik erfordert auch eine institutionelle Dynamik, eine Dynamik im Diskurs und in der Herangehensweise. Hier sehe ich Nachbesserungsbedarf; hier fordere ich Mut und Unterstützung für Neue Wege!</span></p>
<p><strong>Storyline</strong></p>
<p><span style="text-align: justify">Am 4. Juni ist das Kabinett der Empfehlung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz gefolgt und hat für die nächsten zehn Jahre 18 Milliarden EUR an zusätzlichen Mitteln zur Stärkung des Wissenschafts- und Forschungsstandorts Deutschland „bewilligt“ (<a href="http://www.bmbf.de/de/13683.php">http://www.bmbf.de/de/13683.php</a>)</span></p>
<p>Nein, hier geht es nicht um die Frage, ob der Zehn-Jahres-Horizont ein sinnvolles Zeitmaß für die Aufsummierung der Mittel darstellt oder nur gewählt wurde, damit der Betrag im Vergleich zu Maßnahmen der Rettung von Banken und Unternehmen nicht zu mickrig ausfällt. Und es geht auch nicht darum, herauszuarbeiten, dass teilweise „nur“ existierende Programme verlängert wurden. Ganz klar: Die Zukunftssicherung braucht lange Planungshorizonte, die Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung ist ein gutes Mittel zur Zukunftssicherung, das Geld ist also prinzipiell hervorragend investiert!</p>
<p>Aber: Welche Konsequenzen hat dies für die Innovationstätigkeit in Deutschland? In der schrecklichen Inflation des Verweises auf die Allzweckwaffe Innovation wird eine Investition in Bildung, Wissenschaft und Forschung oft einfach gleichgesetzt mit Innovationsförderung. Schauen wir einmal genauer hin:</p>
<p>Ein Teil des Geldes geht in die Förderung von Studienplätzen. Wenn dies nicht durch eine grassierende Verschulung des Studiums kompensiert wird, erhöht dies mittelfristig die Anzahl der Menschen, die gut über ihr Tun reflektieren, Innovationsprojekte anstoßen und organisieren und Technologieentwicklungen voranbringen können; somit also das <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/potenzial/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Potenzial">Potenzial</a> für die Durchführung von Innovationsvorhaben.</p>
<p>Ein zweiter Teil des Geldes geht in die Verstetigung der Exzellenzinitiative. Hier bin ich skeptisch: Exzellenz kann per se nicht inflationär sein; viele Kräfte an vielen Universitäten wurden bereits gebunden, um Anträge vorzubereiten und Lobbyarbeit zu leisten. Völlig neuartige Ansätze haben trotzdem kaum eine Chance; erst recht nicht solche von neuen Playern: Man will und muss den Experten und Gutachtern gefallen; diese einen Konsens finden. Beides ist toll zur Qualitätsverbesserung dessen, was ist, nicht so toll zum Aufbau von Etwas, das noch nie war!</p>
<p>Ein dritter Teil des Geldes geht in den stetigen Budgetanstieg vorhandener Wissenschaftsinstitutionen; fünf Prozent pro Jahr für die Fraunhofers, Max Plancks usw. Das ist zwar schön für diese und Beleg für ihre gute Lobbyarbeit, bedeutet aber irgendwie auch nichts weiter als „noch mehr von demselben“. Mehr Wissenschaft, mehr Forschung, mehr Technologie. Und damit auch mehr <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/potenzial/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Potenzial">Potenzial</a> für Innovationen; solche Innovationen, die aus Wissenschaft, Forschung und Technologie resultieren.</p>
<p>Tief im Inneren seufze ich, dafür laut. Nach der Idee der Holistischen Innovation sollten Innovationen von Zukunftsvisionen, von der systemischen Exploration von Innovationsfeldern, von der Realisierung sozialer, ökologischer und/oder ökonomischer Zielsetzungen ausgehen. Für all dies wird zwar das <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/potenzial/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Potenzial">Potenzial</a> gestärkt, nicht aber die Impulsgebung, die Institutionen übergreifende Netzwerkbildung, die Ressourcen für systematische Arbeit an den Phasen VOR der technologischen Entwicklung und wissenschaftlichen Evaluation. Hierfür müssten neue Ansätze, Denkweisen und Methodologien gefördert werden, und natürlich auch neue Verbünde und neue Institutionen. All dies soll die hervorragende Basis in Deutschland ergänzen und dafür sorgen, dass Innovationen effektiver und vor allem zielgerichteter entwickelt werden können. Leider, leider sieht dieser Zukunftsplan hierzu keine Mittel vor.<br />
<strong>Suggestions</strong></p>
<p><span style="text-align: justify">Zukunftssicherung in Deutschland sollte nicht nur eine Stärkung der Innovationsfähigkeit bedeuten, sondern auch der Innovationen selbst. Statt „nur“ Exzellenz zu fördern, und dadurch auch irgendwie zu entwerten, sollten auch experimentelle Projekte zu zukünftigen Bildungsmethoden, -inhalten und -strukturen gefördert werden. Statt nur etablierte Institutionen zu fördern, und dadurch meist auch Methoden und Denkweisen zu verstetigen, sollten auch neue Netzwerke und Institutionen, innovative Projektpartnerschaften und Dialogansätze, kreative Formen der Ressourcennutzung und visionäre Pilotvorhaben jenseits etablierter Denkmuster gefördert werden.</span></p>
<p><strong>Questions</strong></p>
<ul>
<li>Wie kann man den Widerspruch zwischen der Förderung von Expertentum, bewertet und beworben durch Experten, und der Förderung gänzlich neuer Ansätze auflösen? Wie kann man beide Ansätze optimal ergänzen?</li>
<li>Wie kann man neue innovative Institutionen, Verbünde und Projekte zur Förderung auswählen, ohne auf der einen Seite doch wieder auf das Establishment zurückzugreifen und auf der anderen Seite auch nicht wahllos jeden Unsinn zu fördern?</li>
<li>Wie kann man in Deutschland eine <a href="http://www.holistic-innovation.org/blog/tag/innovationskultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Innovationskultur">Innovationskultur</a> und Innovationsdynamik fördern, die auch nicht technisch-dominierte und nicht unmittelbar marktgetriebene Innovationen zulässt?</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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