Was ist Gesundheit?

wird im allgemeinen Sprachgebrauch meistens nur ĂŒber das Fehlen von Krankheit definiert. Doch umfasst noch viele weitere Aspekte, die je nach Individuum mehr oder weniger bedeutend sind und zum Teil auch individuell ganz verschieden sein können. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat bereits 1949 eine ganzheitlichere Definition aufgestellt, bei der ein “Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen“ ist. Dieser Zustand des Wohlbefindens und der gesunde Mensch an sich rĂŒcken in der heutigen Zeit immer mehr in den Mittelpunkt und werden auch zukĂŒnftig immer mehr an Bedeutung gewinnen. Bedingt wird diese VerĂ€nderung insbesondere durch die Überalterung der Bevölkerung, die zunehmend höhere Lebenserwartung und die gestiegene Bedeutung von in der individuellen und öffentlichen Wahrnehmung. Als Konsequenz aus diesen Entwicklungen muss die und die die Förderung des krankheitsunabhĂ€ngigen PrĂ€ventionsgedankens in der Gesellschaft stĂ€rker verankert werden.

Viele prominente Persönlichkeiten haben in der Vergangenheit bereits definiert, was fĂŒr sie persönlich darstellt und sind damit ĂŒber die klassische Definition von hinausgegangen:

  • ist dasjenige Maß an Krankheit, das es mir noch erlaubt, meinen wesentlichen BeschĂ€ftigungen nachzugehen.” (Friedrich Nietzsche)
  • ist weniger ein Zustand als eine Haltung, und sie gedeiht mit der Freude am Leben.” (Thomas von Aquin)
  • “Unter verstehe ich nicht “Freisein von BeeintrĂ€chtigungen”, sondern die Kraft mit ihnen zu leben.“ (Johann Wolfgang von Goethe)
  • ist nicht alles, aber ohne ist alles nichts.” (Arthur Schopenhauer)